
Mobbing basiert auf Gruppendynamik. Dabei gibt es ein ganz
einfaches Prinzip:
In einer Gemeinschaft gibt es immer jemanden, der sich mehr
behaupten kann als andere. Ohne eine richtige Wahl kommt diese Person
automatisch zu einer Führungsposition. Diesem Gruppenleader schließen sich
einige andere an. Hat er mit jemandem Streit oder einen Konflikt, so „hetzt“ er
seine „Anhänger“ gegen das Opfer auf. Auch wenn ein Mitglied der Gruppe gut mit
dem Anführer befreundet ist und das Mitglied Streit mit jemandem hat, kann es
zum Mobbing kommen. Es machen nahezu alle Mitglieder der Mobbergruppe mit, weil
sie Angst haben, selber gemobbt zu werden. Aus dem gleichen Grund wird die
Gruppe auch immer größer. Um auch ja in ihrer Gruppe anerkannt zu werden, denken
sich die Gruppenmitglieder viele Dinge aus, um ihr Opfer fertig zu machen. Sie
finden immer eine Schwachstelle oder ein Makel, mit dem sie es aufziehen
können. Haupttäter und Mitläufer werden also zu den Mobbern.
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