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Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING :: Thema anzeigen - "Die Gesellschaft"

"Die Gesellschaft"

 
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geschichte Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
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Anmeldedatum: Apr 09, 2008
Beiträge: 961

BeitragVerfasst am: Mo Jan 09, 2012 10:33 pm    Titel: "Die Gesellschaft"
 
Hallo,
Mir fällt immer wieder auf, dass besonders unter depressiven Menschen Verallgemeinerungen sehr weit verbreitet sind, um nicht zu verallgemeinern.
"Die Gesellschaft".
"Die Konsumgesellschaft".
"Die Party- und Unterhaltungsgesellschaft".
Das ist beliebig erweiterbar.

Besonders häufig finde ich diese Wortwahl unter meinen männlichen Gesprächspartnern.
Man ist ein Individuum, und das sieht man ein, denn man steckt ja in sich drin. Aber die Gesellschaft ist... nun ja, die Gesellschaft halt.
Eine amorphe Masse. Eine breite Leinwand mit den Umrissen von Menschen, deren Gesichtsdetails man nicht ausmachen kann.
Sie sind irgendwie da, aber man weigert sich, was damit zu tun haben zu wollen.

Es gibt viele Gründe, zu verallgemeinern.
Spricht man in der Sozialwissenschaft von "der Konsumgesellschaft", wird wirklich nur der Aspekt eines jeden Menschen, dass er irgendwas konsumiert, betrachtet. Ausschließlich. Das dient einfach dazu, dass man das Thema nicht aus den Augen verliert.
Soziologen kennen sich nicht mit Biologie, Kunst, Medizin, Ingenieurswesen oder sonst was aus, sondern mit Soziologie, und damit auch alles, was sie heraus finden und sagen, möglichst richtig ist, bleiben sie auf bekanntem Terrain.

Da fiele mir spontan noch das allseits beliebte Beispiel des Stammtisches ein. "Die haben gesagt, dass..."
Oh, oder Zeitungen. Die brauchen nen Aufhänger. Will man was tiefer gehendes, braucht man die Tageszeitung nicht aufzuschlagen, die informiert nämlich nur darüber, was die Tage so los ist - dann braucht man eine Fachzeitschrift.
Tageszeitungen sind nicht dazu da, um wirklich ins Detail zu gehen, sondern um einen schnellen und möglichst umfassenden Blick übers Geschehen zu liefern.
(Dass man trotzdem ein gewisses Niveau wahren sollte, steht außer Frage.)

Und dann wären da noch wir. Die, die Angst vor Menschen haben.
An Tagen, an denen die Sonne schwarz scheint, stromern gruselige Zombies durch die Straßen, die einem das Hirn raussaugen, wenn man nicht aufpasst. Nur, dass diese Zombies "Menschen" heißen.
Alles andere Leben scheint sich zu verstecken, wenn diese Kreaturen auftauchen, und man betet, dass man den Tag überleben wird.
Man hofft, dass man in fünf Minuten endlich tot ist und seine Ruhe hat.
Mag euch übertrieben erscheinen? So sehen meine finsteren Tage aus.
Jedenfalls gibt es dann nur noch die und mich. Und den Kampf ums Überleben.
Nichts weiter.

Hat man so einen Tag überstanden, ist es schwer, wieder in die Realität zurück zu finden. Ja, Menschen sind faul und bequem. Ja, teilweise stinken sie, weil sie noch nicht die Vorzüge von Wasser, Seife und Deodorant für sich entdeckt haben.
Ja, ab nem gewissen eigenen IQ erscheinen einem ziemlich viele der Leute, die man antrifft, wie Hohlköpfe. Ja, man eckt manchmal aneinander.
Aber ein Mensch ist immernoch ein Mensch. Ein Individuum.

Eine Gesellschaft besteht aus vielen kleineren Gruppierungen, welche aus noch kleineren Gruppen besteht. Irgendwann langt man bei dem Individuum an. Bei welchem hängt davon ab, nach was man gesucht hat.
Und oft ist es schwer, zu suchen.
Wenn der Depp, der neben dir sitzt, scheinbar ewig schmollt, weil er meint, die dem Lehrer gegebene Antwort wäre richtig anstatt falsch.
Wenn der Zeitungsbote es nicht passen schafft oder die Post zu spät kommt.
Wenn der Verkäufer das falsche Wechselgeld rausrückt.
Wenn man eigentlich nur nett und freundlich und höflich ist und angepflaumt wird.
Wenn... wenn es einem hundeelend geht und man eigentlich nur wen neben sich haben will, der nett zu einem ist. Der einem das Gefühl gibt, man sei in Sicherheit.

Okay. Auf dem Weg hierhin hat mein Text irgendwie das Diskussionspotenzial aus den Augen verloren.
Ich freue mich trotzdem darüber, eure Meinungen zu hören.
Gruß, geschichte
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Bobby Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
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Anmeldedatum: May 08, 2012
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2012 7:00 am    Titel:
 
Eine Gesellschaft ist eine Erfindung des Menschen.
Wenn man eine Masse verstaendlich machen wuerde, wie wuerde man das machen? Genau, man gibt dieser Masse einen Namen.
Genauso wie man die Masse der Grosstiere Herde nennt, Wale Schulen nennt, Voegel Scharen nennt...
Aber bei dem Menschen ist es die Gesellschaft (Na gut in groesserer Zahl).

Was zweichnet eine Gesellschaft aus ausser eine Statistik, "jeder zweite...", "die da..." eigentlich nichts.
Man tendiert dazu die Menschen als einen Haufen zu sehen, wo immer man ist.
Sowas passiert aber wenn man etwas "vielzaehliges" in einen singularen Begriff verwendet.
Genauso wie Demokratie, aber dazu lieber nichts...

Fehler bei der Gesellschaft ist, dass man immer auf andere schaut.
So entstehen die Phaenomene wie: Neid, Tratsch, "Sieht euch dem mal wieder an...", so formen Gleichgesinnten eine Gruppe, der Mensch wird kategorisiert...wie die "anderen" ihn sehen, so ist er dann (nicht anders...Sad )

Man kann sich dagegen einsetzen, aber man verliert hierbei ganz klar, denn dann wird man auch ein Teil davon (ein Teil davon was man nicht sein will)
Der Mensch tendiert dazu etwas zu "gruenden", eine Gruppe, einen Land, Interessen (dadurch kommt erst die Gruppe zustande)
Derjenige der nicht dazu gehoren will wird gehasst, ignoriert, verleumdet...(viele viele Methoden...)

Aber so laeuft das Leben, der Mensch verliert seine Individualitaet, seine Originalitaet, seine Meinung...das passiert alles schrittweise.

Dabei sollte man doch sein Allein-Sein foerdern, nur so ist man erst fit fuer das Leben.
Wer gut allein sein kann, kann auch gut mit einer Gruppe harmonieren und das auf seiner Weise (das versteht sich, dass man nicht durch Abneigung allein sein sollte, sondern weil man das mag)
Aber leider sind wir nicht so weit, also die Gesellschaft wird noch existieren...

_________________
Man nennt mich Bobby...hier Bobby...mehr nicht
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JK1993 Antworten mit Zitat
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Anmeldedatum: Oct 10, 2010
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2012 11:12 am    Titel:
 
''bobby: Fehler bei der Gesellschaft ist, dass man immer auf andere schaut. So entstehen die Phaenomene wie: Neid, Tratsch, "Sieht euch dem mal wieder an...", so formen Gleichgesinnten eine Gruppe, der Mensch wird kategorisiert...wie die "anderen" ihn sehen, so ist er dann (nicht anders... )''

Das ist kein Fehler der Gesellschaft. Jeder Mensch schaut auf andere, schätzt sie ein, kategorisiert sie und hat eigene gedanken zu ihnen (auch neid).
Tratsch wie du ihn beschreibst ist ein Teil der abgrenzung. Gruppenbildung, in kategorien denken, sich zu gleichgesinnten gesellen ist nichts schlechtes, es ist was normales. Der Mensch ist ebend ein Herdentier und will mit anderen interagieren. Und das geht ebend am besten mit Leuten der gleichen Denkweise. Das Abgrenzen von anderen ist dann wieder ein Teil davon. Man versucht sich in der Welt klar zu definieren wem man dann vertrauen kann, wer zu einem gehört und bei wem man aufpassen muss weil er einem fremd ist. Gruppenbildung hilft ihm dabei die Welt einfach zu sehen.

Nebenbei basiert auch dieses Forum davon das die Leute sich hier zu der Kategorie der Menschen sieht die Mobbingopfer sind oder angehörge davon. Wenn jetzt jemand sich hier anmeldet und sagt das er ein aktiver Mobber ist (es nur beschreibt aber nicht rumtrollt) wird er angefeindet und man versucht ihn wieder aus dem Forum zu ekeln. Weil er anders ist und was falsches macht. Dafür muss er nicht einen hier beleidigt haben, er kann hier ganz nett schreiben, sich gepflegt ausdrücken und vielleicht sogar Leuten bei Problemen helfen. Aber dadurch das er geschrieben hat das er ein Mobber ist, wird er als anderer ''böser'' angesehen.

''bobby:Man kann sich dagegen einsetzen, aber man verliert hierbei ganz klar, denn dann wird man auch ein Teil davon (ein Teil davon was man nicht sein will)
Der Mensch tendiert dazu etwas zu "gruenden", eine Gruppe, einen Land, Interessen (dadurch kommt erst die Gruppe zustande)
Derjenige der nicht dazu gehoren will wird gehasst, ignoriert, verleumdet...(viele viele Methoden...) ''

Wieso sollte man sich dagegen einsetzen? Es ist einfach ein Teil davon uns die welt klar zu definieren und abzugrenzen. Das ist nichts schlechtes sondern einfach notwendig weil wir nicht dazu in der Lage sind und als Teil von 7Milliarden Individuen zu sehen. Das überfordert uns.

Das Leute die versuchen antigesellschaftlich zu leben wirklich einfach schon kategorisch gehasst und verleumd werden bezweifel ich. Ignoriert vielleicht, neutral behandelt sicherlich. Aber was erwartet man wenn man sich von allen fern und aus allen großen sozialen Handlungen raushält so das niemand einen besser kennen lernt und ihn einschätzen kann?

''bobby: Aber so laeuft das Leben, der Mensch verliert seine Individualitaet, seine Originalitaet, seine Meinung...das passiert alles schrittweise.''

Das sehe ich nicht so. Man verliert seine Individualität nicht nur weil man mit gleichdenkenden Leuten interagiert. Den trotz allem hat jeder Mensch eine eigene Auffassung der Geschehnisse und macht damit durch das selbe Ereignis andere Erfahrungen damit.
Auch verliert man nicht seine Meinung. Vielleicht sieht es so aus wenn man eine Gruppe sieht die sich aufgrund der selben meinung zu bestimmten Dingen gebildet hat. Aber ob man seine Meinung jemanden anderen Unterordnet, sie anpasst oder sie weiter entwickelt hängt sehr mit dem Charakter zusammen.

Wenn du dir das aber mal überprüfen willst dann rate ich dir, geh in ein Altersheim mit einer Belegschaft die sich aus dem lokalen Raum zusammensetzt und führe eine Meinungsumfrage durch. Nach deiner These sollte das Ergebnis recht gleich sein.

''bobby: Dabei sollte man doch sein Allein-Sein foerdern, nur so ist man erst fit fuer das Leben.
Wer gut allein sein kann, kann auch gut mit einer Gruppe harmonieren und das auf seiner Weise (das versteht sich, dass man nicht durch Abneigung allein sein sollte, sondern weil man das mag)
Aber leider sind wir nicht so weit, also die Gesellschaft wird noch existieren...''

Was verstehst du unter allein sein? Worauf basiert deine These?
Ich kenne so einige Leute die noch nie gerne alleine waren und versucht haben so viel wie möglich unter leuten zu sein. Sie sind jetzt Personen mit starker eigener Meinung und gut in ihren Gruppen eingegliedert.

Wenn was nicht stimmt oder ich es falsch aus dem vorherigen Text übernommen habe dann sry aber ich bin gerade etwas stumpf



Also nochmal Zusammengefasst wie ich deine Sicht verstehe: ...
Ich bin JK, ein einmaliges Individuum mit eigenen Vorstellungen und eigener Meinung, ihr seid anders weil ihr anders denkt. <--- Gut

Wir sind Ahausener, wir sind ein kleines einmaliges Dorf mit eigenenen Traditionen und Gebräuchen, ihr seid anders weil ihr andere habt. <--- Schlecht


Greetings JK
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Bobby Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
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Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2012 2:15 pm    Titel:
 
Der Mensch ist nicht immer ein Herdentier, das ist der Punkt.
Ein Grossteil sind Herdentiere, aber leider hat auch ein Grossteil einen grossen Einfluss.
Verallgemeinerung: Wenn es dem Grossteil gefaellt, dann gefaellt es Hansi auch.
Aber vielleicht gefaellt es Hansi nicht.
Was wenn das was der Grossteil moechte schlecht ist und Hansi das weiss.
Dann wird Hansi eine Gruppe gruenden, die Gruppe reicht nicht aus, der Grossteil hoert nur auf den "einen".
Bis sie sehen, dass es schliesslich doch schlecht war.
Doch es ist zu spaet.
Man kann schwer mit der Gesellschaft kooperieren, die Gesellschaft hoert nur auf "suesse Worte".

Gesellschaft ist nicht gut, zumindest der Grossteil. Ich wollte nur das betonen.
Mit Allein-sein, meinte ich ich allgemein Selbstbewusstsein dadurch erzeugt sich Self-actualization (wenn man einen Moment inne haelt, dann merkt man das...)
Natuerlich sollte man keinen Verzicht ausueben Kontakte zu haben, das ist das schoene hierbei.
Aber man muesse schon auf sich selbst hoeren koennen.

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Dichter Antworten mit Zitat
Mobbing-Erfahrener
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Anmeldedatum: May 28, 2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2012 7:46 pm    Titel:
 
Bobby hat Folgendes geschrieben:
Mit Allein-sein, meinte ich ich allgemein Selbstbewusstsein dadurch erzeugt sich Self-actualization (wenn man einen Moment inne haelt, dann merkt man das...)


Mal ganz abgesehen davon, dass du dir in deinen Posts am laufenden Band selbst widersprichst: Was willst du mit dem Satz sagen? Es tut mir leid, aber der ist grammatikalisch so verworren, dass er absolut keinen Sinn mehr hat.

Außerdem: self-actualization? Hast du das nachgeschlagen? Was ist an dem deutschen Begriff "Selbstverwirklichung" so schlecht, dass du auf Englisch ausweichen musst?

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JK1993 Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
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Anmeldedatum: Oct 10, 2010
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: Mi Mai 09, 2012 9:44 pm    Titel:
 
Ob man ein Herdentier ist oder nicht das entscheidet sich nicht individuel. Entweder die Spezies besteht aus herdentieren oder ebend nicht. Aber nicht größtenteils so und nen bisschen davon. Das ist als wenn ich sage
''Alle Spatzen sind Vögel nur ein paar sind keine''

Und einer Herde, oder bei den Menschen ebend Gruppe sein heißt nicht das man in allem und jedem der selben Meinung ist.

Und zu dem Hansi wird eine Gruppe gründen, ist er nun ein Herdentier oder nicht? Und wer oder was soll der unbenannte ''eine'' sein?


Und natürlich ist vieles an der Gesellschaft gut, unsere Zivilisation basiert auf ihr. Und man kann jetzt sagen, unsere Zivilisation ist schrott. Aber dann müsste ich fragen warum agierst du noch in ihr und wirst kein Einsiedler.

Greetings JK
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Bobby Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
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Anmeldedatum: May 08, 2012
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2012 6:29 am    Titel:
 
Vergessen wir es, einfach Very Happy
Meinungsverschiedengheiten, durch Argumentieren wird es nicht besser.
Wird auch zu persoenlich.
Ich respektiere eure Meinung Smile (im Ernst).
Man kann meine Schreibweise verschieden interpretieren.
"Self-Actualization" ist ein Zitat von Abraham Maslow, bekannt durch die Maslow-Pyramide.


VG, BKJ

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Dichter Antworten mit Zitat
Mobbing-Erfahrener
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Anmeldedatum: May 28, 2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: Do Mai 10, 2012 9:40 am    Titel:
 
Bobby hat Folgendes geschrieben:
Vergessen wir es, einfach Very Happy
Meinungsverschiedengheiten, durch Argumentieren wird es nicht besser.
Wird auch zu persoenlich.
Ich respektiere eure Meinung Smile (im Ernst).
Man kann meine Schreibweise verschieden interpretieren.

Das ist keine Meinungsverschiedenheit, das ist ein Verständnisproblem. Mit Persönlichwerden hat das absolut rein gar nichts zu tun, wenn ich feststelle, dass du dir in deinen Aussagen immer wieder widersprichst.

Tatsache ist: Egal, ob das für dich "persönlich" ist oder nicht, es hilft, hinterher seine Argumentation nochmal durchzulesen und auf Schlüssigkeit zu überprüfen.
Wenn du das machst und darauf achtest, dass deine Grammatik verständlich ist, kann man auch nicht mehr nach Lust und Laune interpretieren.

Bobby hat Folgendes geschrieben:
"Self-Actualization" ist ein Zitat von Abraham Maslow, bekannt durch die Maslow-Pyramide.

Richtig, es ist in dem Zusammenhang von einem Amerikaner, es ist bekannt durch die Maslowsche Bedürfnispyramide... und heißt im Deutschen trotzdem nichts anderes als "Selbstverwirklichung". Ein Begriff, den du in jedem deutschen Lehrbuch finden wirst.
Und ein Begriff, mithilfe dessen dich die anderen verstehen und der lange nicht so pretentiös klingt.

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chris240693 Antworten mit Zitat
Verwarnter User


Anmeldedatum: Jan 10, 2008
Beiträge: 338
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 11:23 am    Titel:
 
Nur mal um meinen Senf dazu abzugeben:

Unsere Gesellschaft ist falsch, und wird immer falscher.

Die Politik arbeitet seit Jahren an Menschen zweiter Klasse (Hartz IV), und Arbeiter zweiter Klasse (Zeit- Leiharbeit).

Unsere Gesellschaft besteht größtenteils aus Zombies die nichts anderes mehr als konsumieren und befolgen lernt. Wenn der Fernseher sagt, dass billige Smartphone mit einen angefressenen Apfel ein "must have" sind, wirds gekauft.

Arbeit haben ist glück. Arbeitest du nicht, bist du Abschaum.

Das Leben in unserer Gesellschaft lässt sich chronologisch durch vier Wörter zusammenfassen:

Schule
Arbeit
Konsum
Tod.

Das ist es. Das ist das Leben.

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Dichter Antworten mit Zitat
Mobbing-Erfahrener
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Anmeldedatum: May 28, 2010
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: Fr Nov 16, 2012 11:36 am    Titel:
 
Danke, Chris, mal wieder sehr aufbauend und konstruktiv.
Und vor allem wunderbar recherchiert und informiert, wie immer.


Du hast natürlich vollkommen recht, die Welt wird immer schlimmer und schlechter (ich schätze, das meinst du mit "falsch"?). Das ist wohl auch der Grund, warum wir immer noch riesige Fabriken haben, in denen Menschen zu Dumpingpreisen arbeiten und wenn sie aufmucken, werden sie sofort gefeuert. Wir haben auch noch immer keine Gewerkschaften, und Familien mit fünf Kindern und mehr leben in kleinen Einzimmerbaracken, wo sie von der Hand in den Mund leben, immer krank sind und die Kindersterblichkeit immens hoch ist. Willkommen zurück im 18. Jahrhundert, nur dass unsere Gesellschaft ja immer schlimmer wird, und deswegen müssen bei uns schon die Neugeborenen arbeiten.


Wenn du nichts Konstruktives beizutragen hast, dann lass es doch bitte einfach ganz. Es ist keinem damit gedient, wenn du hier durch die Gegend trollst, dich ausgerechnet in diesem Forum darüber auslässt, wie schlecht die Welt doch ist und dann noch nicht einmal fundiertes Wissen von dir gibst, sondern nur leere Parolen durch die Gegend schmeißt. Um überflüssige Energie und Frust loszuwerden ist ein Sandsack bedeutend besser geeignet.

Dichter

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chris240693 Antworten mit Zitat
Verwarnter User


Anmeldedatum: Jan 10, 2008
Beiträge: 338
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: Di Apr 09, 2013 1:52 pm    Titel:
 
Dichter hat Folgendes geschrieben:
Wenn du nichts Konstruktives beizutragen hast, dann lass es doch bitte einfach ganz.


Okay, das war vielleicht etwas polemisch und zu negativ, das gestehe ich ein.

Natürlich haben wir Gewerkschaften, Betriebsräte, so etwas in der Art wie ein Recht auf Arbeit, offiziel gibt es auch keine Obdachlosen, und keiner muss hungern.

Dennoch ist Fakt das Schröders Agenda 2010 in den letzten Jahren mehr als verdeutlicht hat, das die sozialen Aspekte in diesen Land versagen, und es dir Bevölkerung immer schlechter geht/gehen wird.

Hartz IV und der wahnsinnige Halt an die Wachstumsideologie bzw. das nicht wahrhaben wollen das der Euro ein Fehlkonstrukt ist wird sich im Laufe der nächsten Jahre verdeutlichen.

Aber hier geht es ja um die Gesellschaft, und nicht um Politik und Volkswirtschaft:

Unsere Gesellschaft ist geprägt von Konsum. Konsum, Voyeurismus, Rassismus, und Spezizismus.

"Wir" finden es heutzutage okay, geistig Behinderte bei Fernsehformaten wie DSDS, Frauentausch, Family Stories, Mitten im Leben, Schwer verliebt, Bauer sucht Frau - ab hier hör ich mal auf - mit unseren fett gefressenen Wurstfingern auf den Fernseher zu zeigen und dann zu lachen.

"Wir" finden es heutzutage wichtig gegen Kinderarbeit zu sein, und kaufen Klamotten bei KIK, C&A, H&M, und Takko, kaufen Handys in denen Coltan verbaut wird.

"Wir" kaufen hübsche Diamanten Ringe aus tollen Juwelier Geschäften, und nehmen uns dann das Recht gegen Korruption und Genozide zu wettern.

"Wir" sind gegen Sklavenarbeit und unmenschlichen Arbeitsbedingungen, aber 1/3 unserer Nation ist im "Niedriglohnsektor" tätig, bei Zeit- und Leiharbeitsfirmen angestellt und verdienen keine 5€ Netto die Stunde.

"Wir" wettern gegen Propagandasysteme in totalitären Staaten, lesen aber Zeitungen und Zeitschriften des Axel Springer Verlags.

"Wir" tanzen zu Musik, in denen es ausschliesslich ums Fi**** und saufen geht.

"Wir" definieren Leben durch Arbeit und Geld, und nicht durch ERleben.

"Wir" machen uns erst Gedanken um den Tod, wenn er vor der Haustür steht, wenn wir ihn visuell verdeutlicht bekommen, oder es uns in unser Hirn manifestiert wird, aber um die Genozide die teilweise seit JAHRZENTEN im Kongo (Coltan wird dort abgebaut, wir finanzieren den Bürgerkrieg), Darfur (keine Rohstoffe, somit unwichtig), in Uganda (30 Jahre wütet dort nun Joseph Kony, 2009 wurde das zweit größte Ölvorkommen neben Saudi-Arabien entdeckt), oder sonstwo stattfindet interessiert keinen, weil man aus eigener Initiative von seinem Canape aufstehen müsste um zu recherchieren.

Und solange "wir" sogar in unserer eigenen Gesellschaft bewusst benachteiligte Randgruppen erschaffen, scheisse ich ehrlich gesagt auf eure Gesellschaft, und lebe so, wie ich es für richtig halte.

Du musst das nicht verstehen, aber denk mal drüber nach.

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geschichte Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
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Anmeldedatum: Apr 09, 2008
Beiträge: 961

BeitragVerfasst am: Do Apr 11, 2013 1:22 pm    Titel:
 
chris240693 hat Folgendes geschrieben:
Du musst das nicht verstehen, aber denk mal drüber nach.


Chris? Bitte, denk du mal kurz drüber nach, ob du der einzige bist, der Nachrichten schaut.
Ich weiß, wie es ist, wenn man eventuell einen geringfügig überdurchschnittlichen IQ hat, und ja, gerade dann besteht die Welt gefühlt nur aus Deppen.
Aber das ist kein Grund, das sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit raushängen zu lassen oder sich Gelegenheiten zu schaffen. Komm mal runter von deinem hohen Ross - oder bleib bei privaten Monologen, wenn du keine Antworten vertragen kannst.

Ich weiß ja, dass du es nicht merkst, aber denk mal bitte drüber nach, wie intelligent das ist, konsequent das Maul so weit es geht aufzureißen und gegen ALLES zu sein - was darauf hinaus läuft, dass du keine Meinung hast sondern einfach nur deinen Senf dazu gibst, wie die nächstbeste Barbie.

Versuch deinen EQ mehr raushängen zu lassen, ja?
Entdecke dein Gemeinschaftsgefühl. Zumindest in dieser Gemeinschaft.
Danke.
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chris240693 Antworten mit Zitat
Verwarnter User


Anmeldedatum: Jan 10, 2008
Beiträge: 338
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: So Apr 14, 2013 1:05 pm    Titel:
 
geschichte hat Folgendes geschrieben:

Aber das ist kein Grund, das sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit raushängen zu lassen oder sich Gelegenheiten zu schaffen. Komm mal runter von deinem hohen Ross - oder bleib bei privaten Monologen, wenn du keine Antworten vertragen kannst.


So war das in der Tat nicht gemeint, das tut mir sehr leid, ich wollte weder arrogant wirken noch unreflektierte Meinungen hinaus posaunen.

MfG,
Chris.

PS: Höre gerade mit dem rauchen auf, und meine Depressionen kommen wieder hoch; ein giftiger Cocktail für alle Razz

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