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Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING :: Thema anzeigen - Die Ideologie des No Blame Approach - Mobbing Fördern!

Die Ideologie des No Blame Approach - Mobbing Fördern!

 
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rosebud Antworten mit Zitat
Mobbing-Student
Mobbing-Student


Anmeldedatum: Mar 28, 2017
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: Di Mai 02, 2017 5:21 pm    Titel: Die Ideologie des No Blame Approach - Mobbing Fördern!
 
NUR FÜR MOBBINGOPFER MIT STARKEN NERVEN GEEIGNET!! SONST BITTE NICHT LESEN!!

HIER WIRD MOBBING IN ÜBELSTER FORM BAGATELLISIERT!! DAS NENNT SICH ADMINISTRATIVES MOBBING, WEIL ES VON EINEM SCHULPSYCHOLOGEN BEFÜRWORTET WIRD!!

ES GEHT BEIM NO BLAME APPROACH NICHT UM DAS OPFER UND SEINEN SCHUTZ, SONDERN ALLEIN UM POSITIVE SANKTIONEN FÜR DIE MOBBER, SIE SOLLEN SPASS HABEN!!


Die Ideologie eines Schulpsychologen hinter dem No Blame Approach
Das Buch No Blame Approach der Ethnologin MA Heike Blum und des Dipl. Verwaltungswirt und Dipl. Ökonom Detlef Beck enthält den Exkurs „Der psychologische Nutzen des No Blame Approach – Erfahrungen aus schulpsychologischer Perspektive von Dr. Burkhard Bläsi“ Quelle: Beck, Blum, NBA 2016, S.68-75

Dieser „Zwischenruf“ von Dr. Burkhard Bläsi auf dem No Blame Approach –Kongress 2008 war „.. ein Zwiegespräch mit Herrn Zweifler aus Argwöhnstadt über den No Blame Approach“

Über die Gesprächsteilnehmer:
Herr Zweifler lebt als kritischer Bürger in Argwöhnstadt. (Diese Information verschweigen Beck und Blum im Buch!)
Dr. Burkhard Bläsi arbeitet als Schulpsychologe an der Schulpsychologischen Beratungsstelle Stuttgart


Quelle:
http://kongress2008.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html?mobbing_kongress08.html
links auf Zwischenrufe klicken, runterscrollen bis zu Dr. Burkhard Bläsi

Jetzt fragt man sich natürlich, warum Heike Blum und Detlef Beck in ihrem Buch nicht den aktuelleren Zwischenruf von Dr. Burkhard Bläsi vom NBA Kongress 2010 ins Buch aufgenommen haben.
Aus gutem Grund, er entlarvt die Ideologie, die hinter dem No Blame Approach steht!

Auf dem Plakat zum Zwischenruf steht:
Was hat Mobbing mit dem System Schule zu tun?
Mobber sind die geborenen Schulleiter.
Ein aufgemalter Mobber fragt sich: „Bin ich krank oder eher besonders gesund?“


Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
GEGENTHESE:
Mobbing ist gesund und fördert:

1. Kommunikationsfähigkeit! Mobber können
2. Führungsverhalten entwickeln
3. Gruppenprozesse erkennen und verstehen
4. Ich-Entwicklung fördern
5. Soziale Anerkennung erringen
6. Selbstwirksamkeit spüren
7. Kreativität leben
8. Entwicklungsaufgaben angehen
9. Schluss mit der Langeweile

Welcher Unterricht hat das zu bieten?
Wollen Sie all diese positiven Effekte opfern?


    „No Blame“ gilt auch für Schulen: Es geht hier nicht um Schuld, sondern um Ressourcen!
    Wo das Betriebsklima schlecht ist, wird Mobbing gefördert - Schule als System muss sich verändern!
    Kinder wollen sich doch „erfahren“, können wir ihnen in der Schule nicht mehr Gelegenheit dazu geben?
    Der Vortrag war unternehmerisch wertvoll!
    Ja, wir haben etwas zu bieten!


Und die Betroffenen?
Ein Großteil kommt ohne Schäden aus der Sache raus…
Den restlichen kann man notfalls Unterstützung anbieten.


Quelle - http://kongress2010.no-blame-approach.de/kongress_zwischenrufe.html

Der Text dazu:
Dr. Burkhard Bläsi - Zwischenruf: Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
In charakteristisch systemischer Weise "verwirrt" Burkhard Bläsi den Kongress, in dem er der These "Mobbing ist was Ungesundes!" die These "Mobbing ist gesund" entgegensetzt - zur Überraschung der Kongressteilnehmenden.

Was sich aus dieser völlig unerwarteten Perspektive über Mobbing lernen lässt, das finden Sie hier ... »
Quelle: http://kongress2010.no-blame-approach.de/kongress_zruf_blaesi.html

Dr. Burkhard Bläsi arbeitet als Schulpsychologe im Regierungspräsidum Stuttgart, Abeilung Schule und Bildung, und ist im Vorstand des Landesverbandes der Schulpsychologen in Baden-Württemberg e.V.

Mit den nebenstehenden Fragen startete Dr. Burkhard Bläsi seinen Vortrag zum Thema:
"Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?" - und das mit gutem Grund. Es war die Einladung an die KongressteilnehmerInnen, sich auf eine ungewohnte Perspektive einzulassen, um mehr und möglicherweise Neues über Mobbing und die diesem Prozess innewohnenden Charakteristika zu erfahren.

Ausgangspunkt der Überlegungen war, dem Phänomen des Mobbings aus einem überraschend anderen Blickwinkel näher zu kommen und zwar mit der These "Mobbing ist gesund".

Aus dieser Perspektive ist leicht zu erkennen, dass Mobbing für die Akteure nachfolgende positive Effekte impliziert:
1. Soziale Lernprozesse in den Bereichen: Kommunikationsfähigkeit, Führungsverhalten, Gruppenprozesse
2. Erhöhung des Selbstwertgefühls
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule

Diese Erkenntnis mündete in die herausfordernde Frage:
"Was haben Sie (die Schule) den Mobbern denn Attraktives zu bieten?"


Hierauf gibt der No Blame Approach eine gute Antwort:
    Soziale Lernprozesse: mit anderen Zusammenwirken und Realität verändern, Unterstützung anderer, Kommunikation neu gestalten
    Stärkung des Selbstwertgefühls durch die Wahrnehmung und den Einsatz eigener konstruktiver Ressourcen
    Anerkennung und Zutrauen als Person fähig und geeignet zu sein, zu helfen und sich zu engagieren
    Erfahrung, mit dem eigenen Handeln auch schwierige Situationen verändern zu können
    Entfaltung von Phantasie, die benötigt wird, vielfältige Ideen für die Veränderung der bestehenden Situation zu entwickeln
    Praxis couragierten und solidarischen Handelns und deren Wirksamkeit erleben
    Erfahrung von Hoffnung und Zuversicht, Freude am eigenen Tun und Zusammensein mit anderen


Zu den Vortragsunterlagen des im besten Sinne anregenden und herausfordernden Vortrags geht es hier ... »:

Vortragsfolien von Burkhard Bläsi – 12. Dezember 2010
Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
2. Kongress zum No Blame Approach, 10. – 12.12.2010
Dr. Burkhard Bläsi

Einladung zum Mitdenken
1. Was will mir der Referent eigentlich sagen?
2. Womit stimme ich überein, wo würde ich widersprechen?
3. Welchen Gedanken will ich mitnehmen?

Gängige These:
Mobbing ist was Ungesundes!
Rasche Beendigung tut Not!
Vorbeugung wichtig!


Gegenthese:
Mobbing ist gesund!

Begründung:
1. Lernprozesse: Kommunikationsfähigkeit, Führungsverhalten, Gruppenprozesse
2. Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Selbstwirksamkeit
5. Kreativität
6. Entwicklungsaufgaben
7. Schluss mit Langeweile

Positive Effekte:
1. Soziale Lernprozesse
2. Erhöhung Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule

Sind Mobber krank?
Im Gegenteil! Mobbing-Akteure sind lediglich Schülerinnen und Schüler, die gut für sich, ihre Gesundheit und ihre persönliche Weiterentwicklung sorgen.


Und die Betroffenen???
• Der Großteil kommt ohne langfristige Schäden aus der Sache raus.
• Für die anderen: Unterstützung sinnvoll!

Welche Unterrichtseinheit bietet:
1. Soziale Lernprozesse
2. Erhöhung Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule ???

Was haben Sie den Mobbern denn Attraktives zu bieten?

Empfehlenswerte Links:
www.mobbing-mach-mit.de
www.mobbing-abc.de
www.no-shame-approach.de



Kurzer Austausch am Tisch:
1. Was wollte der Referent mir eigentlich sagen?
2. Womit stimme ich überein? Wo würde ich widersprechen?
3. Welchen Gedanken will ich mitnehmen?

Quelle: http://kongress2010.no-blame-approach.de/Dokumente%202010/Burkhard%20Blaesi%20Kongress%202010.pdf

So ticken die Hardcore-NBA-Jünger also und ein Dr. Schulpsychologe findet Mobber müssen belohnt werden. Dann serviert Ihnen mal das Mobbingopfer auf dem Silbertablett.... Twisted Evil

_________________
"Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, die jemand gegen ihn verwenden kann." Dr. Mechthild Schäfer und Gabriela Herpell


Zuletzt bearbeitet von rosebud am Mi Mai 03, 2017 11:46 am, insgesamt 7-mal bearbeitet
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rosebud Antworten mit Zitat
Mobbing-Student
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Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: Di Mai 02, 2017 7:02 pm    Titel: Das BMFSFJ fördert "Mobbing ist Gesund-Vorträge"
 
Im Dezember 2010 fand der zweite bundesweite Kongress zum No Blame Approach statt.

Wie schon am ersten Kogress 2008 nahmen rund 150 Personen am Kongress teil.

Der Kongress 2010 wurde gefördert durch:

Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
10117 Berlin

www.bmfsfj.de

Wir danken dem Bundesminsterium ganz herzlich für die Unterstützung, diesen Kongress zu realisieren.


Hier findet Ihr groß und in Farbe das Plakat, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert hat. In der Foto-Galerie nach "Karina Antons visualisiert die Kongress-Ergebnisse ... »" suchen und auf das Bild von ihr klicken. In der fünften Reihe von oben findet Ihr in der Mitte das "Mobbing ist gesund"-Plakat.

http://kongress2010.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html?mobbing_kongress2010.html

Kongress No Blame Approach 2010

Im Dezember 2010 fand der zweite bundesweite Kongress zum No Blame Approach statt. Auch dieses Mal nahmen rund 150 Personen am Kongress teil.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Fotos, Vorträge, Flipchart-Abschriften, und Workshop-Abläufe, die uns zur Dokumentation des Kongresses von ReferentInnen und Workshop-LeiterInnen zur Verfügung gestellt wurden. Herzlichen Dank!


Interessante Informationen und Einblicke wünscht
das Team vom No Blame Approach!

Quelle: http://kongress2010.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html?mobbing_kongress2010.html

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Zuletzt bearbeitet von rosebud am Di Mai 02, 2017 7:09 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Professor
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BeitragVerfasst am: Di Mai 02, 2017 7:06 pm    Titel:
 
Ach du X Shocked

Aber, so haben wir es uns doch auch gedacht, dass der N.B.A. Mobbingopfer so richtig ernst nimmt. Etwa nicht?

Ohne Worte Embarassed

Ich kann mir richtig vorstellen, wie die sich gegenseitig bejubeln in ihren grün-orangen Stricksocken, bei einer Tasse Fencheltee ohne Zucker.

Schlimme Sache...

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Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen gesagt werden.

Wilhelm Buch
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rosebud Antworten mit Zitat
Mobbing-Student
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BeitragVerfasst am: Di Mai 02, 2017 7:25 pm    Titel:
 
Ne Anette,

ganz so systemisch verstrickt und gefördert bis hoch in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Wie sagtest Du so schön: Der Fisch stinkt vom Kopf!!

Vermutlich gilt aber für alle NBA-Freunde und Förderer der No Blame-Gedanke. Egal wieviele Kinder und Jugendliche es ihre Gesundheit, Zukunft oder sogar ihr Leben kostet!!

Evil or Very Mad

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Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Professor
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Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: Di Mai 02, 2017 7:34 pm    Titel:
 
Narzisstische Persönlichkeitsstörung...???

Jetzt verstehe ich den Psychoterror "von oben". Staatlich geförderte Gehirnwäsche und das alles, weil Mobbing im Schulerecht nicht geregelt ist Exclamation Ein Wahnsinn... Viele wissen nicht, dass es das große Schulunrecht gibt. Davon lebt das Unternehmen, wie Maden im Speck und auf Kosten von wehrlosen Kindern und Familien.

Das ist ein Skandal!

Ich möchte nicht wissen, wie viele Kinder diese Manipulatoren auf dem Gewissen haben, aber laut ihrer hauseigenen Studie wohl "unter'm Strich" o.k.. lässt sich mit leben?

Fällt einem da noch was zu ein? Also ehrlich, da müsste man eigentlich eine Strafanzeige wegen Mittäterschaft stellen. Nicht zu fassen was alles geht, man muss nur wissen wie. Methode Mad Wie viel Geld bekommen die Akteure für ihre offensichtlich manipulativen Gutachter-Zwischenrufe? Und wer überprüft die Gutachter Question

Danke Vater Staat Shocked

Danke an die Bildungsbehörden Exclamation

Danke Kinderschutzbund Embarassed

Danke Aktion Mensch Rolling Eyes

Danke liebe "Pädagogen" Evil or Very Mad

Bestes Argument: N.B.A. fördert die "spielerischen kindlichen Bedürfnisse", die Schule nicht bieten kann - Das Opfer als Spielball bei Interventionen?! Super! Die meisten kommen angeblich ohne Schaden raus. Na dann.

Fazit: Die Folgen von N.B.A. sind für die Opfer die gleichen wie bei Mobbing!!! Hier geht das perfide Spiel weiter und Erwachsene (Macht) sind damit einverstanden. Gegen den N.B.A. müssen Opfer sich wehren!!!


Danke Rosebud, dass du zu der langen Diskussion so viel beigetragen hast! Ich hoffe, dass viele Eltern das lesen.

Man kann nur hoffen, dass sich mutige echte Experten öffentlich gegen N.B.A. Gehör verschaffen, im Sinne von Opferschutz Schutzbefohlener minderjähriger Personen.

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Wilhelm Buch
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rosebud Antworten mit Zitat
Mobbing-Student
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Anmeldedatum: Mar 28, 2017
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: Mi Mai 03, 2017 8:28 am    Titel:
 
Moin,

also für mich sind Heike Blum und Detlev Buck respektlos den Opfern gegenüber. Sie lassen auch im Buch bewusst Informationen weg. Nach außen hin wirkt das No Blame Approach-Netzwerk sympathisch, empathisch und humanistisch. Sie werben mit der Unterstützung von der Aktion Mensch und dem Bundesfamilienministerium.

Die beiden Standardwerke zum No Blame Approach verursachen allerdings schon beim Lesen Brechreiz.

Zumindest, wenn man sich mit Grenzverletzungen und Übergriffen auf Kinder und Jugendliche - oder sagen wir es doch konkret: SCHUTZBEFOHLENE - auskennt!!

Schule hat einen Erziehungsauftrag für ALLE Kinder und eine Fürsorgepflicht und was machen sie?
VICTIM BLAMING und FÖRDERUNG von MOBBERINNEN!

Der Mythos von der hohen Wirksamkeit ist der Tatsache geschuldet, dass die No Blame Approach-"Pädagogen" offensichtlich nicht wissen wie gravierend die Schäden sind, die sie anrichten. Wie sollen das eine Ethnologin und ein Dipl.-Ökonom / Dipl.-Volkswirt auch beurteilen können, OHNE pädagogische und psychologische Ausbildung?? Bei Dr. Burkhard Bläsi sieht das anders aus, als Psychologe sollte er wissen, was er tut!!

Falls jemand interessiert wie der No Blame Approach wirkt:
http://www.bpb.de/lernen/grafstat/klassencheckup/46342/m-02-09-wenn-die-gruppe-druck-macht

1. Informativer Einfluss der pädagogischen Fachkraft auf alle Beteiligten, hier ist es gezielte Desinformation. Wesentliche Informationen werden vor allem dem Opfer vorenthalten, damit es in diese öffentliche Bloßstellung einwilligt. Aber auch Unterstützergruppe, Klasse, Kollegium und Eltern werden bewusst für dumm verkauft.

2. Normativer Einfluss der am "No Blame Approach" genannten Mobbing beteiligten Gruppe. Mobbingopfer möchten nicht weiter von ihren Klassenkameraden wegen nichts negativ sanktioniert werden. Sie werden dem Gruppendruck nachgeben, damit sie endlich in Ruhe gelassen werden.

Das Geheimnis des No Blame Approach ist Konformitätsdruck. Ist es das Ziel von Schulen in Deutschland Duckmäuser und Mitläufer zu erziehen?? Hatten wir das nicht schon mal vor mehr als 75 Jahren? Was ist denn mit selbständigem Denken, Eigenverantwortung, Achtung und Respekt, Toleranz?

Mit dem No Blame Approach stellt sich jede einzelne Schule selbst ihre pädagogische Bankrotterklärung aus!

Wer stoppt diesen innerschulischen Missbrauch und die gezielte Desinformation über Mobbing?

_________________
"Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, die jemand gegen ihn verwenden kann." Dr. Mechthild Schäfer und Gabriela Herpell


Zuletzt bearbeitet von rosebud am Di Jul 04, 2017 3:39 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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rosebud Antworten mit Zitat
Mobbing-Student
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Anmeldedatum: Mar 28, 2017
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: Do Mai 04, 2017 3:00 pm    Titel: NBA ersetzt oder begleitet Strafverfolgung
 
NBA forciert Ängste des Opfers vor Strafverfolgung des Täters und trainiert Zeugen die Zivilcourage ab:

In dem „liebenswerten" kleinen Schweizer Film "Mobbing auflösen" von der Akademie für Lerncoaching in Zürich, den fairaend auf seiner Homepage zum NBA präsentiert, wird deutlich, dass dem Opfer suggeriert wird, es müsse Angst vor der Bestrafung der Täter haben: „Keine Angst, ich werde niemanden bestrafen!“ Zudem wird den Außenstehenden aktiv abtrainiert, Zivilcourage zu zeigen, Fehlverhalten anzusprechen und Grenzen zu setzen: „"Stopp, um das geht es nicht.“
Ausführliche Darstellung hier:
http://www.schueler-gegen-mobbing.de/portal/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=5130

Kinder befürchten nicht, dass Täter bestraft werden, wenn man es ihnen nicht pausenlos einredet. Man sollte Opfer generell ermutigen, keine Angst zu haben, weder vor einer Anzeige noch vor einer Bestrafung der Täter. Zudem muss der Opferschutz gewährleistet sein, beim NBA ist das nicht der Fall.

Fatal ist, dass die Kinder und Jugendlich keine Zivilcourage lernen, manipuliert werden und dem Opfer suggeriert wird, es müsse Angst haben, wenn TäterInnen bestraft werden. Es ist hoffentlich allen klar, was das für seinen zukünftigen Umgang mit gleichaltrigen und älteren Gewalttätern für gravierende Auswirkungen haben kann.


NBA statt Strafverfolgung oder parallel dazu:
Was sagen die Ethnologin Beck und der Ökonom Blum dazu?

Im Kapitel „NBA im Alltag von Schule“ (Beck, Blum 2016, S. 214) steht, „dass der NBA in der schulischen Praxis auf keine grundsätzlichen Akzeptanzprobleme stößt und positiv aufgenommen wird.“

Und unten auf der Seite steht als Fußnote im sehr Kleingedruckten:

„In diesem Kontext wird häufiger die Frage gestellt, ob der NBA auch dann angewendet werden kann, wenn im Rahmen des Mobbing-Geschehens eine Straftat erfolgt ist. In diesem Fall wird seitens der Schule zunächst geprüft, wie sie vorgehen will. Wenn die Schule (meist nach Beratung mit den zuständigen Stellen der Polizei) befindet, dass eine der Mobbing-Handlungen als Straftat zu bewerten und zu ahnden ist, kommt es zur Strafanzeige. Allerdings ist damit nicht gewährleistet, dass gleichzeitig auch die Mobbing-Situation in der Klasse ausreichend gelöst ist. Es gibt zwar keine allgemeingültige Antwort, ob nach einer Strafanzeige der No Blame Approach erfolgreich eingesetzt werden kann, aber es gibt Fälle, in denen ergänzend oder parallel zur Anzeige mit dem No Blame Approach gearbeitet wurde, und die Mobbing-Dynamik auch dann gestoppt werden konnte.“

Das behaupten zumindest Beck und Blum, wissenschaftlich nachgewiesen haben sie es selbst für Ihren langjährigen Auftraggeber, den Bund für soziale Verteidigung in Minden. Da fairaend und ihr Auftraggeber mit der Evaluation ihre Interessen verfolgt haben, sind die Ergebnisse zu Wirksamkeit und Nachhaltigkeit wohl kaum objektiv und neutral.

Zudem hat fairaend die Grundsätze der Statistik missachtet, so dass die Ergebnisse weder zuverlässig noch valide sind. Die Ergebnisse dürften stark ins Positive verzerrt sein und nicht die Ergebnisse der Grundgesamtheit widerspiegeln.
Zudem hat kein Experte für Opferschutz und /oder neutraler Gutachter die Auswirkungen auf das Opfer und die Wirkweise der Methode geprüft.


Und wie sieht es in der Realität aus?
In der Onlinebefragung 2016 war Frage 7: Gab es Mobbing-Fälle mit strafrechtlichem Bezug?
Nein 86.02 % (160/186) Ja 13.44 % (25/186)


Unter den verborgenen Antworten finden sich folgende Beispiele:
    • Beratung mit Komm.Vorbeugung, Hinweis an Eltern, keine eigene Strafanzeige
    Die Anzeige wurde von den Eltern gestellt, in der Schule konnte trotzdem der No Blame Approach durchgeführt werden. In unseren Augen hat es keine negativen Auswirkungen auf den Ablauf des No Blame Approachs gegeben. (Wie schön für den NBA, wie geht es dem Opfer?)
    Mediation zwischen den beiden Parteien (Mediation statt Täter-Opfer-Ausgleich?)
    • Da es sich um Mobbing über Whats app handelte und die entsprechende Schülerin alles bereits gelöscht hatte, bestand keine Handlungsmöglichkeit mehr. (NBA statt Strafverfolgung)
    Parallele Einleitung eines No Blame Approach bei gleichzeitiger Beratung der Eltern, den Sextingvorfall zur Anzeige zu bringen (NBA selbst bei sexueller Gewalt gegen Frauen)
    • Gewaltandrohung
    In manchen Fällen wollten Eltern vor dem NBA Anzeige erstatten. Ich habe es ihnen offen gelassen. Mir ist aber kein Fall bekannt, in dem dann wirkliche Anzeige erstatten worden wäre. (NBA statt Strafverfolgung)
    • Weiterleiten des Falles an das Jugendgericht, besonders in Fällen von schlimmen Cyber-Mobbing oder auch körperlichen Gewaltausbrüchen. Aber diese Fälle bleiben extrem rar.
    • Im Bereich Cybermobbing haben wir die Polizei eingeschaltet. Nach drei Interventionen dieser Art und durch viele Präventive Maßnahmen trat das Problem nicht mehr auf
    • Coachen von Opfer und Tätern (getrennt) um alle Beteiligten möglichst gut durch die schwierige Situation zu begleiten (Coachen bei Straftaten?)
    • Eltern haben Anzeige erstattet
    • viel Online/ Cybermobbing. Polizei wurde eingeschaltet, Eltern hatten Anzeige erstattet. In vielen Einzelgesprächen konnte die Situation schließlich geklärt werden.
    • Auf mögliche Konsequenzen hinweisen. Intensive Betreuung des "Opfers".
    Absprache mit zuständigem Polizeimitarbeiter über Zuständigkeitsbereich. Trennung von normverdeutlichenden Gesprächen und Strafumsetzung sowie der Arbeit mit dem No Blame Approach. (Keine klare Linie erkennbar)
    • Wir haben mit den zuständigen LehrerInnen darüber beraten, ob von Seiten der Schule Strafanzeige getätigt wird. Wir haben LehrerInnen beraten, wie sie mit der Strafanzeige, die von Eltern gegen die Mobber gestellt wurde, umgehen können.
    • Information und Beteiligung der Eltern, Strafanzeige durch die Eltern, anwaltschaftliche Vertretung der Betroffenen, Strafgerichtsverfahren, Begleitung des Betroffenen in dieser Zeit in der Schule (hoffentlich OHNE zeitgleich den NBA durchzuführen)

Es wird deutlich, dass an Schulen der NBA eine Strafverfolgung ersetzen kann oder parallel zur Strafverfolgung durchgeführt wird. Was diese Doppelbotschaften und Doppelbelastungen – einerseits Anzeige, andererseits NBA ohne Schuldzuweisung und Strafe - für die Opfer bedeutet wird an keiner Stelle hinterfragt. In der Online-Befragung sind sieben Schulwechsel des Opfers dokumentiert, einer nach durchgeführtem NBA …. Stehen diese Schulwechsel im Zusammenhang mit Straftaten? Wer dokumentiert das und wer untersucht die Folgen für die Opfer??

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Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Professor
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Anmeldedatum: Jun 08, 2015
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: Fr Mai 05, 2017 11:56 am    Titel:
 
Liebe Rosebud,

der N.B.A. stellt den (falschen) Schulfrieden und den Ruf der Schulen, auf subtile Weise, sicher!

Das spart den Behörden viel Arbeit! Warum steht Schulen frei... externe Unterstützung einzuholen oder den Ball flach zu halten (N.B.A.)?

Die Schulmobbingopfer müssen für Grauzonen herhalten, die niemand überprüft, weil die Lehrer Angst davor haben, mit Eltern zu sprechen *ggggggg*


Es reicht nicht, nach außen Anti-Gewalt-Kosmetik zu betreiben, wovon sich der N.B.A. ernährt, um ernsthaft Mobbing und Cybermobbing zu bekämpfen.

Ich hoffe, dass unabhängige Experten den N.B.A. unter die Lupe nehmen, weil allein das Verkehrte-Welt-Angebot die Opfer vertieft in die Ohnmacht treibt.

Schulen müssen Mobbingopfer, statt N.B.A.anzubieten, sehr schnell über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! statt kleinzureden, zu verharmlosen und Mobbing als Spielbühne zu erklären.

"Zwischenruf": N.B.A. gehört ausdrücklich VERBOTEN. Das verniedlichen von psychischer Gewalt, das hinter den Kulissen stattfinden, seitens NON-Experten, ist unerträglich. Solche Machenschaften gehören zum Schutz der Opfer AUSGEGRENZT!

LG,
Anette

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Wilhelm Buch


Zuletzt bearbeitet von Anette am Do Mai 11, 2017 7:53 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Wollenlord Antworten mit Zitat
Verwarnter User


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Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: So Mai 07, 2017 3:28 am    Titel:
 
Die Wurzel, des Problems, ist dieses System.
welches den kindern unterbewusst! falsche werte vermittelt. und auch unterbewusst beibringt, dass es auch noch richtig ist, das alles unterbewusst zu tun. das wird auch an die nächste Generation wieder weitergegeben usw.
dies wäre ja nicht verkehrt, wenn man mit solchen Strategien im Endeffekt auch dafür sorgen könnte, dass die schüler selbstständig denken lernen, aber es tut genau das Gegenteil. - das wissen wird unterbwusst bleiben, weil die schüler dahingehend garnicht aufgeklärt werden. Damit wird selbstständiges denken schwer, weil die schüler immernoch weiterhin manipuliert werden können (egal von wem.). zudem müssen nicht unbedingt die gewünschten Ergebnisse entstehen. es kann wegen platz an Interpretation zu anderen Auffassungen kommen. was also gemacht werden muss, ist es die schüler als menschen zu sehen und ihnen respektvoll (diese unterbewussten Lernmethoden sind eine Beleidigung gegenüber den schülern, denn egal ob "gute" oder schlechte Manipulation-Manipulation bleibt schlecht, weil es im Endeffekt nur "verdummt") das wissen klar und deutlich anzueignen (und auch, dass es etwas wie Manipulation gibt), damit es nicht zu missinterpretationen kommen kann und auch damit die schüler über Manipulation informiert sind, damit diese sich dessen bewusst werden und so auch selbstständiges denken gelingen kann.

Was mich nun stört, ist, dass immer nur darüber nachgedacht wird, wie man diese dämlichen 'nebeneffekt' Lernmethoden verbessern kann, um ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten, obwohl das Problem eben genau in diesen Lernmethoden besteht.
oder man muss das wirklich gut machen, was aber Schwachsinn ist, weil das viel zu schwierig werden würde.

die genannten falschen werte wären z.b. dass es nur um Effizienz geht und wie das mit dem argumentieren funktioniert. (es wird nicht vermittelt etwas objektiv sehen zu können, sondern, dass die schüler im Endeffekt nur Teilaspekte erfassen.)
das alles zusammen hat dann genau solche Lernmethoden als folge, wie sie hier kritisiert werden!
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Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Professor
Mobbing-Professor


Anmeldedatum: Jun 08, 2015
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: Di Mai 09, 2017 8:33 am    Titel:
 
Hallo Wollenlord,

schön, dass du dich an der Diskussion beteiligst!

Irgendwo habe ich gelesen, das Bildungssystem "produziert" mehr Verlierer als Gewinner.

Es gibt einen interessanten Artikel über das Thema, in dem es heißt, dass das Methoden-Bildungs-System (Bachelor / Master) in Deutschland aus Amerika kopiert wird. Die einen werden zu funktionierenden Mitarbeitern/Fachexperten (Wirtschaft), die anderen werden aussortiert (White Trash). Die Folgen sind Werteverfall für Handwerk und Dienstleitung, ..., ..., ... sowie Menschenwürde... und schließlich schlägt die Stimmung um, wie wir heute in Amerika beobachten können.

Richtig, Teilaspekte können je nach Ziel analysiert und vewendet werden, genau, wie in der N.B.A. hauseigenen Studie (Manipulation).


LG,
Anette

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Wilhelm Buch
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Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Professor
Mobbing-Professor


Anmeldedatum: Jun 08, 2015
Beiträge: 176

BeitragVerfasst am: Di Jun 13, 2017 8:51 pm    Titel:
 
Mobbing – was Psychologen raten

Sind Sie noch überrascht, wenn Sie sehen, wie Kinder Kinder fertigmachen?

Neubauer Es gibt immer wieder mal was Neues.

Entwickelt man manchmal so etwas wie Hass auf Mobbing-Täter?

Neubauer Nein. Kinder probieren aus, wie weit sie gehen können. Es ist eher ein Armutszeugnis für uns Erwachsene, wenn wir Lücken für ein solches Verhalten lassen.

Woran erkannt man Mobbing?

Neubauer Zunächst muss man darauf hinweisen: Der Begriff wird sehr inflationär gebraucht. In den Klassen fünf bis acht laufen viele pubertäre Prozesse, Machtspielchen und Gerangel ab. Nicht jede Auseinandersetzung oder Beleidigung auf dem Schulhof ist Mobbing. Man muss in jedem Einzelfall prüfen, ob Mobbing vorliegt.

Wann liegt also Mobbing vor?

Aigner Wenn es um Gruppenprozesse geht, die über eine längere Zeit manifest sind. Mobbingopfer sacken oft in ihren schulischen Leistungen ab, verändern auffällig ihr Verhalten bis hin zur Schulverweigerung.

Nehmen wir an, ein Fall ist manifest. Wie geht man mit den Tätern um, um das Opfer zu schützen?

Aigner Da gibt es ganz verschiedene Ansätze. Eine weit verbreitet Methode ist das "No blame approach" (Annäherung ohne Beschuldigung), bei der die Schuldzuschreibung vermieden wird.

Der Täter wird nicht beschuldigt?

Neubauer Nein; man versucht, ihn mit ins Boot zu holen.

Ist das nicht eine Lachnummer? In der Regel weiß doch jeder in der Klasse, was los ist, und dann erfolgt nicht mal eine harte Ansprache an die Täter?

Neubauer Bei harter Ansprache bis zur Strafandrohung besteht die Gefahr, dass Täter abtauchen und heimlich weitermachen. Für das Opfer kann es dann noch schlimmer werden. Aigner Die Frage verstehe ich allerdings gut. Es ist auch eine moralische Frage, wie Täter-Kinder angegangen werden. Ich habe manchmal auch ein Problem mit der "No blame approach"-Methode.

Es stört das Gerechtigkeitsgefühl, dass Täter in Watte gepackt werden.

Neubauer Sie werden ja nicht in Watte gepackt. Mobbing hat mit Machtausübung zu tun. Diese Machtposition des Täters wird im Gesamtsystem der Gruppe sehr wohl infrage gestellt; man unterbindet so die Dynamik, mit der Mobbingtäter ihre Opfer in der Gruppe und über die Gruppe angehen.

Als Beobachter ist der erste Reflex: Schützt gefälligst das Opfer, und zwar sofort. Diese Methode klingt langwierig. Wie lange muss ein Opfer leiden, bis der Täter geruht, ins Boot zu steigen?

Neubauer Die Befürchtung kann ich gut nachvollziehen, doch so langwierig ist es nicht. Mobbing-Prozesse bauen sich über ein, zwei Jahre auf; bei Ansprachen über die "No blame approach"-Methode reden wir über 14 Tage, drei Wochen. Der Effekt ist schnell zu spüren, der erhoffte Vorteil ist Nachhaltigkeit. Mobbingtäter sind nicht dumm. Wenn Sie mit der Keule kommen, besteht die Gefahr, dass sie abtauchen, für Erwachsene nicht mehr erreichbar sind und andere Wege der Bedrohung finden. Deswegen der Ansatz, Kindern positive Handlungsstrukturen aufzuzeigen und so den Mobbingmechanismus zu brechen. Aigner Es gibt auch andere Methoden. Der "No blame approach" wird vor allem bei Grundschulen angesiedelt. Eine in Schweden entwickelte Methode setzt auf klare Ansprache: Mobbing-Täter zum Direktor; der sagt: ,Ich weiß, was du tust, und dulde das ab sofort nicht mehr', samt Androhung von Konsequenzen. Über die Methode muss man von Fall zu Fall entscheiden. Im Extremfall kann sogar auch ein Schulwechsel geboten sein. Meist verlässt das Mobbing-Opfer die Schule; das stört auch das Gerechtigkeitsgefühl, ist aber leider so und manchmal die einzige Lösung

Die Lehrer müssen aktiv eingreifen?

Aigner Oh ja, das ist sehr wichtig. Mobbing hat mit Macht zu tun, und da müssen auch die Mächtigen in der Schule eingreifen, und das sind am Ende die Lehrer.

Haben Sie das Gefühl, dass das in den Schulen wirklich passiert, oder hängt es vom Zufall ab, ob sich gerade ein Lehrer verantwortlich fühlt?

Neubauer Das ist sehr unterschiedlich. Unsere Erfahrungen mit den Schulen sind eher gut, zumal Lehrer ja eine Fülle von Aufgaben haben und in der Regel froh über Beratung sind. Mobbingarbeit kostet Zeit und Kraft. Das ist übrigens ein wichtiger Teil unserer Arbeit: Prävention, Fortbildung von Lehrern, wie man den Blick für Mobbing schärft.

Man hört aber von Fällen, in denen Eltern und Opfer sich allein gelassen fühlen.

Neubauer Das kommt vor, und es gibt auch Konfrontationen von Lehrern und Eltern. Wenn sich die Löwen-Mutter, die für ihr Kind kämpft, und die Lehrerin, die 329 andere Kinder und Aufgaben im Rücken hat, feindlich gegenüberstehen, ist es vorbei mit Vertrauen und Zusammenarbeit, dann kommt es auch zu aggressiven Auseinandersetzungen. Wir versuchen dann zu vermitteln und machen damit gute Erfahrungen. Aigner Und wir begegnen auch dem Phänomen, dass Mobbing-Opfer sich allein gelassen fühlen. Besonders schlimm wird es für sie, wenn ihnen keiner glaubt. Ich kenne den Fall eines Schülers, der sich in seiner Verzweiflung selbst Drohbriefe geschrieben hat, um damit zeigen zu können, wie er beleidigt und schikaniert wird. An der Handschrift war natürlich zu erkennen, dass die Briefe gefälscht waren. Das flog natürlich auf. Doch es stellte sich heraus: Was er in den Briefen schilderte, war wahr. Er hatte Gott sei Dank eine Lehrerin, die die Situation erkannte und schnell und entschlossen Hilfe mobilisierte.

Jens Voss führte das Gespräch

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/mobbing-was-psychologen-raten-aid-1.2863623

Es stört nicht nur das Gerechtigkeitsgefühl, N.B.A. fördert Mobber Rolling Eyes und zwingt Opfer, sich weiter demütigen zu lassen Shocked

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Wilhelm Buch
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 14, 2017 8:24 am    Titel:
 
Herzliche Grüße von einer Löwenmutter, das Kind ist sicher auf einer NBA-freien Schule in einer Klasse mit besserem Leistungsniveau und prosozialem Klassenklima! Wink Very Happy

Wolfgang Kindler verdeutlicht in "Schluss mit Mobbing", dass Mobbing für die Täter eine attraktive Form der Selbstbestätigung sein kann. Deshalb hört es auch selten aus Einsicht auf. Deshalb ist es für Lehrer wichtig, dass sie den Mobbenden die Freude an den Übergriffen nehmen. Und das so früh wie möglich.

Mobbing beschädigt die schulische Autorität (Kursiv geschrieben unsere Erfahrungen)
Mobber gewinnen durch ihr aggressives Verhalten parallele Macht im System. Nicht nur die Lehrer entscheiden, wer weiter die Klassen besuchen darf, sondern auch die Mobber haben ein gewichtiges Wort mitzureden. Vermutlich prägen und gestalten in einigen Klassen die Mobber das Klassenleben mehr als die Pädagogen. Und somit verändern sie die Werte und Normen ihrer Klasse weit mehr, als es ethische und moralische Lernziele vermögen, die vor der Realität des Mobbing zu blassen Utopien verkümmern.
War bei uns definitiv so, während drinnen trotz Smartphone-Verbot für die Mannequin-Challenge gedreht wurde, warteten die wenigen, die zum Lernen in die Schule kommen, draußen auf dem Flur. Sonst wären sie gegen ihren Willen mit im Internet hochgeladen worden.
Insgesamt war in den fünf Halbjahren in der Klasse keine Gleichberechtigung, das Recht auf Meinungs- und Redefreiheit wurde von den Mobberinnen zugebilligt oder eben auch nicht, Schutz der Menschenwürde konnte man vergessen. Das Grundgesetz hat in einem staatlichen Gymnasium dank MobberInnen keine Gültigkeit mehr. Und was haben uns die Pädagogen vorgeschlagen: den No Blame Approach! Evil or Very Mad


Dazu schreibt Kindler:
Die skizzierte Doppelherrschaft von Mobbern und Lehrern beschreibt nur zum Teil, weshalb Mobbing die schulische Autorität nachdrücklich beschädigt. Denn Mobbing als eine Gewaltform, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, ist nur möglich, wenn es nicht wahrgenommen und übersehen wird oder auf hilflose Reaktionen stößt.
Einfacher Ausgedrückt: Die Schüler erleben jeden Tag, dass ihre Lehrer mit dem Mobbing nicht fertigwerden. Sie erleben Sie als ahnungslos, inkonsequent oder sogar unfähig. (Die Löwenmütter erleben sie übrigens exakt genauso und können sie nach einer Zeit weder ernst nehmen, noch respektieren... Time to say GOODBYE!)

Mittels NBA verlagern die Lehrkräfte ihre Verantwortung auf die Unterstützergruppe, die zu 50 % aus MobberInnen und ihren Assistenten und zu 50 % aus passiv am Mobbing Beteiligten besteht.
Der scheinbare Erfolg der Methode besteht darin, dass die Doppelherrschaft von der Schule anerkannt und legitimiert wird. Im Grunde kapituliert die Schule vor den Mobbern.

Das zu lösende Problem ist beim NBA nicht das Mobbingverhalten, sondern die Folge des Mobbing: die isolierte und hilflose Position des Mobbingopfers.
Die Mobber lassen sich vielleicht gnädig dazu herab, es in Ruhe zu lassen. Vielleicht aber auch nicht. Das Opfer wird nach gescheitertem NBA mit Sicherheit die Klappe halten und sich selbst die Schuld geben...

Also liebe Mobbingopfer und liebe Eltern:
Lasst Euch das nicht gefallen!! Beim NBA wird Mobbing nicht aufgelöst. Geschweige denn, ist danach alles wieder gut, wie oft behauptet wird.
Das Mobbingopfer wird lediglich von den MobberInnen auf Kurs gebracht. Wenn Ihr möchtet, dass Euer Kind was lernt und ein halbwegs gesundes Sozialverhalten entwickelt, seht Euch nach einer anderen Schule um!!!

Liebe Grüße
Rosebud
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BeitragVerfasst am: Do Jun 15, 2017 9:27 am    Titel:
 
100% richtig Rosi!

Die Schüler erleben jeden Tag, dass ihre Lehrer mit dem Mobbing nicht fertigwerden. Sie erleben Sie als ahnungslos, inkonsequent oder sogar unfähig.

Ich wüsste, was ich als Lehrer zu tun hätte, dass könnte der Mobber mit seinen Eltern nicht beweisen.

Leider sind Lehrer überwiegend (laut einer Studie) sehr "sicherheitsbewusste" Bürger, die sich zum Bildungsvolk zählen, auch das noch... Mit anderen Worten, sie mögen keine Veränderungen (höflich ausgedrückt...).

Die wenigen "kreativen" Ausnahmen werden früher oder später selbst von ihren Kollegen ausgeschlossen. Das ist sehr schade Rolling Eyes

Ich kann nur jedem raten sich NICHT von Schule (Schulbehörde) beraten zu lassen, sondern extern. Das raten auch Polizei und Kliniken! So schnell wie möglich Exclamation

Liebe Grüße,

Löwenmutter Very Happy

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Wilhelm Buch
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BeitragVerfasst am: Do Jun 15, 2017 2:32 pm    Titel:
 
Hallo Löwenmutter, Wink

Dein Tipp, sich extern beraten zu lassen, ist Gold wert!! Ich habe das auch gemacht, als ich den Eindruck hatte, dass sich die Situation in der Klasse verschlechtert und darauf in der Schule nicht reagiert wird.

Auf jeden Fall sollte mal jemand einen Ratgeber zum Schulwechsel bei Mobbing schreiben! Wink In den meisten Bücher und Veröffentlichungen wird abgeraten und suggeriert, es sei möglich, Mobbingprozesse innerhalb einer Klasse erfolgreich so zu lösen, dass es ein Gewinn für alle ist und die Kinder und Jugendlichen etwas daraus lernen. Tja, und dann kommt auf die Bitte nach einer Mobbing-Intervention der Vorschlag: NO BLAME APPROACH!
Shocked Shocked Shocked

Spätestens dann sollte Eltern wie Mobbingopfern klarwerden, dass es nicht um eine konstruktive Lösung der Situation geht, sondern um Vertuschung, Vermeidung von Verantwortung, Bagatellisierung von Mobbing und dem Kollegium jedes Mittel recht ist, um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema "Mobbing" zu vermeiden.

Liebe Grüße
Rosebud
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BeitragVerfasst am: Do Jun 15, 2017 3:08 pm    Titel:
 
Mit und ohne N.B.A., spielt keine Rolle, lernen die Kinder, dass sie damit durchkommen, also wird bei der nächsten Stufe, Kindergarten, Vorschule Klasse 1,5 und 7, (Abi ebenso) wieder neu gewürfelt wer Opfer wird, es funktioniert doch. Der Erfolg gibt den Mobbern und Mitmachern Motivation, ihr "erlerntes Wissen" aus dem Schulsystem später auch im Beruf und Studium anzuwenden.

Und die Pauker meinem, dass das Phasen sind die sich verwachsen Embarassed

Uns ja, das sind halt die späteren Führungspersönlichkeiten, da kann man nichts machen Rolling Eyes

Ich bin davon überzeugt, dass Mobber gefährlich leben. Sie müssen nur in eine Gruppe geraten die anders tickt.

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BeitragVerfasst am: Do Jun 15, 2017 11:03 pm    Titel:
 
In England gab es schon 2004 Kritik

http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/no-blame-approach-to-bullies-comes-under-attack-555354.html

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BeitragVerfasst am: Do Jun 29, 2017 9:57 pm    Titel:
 
"Nette Mobber" werden durch den No Blame Approach gefördert: "Nett sein und anderen zu helfen, kann also eine Strategie sein, um die eigene Popularität zu sichern." https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2013/f-m-12-13.html

Denkt auch mal jemand an die Mobbingopfer??

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BeitragVerfasst am: Di Jul 04, 2017 8:17 am    Titel:
 
In England gab es schon 2004 Kritik

Wir haben 2017. Manmanman.

Fakt ist, dass der N.B.A. ohne Opfer weder die Gruppe therapieren (lächerlich), noch den Mobber therapieren, kann.

Damit das unsoziale Konzept, zu Gunsten des Vertriebs, aufgeht, wird das Opfer manipuliert und überzeugt zu bleiben sowie bequatscht, sich zur Verfügung zu stellen. "Warum willst du das denn nicht?" (Übermacht von oben... wie bei Mobbing...). Wer nein sagt, zu Recht, wird als schwach oder als Störfaktor abgestempelt, oder beides, obwohl das die einzige gesunde Reaktion ist.

Ohne Opfer kann der N.B.A. nicht existieren, der Verlag seine Bücher nicht verkaufen, ebenso wie es keine Tupperware ohne gelangweilte Hausfrauen gäbe Rolling Eyes

Der N.B.A. verstößt gegen jedes Menschenrecht und funktioniert nur unter Psycho-Zwang. Für Opfer ist das der reinste Horror.

Ich bin auch dafür, dass man Tätern und der Gruppe helfen muss (Argument N.B.A.). Nach dem Opfer!!!!!!!!!!!!!! Der N.B.A. bewirkt das Gegenteil Exclamation

Liest man die Texte von N.B.A. wird überall manipulativ geschildert, wie wichtig es sei, dass sich das Opfer X einsichtig gezeigt hat... Sonst hätte man ihm (dem Opfer) nicht helfen können. Kopfkratz Question

So erfolgreich ist der N.B.A. angeblich Evil or Very Mad

Danke Rosi, dass du das hier alles öffentlich machst. Richtig so!!!

Liebe Eltern, bietet euch die Schule N.B.A. an, raus aus der Schule, besser gestern als morgen.

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BeitragVerfasst am: Fr Jul 07, 2017 2:20 pm    Titel:
 
Super-Text, den Du da gefunden hast, Anette.

Quelle: Dokumentation Landesbüro Berlin
http://library.fes.de/pdf-files/bueros/berlin/01960.pdf

Ich poste mal hier weiter, weil es zur PTBS nicht direkt passt. Bei Mobbing ist das Ziel so definiert:
"Hauptziel ist die Verhinderung - idealerweise vollständige Beseitigung
- der unmittelbaren Gewalt. Darüber hinaus soll jedoch auch die mittelbare Gewalt vermindert werden, da zwischen beiden Formen ein klarer Zusammenhang besteht.

Zwei allgemeine Bedingungen müssen erfüllt sein:

- Die Erwachsenen an der Schule müssen das Problem erkennen.
- Die Erwachsenen an der Schule müssen sich ernsthaft für eine Änderung einsetzen."

Und dann kommen die einem mit No Blame Approach. Das ist MITTELBARE Gewalt gegen das Opfer!
Rolling Eyes

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BeitragVerfasst am: Mo Jul 10, 2017 9:06 am    Titel:
 
Missbrauch führte laut einer deutschen Stichprobe in 30 % der Fälle zur Entwicklung einer PTBS. Vergewaltigung bei jedem zweiten davon Betroffenen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung

Schulmobbing ist Missbrauch unter Schülern (teils durch Lehrer stark begünstigt)

No Blame Approach ist Missbrauch durch Erwachsene, in Folge von Missbrauch Gleichaltriger.

Was wiegt schwerer?

In meinen Augen ist N.B.A. vergleichbar mit psychosozialer-Gruppen-Vergewaltigung. Anstelle dessen, ein NEIN des Opfers zu unterstützen, wird eine "Anpassung" an die Mobbingsituation manipuliert, still gefordert und gebilligt, mit der Folge von Selbstaufgabe des Kindes (Macht mit mir was ihr wollt, es wird schon richtig sein).

Kein schönes Thema. Gut, Rosi, dass du das hier so stark hinterfragst.

Unbegreiflich, dass niemand lautstark den Mund aufmacht und alle mitmachen, weil N.B.A. die einzige Alternative ist, bei Mobbing "legal" einzugreifen, auf Kosten (Stabilität) des Opfers (Vertiefung PTBS). Das ist rechtens Shocked weil kein Gesetz dagegen spricht. Schön für den Verlag, dass auch der Kinderschutzbund nichts dagegen unternimmt und diese Schweinerei noch unterstützt.

Ich finde das einfach unglaublich, dass N.B.A. Ideologie von den Schulbehörden geduldet wird, mit dem Hinblick darauf, dass dem Missbrauchopfer (wohlgemerkt Kind) die letzte gesunde Reflektion "ausgetrieben" wird. Das Kind soll sich zur Verfügung stellen, um der Gruppe zu helfen und den Täter auszuklammern. Unglaublich was in unseren Schulen passiert.

Ich kann deine Einstellung, deine Recherchen und die daraus resultierende Wahrheit hier nur unterstützen.

Ja, man muss allen Kindern helfen, der N.B.A. hingegen stärkt die Übermacht, weshalb auch der Presse nicht auffällt, dass hier etwas gehörig falsch läuft.

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BeitragVerfasst am: Di Jul 11, 2017 9:17 am    Titel:
 
Das zum Thema Toleranz für gesundes Mobbing - Toleranz für Mobbingtäter.

http://www.schueler-gegen-mobbing.de/portal/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&p=36585#36585

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BeitragVerfasst am: Fr Nov 10, 2017 12:19 pm    Titel: Re: Die Ideologie des No Blame Approach - Mobbing Fördern!
 
rosebud hat Folgendes geschrieben:
NO BLAME APPROACH - INFO für ELTERN der MOBBINGOPFER

SCHULPSYCHOLOGE BAGATELLISIERT MOBBING IN ÜBELSTER FORM! Das nennt sich dann wohl ADMINISTRATIVES MOBBING.

NO BLAME APPROACH = MISSBRAUCH statt OPFERSCHUTZ!

NO BLAME APPROACH = POSITIVE SANKTIONEN FÜR DIE MOBBER, SIE SOLLEN SPASS HABEN!!


Die Ideologie eines Schulpsychologen hinter dem No Blame Approach
Das Buch No Blame Approach der Ethnologin MA Heike Blum und des Dipl. Verwaltungswirt und Dipl. Ökonom Detlef Beck enthält den Exkurs „Der psychologische Nutzen des No Blame Approach – Erfahrungen aus schulpsychologischer Perspektive von Dr. Burkhard Bläsi“ Quelle: Beck, Blum, NBA 2016, S.68-75

Dieser „Zwischenruf“ von Dr. Burkhard Bläsi auf dem No Blame Approach –Kongress 2008 war „.. ein Zwiegespräch mit Herrn Zweifler aus Argwöhnstadt über den No Blame Approach“

Über die Gesprächsteilnehmer:
Herr Zweifler lebt als kritischer Bürger in Argwöhnstadt. (Diese Information verschweigen Beck und Blum im Buch!)
Dr. Burkhard Bläsi arbeitet als Schulpsychologe an der Schulpsychologischen Beratungsstelle Stuttgart


Quelle:
http://kongress2008.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html?mobbing_kongress08.html
links auf Zwischenrufe klicken, runterscrollen bis zu Dr. Burkhard Bläsi

Jetzt fragt man sich natürlich, warum Heike Blum und Detlef Beck in ihrem Buch nicht den aktuelleren Zwischenruf von Dr. Burkhard Bläsi vom NBA Kongress 2010 ins Buch aufgenommen haben.
Aus gutem Grund, er entlarvt die Ideologie, die hinter dem No Blame Approach steht!

Auf dem Plakat zum Zwischenruf steht:
Was hat Mobbing mit dem System Schule zu tun?
Mobber sind die geborenen Schulleiter.
Ein aufgemalter Mobber fragt sich: „Bin ich krank oder eher besonders gesund?“


Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
GEGENTHESE:
Mobbing ist gesund und fördert:

1. Kommunikationsfähigkeit! Mobber können
2. Führungsverhalten entwickeln
3. Gruppenprozesse erkennen und verstehen
4. Ich-Entwicklung fördern
5. Soziale Anerkennung erringen
6. Selbstwirksamkeit spüren
7. Kreativität leben
8. Entwicklungsaufgaben angehen
9. Schluss mit der Langeweile

Welcher Unterricht hat das zu bieten?
Wollen Sie all diese positiven Effekte opfern?


    „No Blame“ gilt auch für Schulen: Es geht hier nicht um Schuld, sondern um Ressourcen!
    Wo das Betriebsklima schlecht ist, wird Mobbing gefördert - Schule als System muss sich verändern!
    Kinder wollen sich doch „erfahren“, können wir ihnen in der Schule nicht mehr Gelegenheit dazu geben?
    Der Vortrag war unternehmerisch wertvoll!
    Ja, wir haben etwas zu bieten!


Und die Betroffenen?
Ein Großteil kommt ohne Schäden aus der Sache raus…
Den restlichen kann man notfalls Unterstützung anbieten.


Quelle - http://kongress2010.no-blame-approach.de/kongress_zwischenrufe.html

Der Text dazu:
Dr. Burkhard Bläsi - Zwischenruf: Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
In charakteristisch systemischer Weise "verwirrt" Burkhard Bläsi den Kongress, in dem er der These "Mobbing ist was Ungesundes!" die These "Mobbing ist gesund" entgegensetzt - zur Überraschung der Kongressteilnehmenden.

Was sich aus dieser völlig unerwarteten Perspektive über Mobbing lernen lässt, das finden Sie hier ... »
Quelle: http://kongress2010.no-blame-approach.de/kongress_zruf_blaesi.html

Dr. Burkhard Bläsi arbeitet als Schulpsychologe im Regierungspräsidum Stuttgart, Abeilung Schule und Bildung, und ist im Vorstand des Landesverbandes der Schulpsychologen in Baden-Württemberg e.V.

Mit den nebenstehenden Fragen startete Dr. Burkhard Bläsi seinen Vortrag zum Thema:
"Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?" - und das mit gutem Grund. Es war die Einladung an die KongressteilnehmerInnen, sich auf eine ungewohnte Perspektive einzulassen, um mehr und möglicherweise Neues über Mobbing und die diesem Prozess innewohnenden Charakteristika zu erfahren.

Ausgangspunkt der Überlegungen war, dem Phänomen des Mobbings aus einem überraschend anderen Blickwinkel näher zu kommen und zwar mit der These "Mobbing ist gesund".

Aus dieser Perspektive ist leicht zu erkennen, dass Mobbing für die Akteure nachfolgende positive Effekte impliziert:
1. Soziale Lernprozesse in den Bereichen: Kommunikationsfähigkeit, Führungsverhalten, Gruppenprozesse
2. Erhöhung des Selbstwertgefühls
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule

Diese Erkenntnis mündete in die herausfordernde Frage:
"Was haben Sie (die Schule) den Mobbern denn Attraktives zu bieten?"


Hierauf gibt der No Blame Approach eine gute Antwort:
    Soziale Lernprozesse: mit anderen Zusammenwirken und Realität verändern, Unterstützung anderer, Kommunikation neu gestalten
    Stärkung des Selbstwertgefühls durch die Wahrnehmung und den Einsatz eigener konstruktiver Ressourcen
    Anerkennung und Zutrauen als Person fähig und geeignet zu sein, zu helfen und sich zu engagieren
    Erfahrung, mit dem eigenen Handeln auch schwierige Situationen verändern zu können
    Entfaltung von Phantasie, die benötigt wird, vielfältige Ideen für die Veränderung der bestehenden Situation zu entwickeln
    Praxis couragierten und solidarischen Handelns und deren Wirksamkeit erleben
    Erfahrung von Hoffnung und Zuversicht, Freude am eigenen Tun und Zusammensein mit anderen


Zu den Vortragsunterlagen des im besten Sinne anregenden und herausfordernden Vortrags geht es hier ... »:

Vortragsfolien von Burkhard Bläsi – 12. Dezember 2010
Ist Mobbing eine Kinderkrankheit?
2. Kongress zum No Blame Approach, 10. – 12.12.2010
Dr. Burkhard Bläsi

Einladung zum Mitdenken
1. Was will mir der Referent eigentlich sagen?
2. Womit stimme ich überein, wo würde ich widersprechen?
3. Welchen Gedanken will ich mitnehmen?

Gängige These:
Mobbing ist was Ungesundes!
Rasche Beendigung tut Not!
Vorbeugung wichtig!


Gegenthese:
Mobbing ist gesund!

Begründung:
1. Lernprozesse: Kommunikationsfähigkeit, Führungsverhalten, Gruppenprozesse
2. Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Selbstwirksamkeit
5. Kreativität
6. Entwicklungsaufgaben
7. Schluss mit Langeweile

Positive Effekte:
1. Soziale Lernprozesse
2. Erhöhung Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule

Sind Mobber krank?
Im Gegenteil! Mobbing-Akteure sind lediglich Schülerinnen und Schüler, die gut für sich, ihre Gesundheit und ihre persönliche Weiterentwicklung sorgen.


Und die Betroffenen???
• Der Großteil kommt ohne langfristige Schäden aus der Sache raus.
• Für die anderen: Unterstützung sinnvoll!

Welche Unterrichtseinheit bietet:
1. Soziale Lernprozesse
2. Erhöhung Selbstwertgefühl
3. Soziale Anerkennung
4. Erleben von Selbstwirksamkeit
5. Entwicklung von Kreativität
6. Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Spaß in der Schule ???

Was haben Sie den Mobbern denn Attraktives zu bieten?

Empfehlenswerte Links:
www.mobbing-mach-mit.de
www.mobbing-abc.de
www.no-shame-approach.de



Kurzer Austausch am Tisch:
1. Was wollte der Referent mir eigentlich sagen?
2. Womit stimme ich überein? Wo würde ich widersprechen?
3. Welchen Gedanken will ich mitnehmen?

Quelle: http://kongress2010.no-blame-approach.de/Dokumente%202010/Burkhard%20Blaesi%20Kongress%202010.pdf

So ticken die Hardcore-NBA-Jünger also und ein Dr. Schulpsychologe findet Mobber müssen belohnt werden. Dann serviert Ihnen mal das Mobbingopfer auf dem Silbertablett.... Twisted Evil
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