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Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING :: Thema anzeigen - Wichtige Fakten für Journalisten zum Thema Mobbing

Wichtige Fakten für Journalisten zum Thema Mobbing

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING Foren-Übersicht -> Presseanfragen

Anette Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
Mobbing-Neuling


Anmeldedatum: Jun 08, 2015
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 12:47 pm    Titel: Wichtige Fakten für Journalisten zum Thema Mobbing
 
Jeder Journalist, der sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt, sollte diese wichtigen Fakten kennen:

Die EU empfahl im Jahr 2000 den Mitgliedsstaaten Mobbing in das Strafgesetzbuch aufzunehmen.

Quelle: EUROPÄISCHES PARLAMENT GENERALDIREKTION WISSENSCHAFT http://edz.bib.uni-mannheim.de/www-edz/pdf/dg4/SOCI108_DE.pdf

Beispiel Frankreich:
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass derjenige, von dem die Mobbing-Aktivitäten ausgehen, mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren und/oder einer Geldstrafe von bis zu 500 000 FFR (etwa 76 000 Euro) bestraft wird. Bereits jetzt ist eine Bestrafung aufgrund der bestehenden Regelungen des Code PÈnal (Strafgesetzbuch) möglich.

Beispiel Spanien:
Gem‰fl Artikel 4 des spanischen Estatuto de los Trabajadores (Arbeitnehmerstatut) haben die Beschäftigten unter anderem das Recht auf Respektierung ihrer Privatsphäre und Würde. Hält
der Arbeitgeber (der Arbeitsplatz eines Schülers ist die Schule) diese Bestimmung nicht ein, kann er mit einer Geldstrafe zwischen 3 000 und 90 000 Ä belegt werden.

Wir haben 2017 - Es hat sich in Deutschland nichts bewegt!

Deutschland (Seite 16) wehrt sich bis heute gegen einen Gesetzentwurf und hält bestehende Regelungen für "ausreichend". Ergebnis: Es gibt quasi keinen Fall, in dem ein Opfer erfolgreich gegen Mobbing geklagt hat. Lediglich gegen offensichtliche Straftaten wie Körperverletzung, Diebstahl oder Cybermobbing (Beleidigung, Bildrechte) lassen sich nachweisen. Mobbing ist aber subtil und potenziell tödlich.

Dem fehlenden Gesetz gegenüber steht:
*Ein Mobbingopfer pro Schulklasse! Einer Untersuchung an der Ludwig-Maximilian-Universität zufolge wird jedes 25. Kind mindestens einmal pro Woche von Mitschülern attackiert. Quelle: http://www.rp-online.de/panorama/wissen/bildung/500000-schueler-in-deuschland-werden-gemobbt-aid-1.2418533 In Hamburg gibt es über 250.000 Schüler und somit ca. 10.000 Angriffe pro Woche auf immer die gleichen 10.000 Schüler (Mobbing = Wiederholten Angriffe auf eine Person).

Auch wird kein Landesgericht gegen die eigene Schulbehörde urteilen! Die Schulbehörde ist verpflichtet Lehrer und Schulleitung zu schützen.

Resignierte Schulen sehen weg, weil Eltern in der Regel den Vorwürfen widersprechen und die Schulen dann alles zurücknehmen müssen ("Das können wir uns sparen.") Die Opfer stehen absolut ohne Unterstützer da. Die Täter bleiben am Ort, die Opfer verlassen die Schulen. Das ist falsch. Beide lernen, dass Mobbing funktioniert. Man hat ehemalige Mobber (Schulen) befragt warum sie es taten. Die Antwort war einfach: Weil sie bereits in der Grundschule "nicht gestoppt" wurden machten sie einfach weiter. Keine Konsequenzen, keine positiven Lerneffekte.

Hirigoyen, Psychoanalytikerin, EU Kommission Opferschutz-Beraterin:

„Opfer werden in den Selbstmord getrieben“. Hirigoyen weist in ihren Büchern auf eine Reihe von Merkmalen hin, an denen Richter Mobbing zweifelsfrei erkennen können.

Europäischer Tag der Opfer von Straftaten: Erklärung von Vera Jourová (22.02.2017) „Die Richtlinie über Opferrechte sollte seit bereits mehr als einem Jahr in allen Mitgliedstaaten umgesetzt sein und Verbrechensopfern in ganz Europa Schutz und Hilfe bieten. Rechte helfen jedoch nicht weiter, wenn sie nicht angewandt werden.

Deshalb rufe ich alle Mitgliedstaaten, die die Richtlinie über Opferrechte noch nicht in ihr innerstaatliches Recht umgesetzt haben, einmal mehr auf, dies unverzüglich nachzuholen“. Quelle: https://ec.europa.eu/germany/news/europ%C3%A4ischer-tag-der-opfer-von-straftaten-erkl%C3%A4rung-von-vera-jourov%C3%A1_en

FACTS: Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz:

Mobbing: https://osha.europa.eu/de/tools-and-publications/publications/factsheets/23

Buchtipp: Die Masken der Niedertracht: Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann. Frankreich, September 2002 von Marie-France Hirigoyen, https://www.amazon.de/Die-Masken-Niedertracht-Seelische-dagegen/dp/342336288X

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Dominanz hat zwei Gesichter: Die einen fühlen sich für Menschen verantwortlich, die anderen unterdrücken sie. (Dan Olweus)
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macewindu Antworten mit Zitat
Moderator


Anmeldedatum: Dec 29, 2006
Beiträge: 489

BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 9:29 am    Titel:
 
Anette hat Folgendes geschrieben:
Was Journalisten über umstrittene Maßnahmen wissen sollten

Olweus International (3 Ebenen: 1. Schule. 2. Eltern, 3. Persöhnliche) wird in Schweden und Norwegen, in Kombination mit der Farsta-Methode (Täter werden direkt angesprochen, Einzelgespräche), gegen Schulmobbing bereitgestellt. Deutschland setzt auf No Blame Approach (Täter und ihre Eltern werden ausgeklammert, das Opfer wird der Klasse vorgeführt) und zählt im Vergleich 5fach so viele ernste Mobbingfälle.

Damit liegt Deutschland an der Spitze!

Schüler gegen Mobbing diskutiert kritisch über No Blame Approach, eine bundesweit verbreitete Maßnahme gegen Schulmobbing, die in den 90' Jahren von freien Autoren erfunden wurde. Kritiker (Betroffene, Schüler und Eltern), sprechen von Diskriminierung und gesundheitlichen Folgen. Die Öffentlichkeit weiß wenig darüber in welche Zwickmühle das scheinbar sinnvolle Konzept die Opfer von Schulmobbing seelisch drängt und damit das Leiden verstärkt.

Journalisten und TV Produktionen bietet No Blame Approach ein wichtiges und spannendes Thema im Bereich Social Media, da N.B.A. Vertreter absolut einseitig über angebliche Vorteile berichten, Betroffene aber, mit ihren Negativ-Erfahrungen, ausgeklammert werden (...). Die Wahrheit über Vor- und Nachteile, bleiben im Dunkeln. Für die Opfer wiegt das schwer?!

N.B.A. Homepage, internationale Werbekampagne:

Seit mehreren Jahren wird in der England, Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, in Belgien, Australien und Neuseeland erfolgreich mit dem No Blame Approach gearbeitet. Erste Ansätze gibt es inzwischen auch in Österreich und Luxemburg.

Quelle: http://www.no-blame-approach.de/entstehung_entwicklung.html

Sogar einen anerkannten Gütesiegel konnte N.B.A. in Deutschland für sich gewinnen:

Aktion Mensch:

Der No Blame Approach hat uns von Beginn an fasziniert. Wir entwickelten bereits Anfang 2003 einen eintägigen Trainings-Workshop und starteten damit, den No Blame Approach in Deutschland zu verbreiten.
Von März 2006 bis März 2008 war es uns dank der Unterstützung der Aktion Mensch möglich, den No Blame Approach bundesweit vorzustellen, bekannt zu machen und zu evaluieren.

Herzlichen Glückwunsch an Barbara Maines und George Robinson und in Deutschland an Heike Blum und Detlef Beck! Die „Faszination“ nimmt offensichtlich kein Ende. Nun zu den angeblich evaluierten Programmen.

(Anmerkung: Besonders Patientenorganisationen sind in den vergangenen Jahren den übergriffigen Methoden des Guerilla-Marketings ausgesetzt gewesen. Quelle: Guerilla-Marketing, Wikipedia)

Vergleich

Auszug aus einem Interview (Schulmobbing / Spiel mit Tätern und Opfern) mit Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Univ.-Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.:

Meiner Meinung nach oftmals falsch. Hals über Kopf wurde meist „irgendewas“ unternommen, nur um dann sagen zu können – „Mobbing!? Ja, da machen wir ja was!“ Die meisten Programme und Aktionen waren und sind jedoch nicht sinnvoll und auch nicht evaluiert. [b]Auch von Seiten der Schulbehörden werden leider oftmals nicht-evaluierte Maßnahmen favorisiert.

Wer dem N.B.A. kritisch gegenübersteht (Hier im Thread unter Diskussion nachzulesen), und etwas bewegen möchte, findet außer bei LMU (Schäfer) und Werner Ebner (Mobbing Desk) hier den richtigen Kontakt:

http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/entwicklungswissenschaft/mitarbeitende/Scheithauer__Prof__Dr__Herbert/index.html

Fazit

Der N.B.A. wird überall dort favorisiert, wo Mobbing im Strafrecht wenig Gehör findet. In Schweden und Norwegen gibt es einen klaren Gesetzentwurf gegen Mobbing. In Deutschland wird von Seiten der Schulbehörden viel geredet und wenig bewegt.

Wichtige Info:

Eine erste Studie (Olweus) läuft derzeit in Deutschland, aktuell bereits in 30 Schulen.

An dieser Stelle ein großes Daaaaaaankeschööööön an die Baden-Württemberg Stiftung! Das gibt Hoffnung!

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macewindu Antworten mit Zitat
Moderator


Anmeldedatum: Dec 29, 2006
Beiträge: 489

BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 9:30 am    Titel:
 
rosebud hat Folgendes geschrieben:
Um mal mit dem Mythos aufzuräumen, durch den No Blame Approach sei der Opferschutz gewährleistet und / oder es gäbe keine Verschlechterung durch den N.B.A., hier die Kommentare der "pädagogischen Fachkräfte" zum Thema...

Zu beachten ist, dass die so genannte "Kleine Evaluation" durch die Initiatorinnen selbst erfolgt und vermutlich die AnwenderInnen, die unzufrieden sind, sich nicht die Mühe machen, noch Feedback zu geben. Unklar ist zudem, welche Ausbildung die pädagogischen Fachkräfte haben, die den No Blame Approach angewendet haben und wie kompetent sie zum Thema Mobbing geschult wurden.

Quelle: http://www.no-blame-approach.de/Auswertung-Kleine-Evaluation-des-No-Blame-Approach-2016.html

Sofern es Fälle gab, in denen sich die Situation nach der Anwendung mit dem No Blame Approach verschlechtert hat, wie sind Sie damit umgegangen? Was haben Sie weiter unternommen? Bitte kurz beschreiben.

• Opfer und Eltern waren von Anfang an nur halbherzig bereit, sich darauf einzulassen. So waren die Erfolgsaussichten schon mal geringer. Endlos lange Telefonate und Gespräche mit den Eltern, intensiver Austausch mit Klassenleitung, Fachlehrern und Schulleitung. Alle haben darauf geachtet, dass es zu keinen Übergriffen mehr kommt. Ich habe noch Kontakte zu außerschulischen Vereinen ..Theater, Tanz, Sport hergestellt, um sie außerschulisch irgendwo zu integrieren. Reiten hat dann geklappt und das macht sie meines Wissens nach heute noch! Der Kontakt der Eltern und des Mädchens zu mir wurde dann rigoros abgebrochen, weil wir Mobber nicht bestrafen. (Dem Opfer und seinen Eltern wird hier die "Schuld" für das Scheitern des N.B.A. zugeschrieben.)

• Einzelgespräche geführt, Eltern eingeladen, Schule hat Strafen festgelegt

• Übergang zu konfrontativen Methoden (Farsta), nachdem Mobbing nach kurzem zeitlichen Abstand erneut und heftiger auftrat (Mobbing verschärft sich durch Bloßstellen des Opfers und positive Sanktionierung des Täters.)

• Der Schüler wurde ohne Absprache von den Eltern von der Schule genommen. Hier war keine Möglichkeit etwas zu unternehmen. (Eltern kann man nur raten, sich schnell nach einer anderen Schule umzusehen.)

• Mit Lehrkräften und Schulleitung Strafe (Ordnungsmaßnahmen) angedroht.

• Klassenintervention, Beratung Gesamtgruppe, Klassenleitung; Unterstützung durch schulpsychologischen Dienst; begleitende Elterngespräche; Ordnungsmaßnahmen (Warum nicht direkt, ohne dass Opfer vorher bloßzustellen wie es empfohlen wird?)

• Persönliche Gespräche geführt.

• Dies waren Fälle, wo es psychische Probleme bei den Betroffenen gab. Daher habe ich zu Experten in dem Fachgebiet geraten. (Im Klartext: Kein Opferschutz für Mobbingopfer mit psychischen Problemen. Hier ist der Film "Ben X" sehr zu empfehlen: http://www.bpb.de/shop/lernen/filmhefte/33997/ben-x)

• In einem Fall hat die Unterstützergruppe klar geäußert, "die hat es ja auch verdient". In diesem Fall haben wir die SchülerInnen darüber aufgeklärt, dass wir bei weiteren Mobbingvorfällen disziplinarisch und auch strafrechtlich dagegen vorgehen werden. Im Laufe der Zeit hat sich das Mobbing gelegt.

• Betroffene Schülerin hat die Schule gewechselt.

• Ich bin aus dem No Blame Prozess rausgegangen, habe die Bereitschaft zur Freiwilligkeit thematisiert und erst nach einer Woche Überlegungszeit mit denen weitergemacht, die freiwillig wiederkamen. (So viel zum Mythos, dass beim No Blame Approach der Opferschutz gewährleistet sei.)

• In festgefahreneren Mobbingfällengab es Gespräche zwischen der Schulleitung und "Mobbern" mit Aufforderungen zu sofortigen Verhaltensänderungen mit der Ankündigung von Konsequenzen. Als Schulsozialarbeiter habe ich parallel mit der Klassenleitung am Klassenklima gearbeitet. (Häufig wird Mobbing erst bekannt, wenn das Mobbing schon festgefahren ist und die TäterInnen sind oft bereits in der Grundschule schon aktiv gewesen.)

• - keine Verschlechterung für die Betroffenen - in manchen Klassen äußerten Schüler Gewaltandrohungen, diese wurden sanktioniert mit verschärften Verweis, Androhung auf Entlassung (Gewaltandrohungen sind keine Verschlechterung für die Betroffenen?)

• No Blame Approach wird noch einmal durchgeführt Konfliktkonferenz mit der ganzen Klasse unter Einbeziehung externer Kooperationspartner (Es ist mittlerweile Allgemeinwissen, dass Mobbing mit der ganzen Klasse nur thematisiert werden soll, ohne das Opfer namentlich zu nennen. Das ist nach dem No Blame Approach gar nicht mehr möglich!)

• intensive Beratungsgespräche mit Opfer und mit Täter (jeweils einzeln)

• In einem Fall hat sich eine Schülerin trotz des Umsetzen des NoBlameApproach-Ansatzes am Schuljahresende für eine andere Schule entschieden. Sehr problematisch war in diesem Fall im Vorfeld das Verhalten ihrer Eltern, das auch insgesamt zu einer Eskalation geführt hatte. (No Blame gilt nicht für die Eltern?)

• Schülerin hat die Schule verlassen

• Neue Lösungsmöglichkeiten gesucht. Stärkung der betroffenen Kinder durch weitere Gespräche und Veränderung der eigenen Haltung (Es ist allgemein bekannt, dass die Stärkung des Opfers nicht gegen Mobbing hilft. Wieso wissen so genannte "pädagogische Fachkräfte" das nicht?)

• Verschlechterungen gab es eigentlich nie, ganz selten traten keine Veränderungen ein. IN diesen Fällen handelte es sich fast nie um richtiges Mobbing, da das betroffene Kind sich wohl als Opfer fühlte, es dies jedoch im richtigen Sinn nicht wahr. (Wer beurteilt das auf welcher Grundlage?) Auch wollten Eltern oft keine Verbesserung der Situation Ihres Kindes oder die LehrerInnen waren nicht bereit, mit zu arbeiten. Der No Blame Approach ist eben KEIN systemischer Ansatz, der das Problem löst.

• das war einmal am Gymnasium - habe gleich Farsta hinterhergeschoben.

• Abbruch von No-Blame-Approach und Einzelfallhilfe für das Opfer (No Blame Approach oder keine Mobbing Intervention, so viel zum Mythos "Entscheidungsfreiheit" des Opfers...)

• Einzelgespäche
• Elterngespräche Herausnahme aus der Klasse von Täter oder Opfer Schulwechsel

• eine große Belastung auch durch familiäre und außerschulische Probleme machte eine Therapie des betroffenen Schülers notwendig. Schließlich wurde von allen Helfern gemeinsam ein Schulwechsel befürwortet. (MitschülerInnen wird die Macht und Befugnis eingeräumt bei der Entscheidung über den Schulwechsel eines Mobbingopfers mitzureden? Ist es schulrechtlich zulässig, dass mit MitschülerInnen über die schulische Zukunft eines Kindes diskutiert wird?)

• Hilfe zur Selbsthilfe durch Gespräche und Übungen für die Einzelnen

• Eine Verschlechterung trat nicht ein, eher eine Stagnation.

• Gespräch geführt. Festgestellt, war nicht wirklich Mobbing!! (Laut Aussage des Opfers oder des Expertenteams??)

• Übergabe an Schulleitungsteam. Konfrontative Auseinandersetzung mit den Mobbenden (Farsta-Methode). (Warum nicht gleich, ohne das Opfer bloßzustellen und zu belasten?)

• die Beteiligten gefragt, ob sie ihre Aufgaben ernst nehmen? Ob sie es schaffen ihre Aufgaben umzusetzen?

• Wenn es Schwierigkeiten gab, sind diese im Umgang mit den Eltern der Schüler aus der Unterstützergruppe aufgetreten. (Das Bloßstellen des Opfers durch den No Blame Approach eröffnet den Täter-Eltern die Möglichkeit aktiv zu werden.)

• weitere Gespräche mit der Klasse, die Schülerin hat dann die Schule gewechselt. (Deshalb wird ja dazu geraten, das Thema Mobbing mit der Klasse zu besprechen, ohne Opfer in den Fokus zu stellen.)

• am Klassenklima gearbeitet

• Weiterführende Institutionen wie beispielsweise Erziehungsberatungsstelle, Psychologen, Sozialtrainings oder Jugendamt in Anspruch genommen. Die Problemlagen der Kinder sind oft vielfältig und der Grund für ihr Verhalten oder das Gefühl "gemobbt" zu werden steht im Zusammenhang mit anderen Situationen. (Ist das so oder neigt die pädagogische Fachkraft zum Bagatellisieren von Mobbing?)

• Die Situation hat sich nicht verbessert. Ich kann in diesem Fall auch leider nichts mehr machen. Verbot von Erziehungsberechtigten. (HILFLOSIGKEIT und fehlender Opferschutz nach Scheitern des No Blame Approach. Dass die Eltern das Vertrauen verloren haben, ist mehr als verständlich.)

• Gegen den Täter musste eine Ordnungsmaßnahme ergriffen werden, die zur Versetzung in eine parallele Lerngruppe zur Folge hatte.

• Ich habe die Schülerin bei einem Schulwechsel unterstützt.

• Einzelgespräche mit den Jugendlichen, die keine Verhaltensänderung zeigten

• Weitere Gespräche Konzept nach Mustafa Jannan Einschalten der Schulleitung ggf. Ordnungsmaßnahmen

• Sozialtraining
• Anderer Ansatz, mit einer Kollegin zusammen.
• Wir ziehen in solchen Fällen externe Fachleute bei.
• weitere Möglichkeiten ausprobiert


Der Thread ist wieder eröffnet. Bitte sämtliche weiteren Kommentare hier anbringen.

Gruß,
macewindu

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Anette Antworten mit Zitat
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BeitragVerfasst am: Do Apr 20, 2017 11:31 am    Titel:
 
Danke Mace! Du bist spitze Exclamation

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