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Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING :: Thema anzeigen - Offene Briefe zum Mutmachen

Offene Briefe zum Mutmachen

 
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Survivor1986 Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
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Anmeldedatum: Jan 08, 2017
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: So Jan 08, 2017 12:55 pm    Titel: Offene Briefe zum Mutmachen
 
Solange noch nicht klar ist, ob und wie ich einen Blog gestalte, möchte ich als "Ehemalige" hier diejenigen ermutigen, die noch mittendrin sind. Über Kommentare freue ich mich sehr.

Erster Brief: Mobbing - ein offener Brief zur Ermutigung

Liebe Unbekannte, lieber Unbekannter,

ich weiß nicht, wer du bist. Ich weiß nicht, welche Kleidung du cool findest, welche Musik du hörst, wie du deine Zeit verbringst. Uns verbindet nichts außer dem Schicksal, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein und die falschen Leute zu kennen. Wir beide hatten einfach nur das gleiche Pech. Pech, zur Zielscheibe von Menschen zu werden, die ihre eigenen Unsicherheiten und Krisen nicht anders bewältigen können, als anderen im Gegenzug zu schaden.

Ich bin wahrscheinlich älter als du, für einen Teenager fast schon eine „spießige Alte“. Mit 30 ist man steinalt, zumindest aus den Augen von Heranwachsenden unter 20. Ich kenne das, ich war schließlich auch mal ein Teenager. Dieser Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist für alle schwer. Und für manche wie dich und mich besonders – denn aus irgendeinem Grund hat irgendjemand uns als Blitzableiter auserkoren für alles, was ihm auf der Seele liegt und was ihn nervt. Dieser „Jemand“ kann ein einzelner Mitschüler sein, der jede Gelegenheit nutzt, dir Schaden zuzufügen. Es kann eine Gruppe anonymer Hater im Internet sein, die online den geistigen Müll abladen, den sie „offline“ niemandem ins Gesicht sagen könnten. Einfach, weil es sich niemand von ihnen trauen würde. Oder es kann eine ganze Klasse sein. So war es bei mir. Fast 15 Jahre ist es nun her, dass ich deswegen die Schule wechselte. Seit zwölf Jahren habe ich das Kapitel „Schule“ nun für mich abgeschlossen und ich bin sehr froh darüber. Denn ich bin der „Survivor“, der Kämpfer, der du mal sein wirst, wenn du einmal durch die Hölle gegangen bist und den Weg hinausgefunden hast.

Vielleicht stellst du dir die gleichen Fragen, die ich mir all die Jahre hindurch gestellt habe. Nämlich: „Wie hat das alles angefangen?“ und vor allem … „Warum?“Ich kenne deine genaue Situation nicht, aber ich verstehe deinen Schmerz. Ich habe ihn vor langer Zeit selbst gespürt und an manchen Tagen nagt die Erinnerung noch an mir. Ich habe mit dem Erlebten Frieden geschlossen, aber ich will und werde es nicht vergessen. Warum auch? Es ist ein Teil meiner Geschichte, meines Wachstums. Das Opfer von früher, die verletzte Seele eines Teenagers, der nur dazugehören wollte, ist ein Teil von mir und wird es immer sein. Dieser Teil erinnert und ermahnt mich jedes Mal, wenn ich im Begriff bin, schlecht über jemanden zu reden oder ihn mutwillig zu verletzen. Weil ich die andere Seite kenne.

Du denkst vielleicht, dass du mit deiner Situation alleine bist. Dass irgendetwas falsch an dir ist, wenn andere dich beleidigen, dich anspucken, beschimpfen oder sogar schlagen. Vielleicht bist du auch schon so tief gefallen wie ich in meiner dunkelsten Zeit und findest dich nicht mehr liebenswert. Ich kann das nachvollziehen. Ich war an dem Punkt, an dem ich am liebsten alles hingeschmissen hätte und träumte von meiner eigenen Beerdigung. Würde es ihnen leid tun, wenn sie sähen, was ihre Gerüchte und Gemeinheiten angerichtet haben? Oder würden sie meinen Abgang gar feiern? Nach Jahren des Mobbings war ich am Boden, wie jeder es wäre. Es ist nichts Verständliches oder gar Normales dabei, sich als Gruppe zusammenzutun, nur, um jemand anderen in den Dreck zu ziehen.

Gerne beantworte ich dir Fragen zu meiner eigenen Geschichte, wenn du etwas wissen willst. Aber hier geht es nicht mehr um mich. Es geht um dich, es geht ums Ganze. Ich möchte dich wissen lassen, dass du nicht alleine bist. Dass es Tausenden, vielleicht Millionen weltweit genauso ergeht. Ich möchte dir zeigen, dass du nur zerstört werden kannst, wenn du es zulässt. Du hast wahrscheinlich noch einen langen Weg vor dir und vielleicht kommst du dir vor wie auf einem steinigen, unheimlichen Pfad ohne ein einziges Licht. Jeder Schritt tut weh und du fühlst dich von der Welt verlassen. Allein in einem Kampf, den du nicht gewinnen kannst. Eventuell kommst du dir verloren vor, als würdest du nicht in diese Welt gehören. Wie in einer Falle, aus dem es keinen Ausweg gibt.

Ich möchte dich mit diesem Brief ermutigen, weiterzukämpfen. Oder zu gehen und neue Ufer zu erobern, wenn du erkennst, dass du gegen die sprichwörtlichen Windmühlen kämpfst. Denn es gibt immer einen Ausweg, auch wenn du ihn gerade nicht siehst. Es gibt immer eine Hand, die dich am Abgrund auffängt. Suche dir Hilfe! Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen, was andere Leute verbockt haben. Deine Familie, deine Freunde, Vertrauenslehrer oder auch professionelle Beratungsstellen sind für dich da.

Momentan kannst du dir vielleicht nicht vorstellen, dass es ein „Happy End“ für dich geben kann, und ich kann das verstehen. Wenn andere uns als wertlos behandeln, fühlen wir uns irgendwann auch so. Nutzlos, hässlich, nicht der Freundschaft oder Liebe wert. Aber du musst wissen: Es liegt nicht an dir. So banal das klingt – es gibt kein „typisches“ Opfer von Mobbing, Rufmord und Gewalt. Und es gibt auch keinen „typischen“ Täter. Du hast, wie oben beschrieben, einfach das Pech, gerade jetzt in einem falschen Umfeld zu sein, dass dich kaputt macht. An dir ist nichts falsch, nichts unwürdig. Du trägst keine Schuld daran, denn du hast niemanden absichtlich verletzt.

Wenn ich an mein verängstigtes jüngeres Ich denke, das durch Mobbing die Leichtigkeit seiner Jugend verloren hat, wünschte ich, man hätte mir genau das gesagt. Dass man es nicht jedem recht machen kann und dass jeder, der auf Ärger aus ist, auch ohne Grund eine Menge Bockmist produzieren kann. Deswegen sage ich es jetzt dir: Bleib so, wie du bist. Denn du bist nicht das Problem! Die Welt ist größer als ein Internetforum, eine WhatsApp-Gruppe, eine Schule oder ein Klassenraum und wenn du nur einen großen Schritt tust, kannst du diese Einbahnstraße verlassen und einem neuen Horizont entgegengehen.

Auf diesem Weg wirst du vielleicht viele Steine vorfinden, die dich am Weiterkommen hindern. Und du wirst Unterstützung benötigen. Von denen, die dich lieben und von denen, die schon einmal dort waren, wo du jetzt bist. Ich möchte dir nichts vormachen: Das wird kein Spaziergang. Es ist hart, sich wieder aufzurichten, wenn immer wieder jemand nach einem tritt oder einem ein Bein stellt. Aber ich möchte dir Mut machen: Es wird besser, ganz bestimmt.Du kommst da raus, wenn du nur erkennst, dass du kein Opfer bleiben musst. Dass du stark sein kannst, dich wehren kannst oder einfach gehen, wenn alles andere aussichtslos erscheint.

Du kannst ein Kämpfer werden, ein „Survivor“. Die Erinnerungen werden vielleicht nie verschwinden, aber sie verblassen mit der Zeit und dich damit auseinanderzusetzen, macht dich stark. Schweige nicht tot, was du erlebst, sondern rede darüber. Suche dir Verbündete. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun, nicht mit denen, die dich herunterziehen. Suche dir Hobbys, die dir Freude machen. Schreibe in dein eigenes Tagebuch, was dich bewegt – oder teile deine Gedanken mit denen, denen sie Mut machen. So wie dieser Brief dir hoffentlich ein wenig Mut gemacht hat.

Ich wünsche dir, dass du schon bald nach vorn sehen kannst. Und dass du die Menschen, die dir heute wie übermächtige Gegner vorkommen, als das erkennst, was sie sind. Nämlich als verunsicherte Individuen, die für sich selbst keinen anderen Ausweg sehen, als andere zur Zielscheibe zur machen. Vielleicht wirst du ihnen irgendwann verzeihen können. Vielleicht auch nicht – beides ist in Ordnung. Wie auch immer, die Zeit kennt nur eine Richtung, vorwärts. Ich habe inzwischen ein Studium abgeschlossen, bin glücklich verheiratet und im Arbeitsleben angekommen. Außerdem habe ich seit einer Weile eine kleine Tochter. Ich hoffe für sie, dass ihr all das erspart bleibt, was mir und auch dir passiert ist. Und wenn nicht, glaube ich fest daran, dass auch sie alle Hindernisse überwinden kann.

Du schaffst das – ich glaube an dich!
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Survivor1986 Antworten mit Zitat
Mobbing-Neuling
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Anmeldedatum: Jan 08, 2017
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Do Jan 26, 2017 6:56 pm    Titel: Im Schatten der Anderen - Zweiter Brief
 
Zweiter Brief: Im Schatten der Anderen

Liebe Unbekannte, lieber Unbekannter,

ich weiß nicht, ob du meinen ersten Brief gelesen hast oder ob dies das Erste ist, was du von mir liest. Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht; nur, dass du wahrscheinlich vor den gleichen Herausforderungen stehst wie ich vor rund 15 Jahren. Dass du versuchst, unsichtbare Mauern einzurennen, um endlich ein wenig Respekt oder auch nur Klarheit zu bekommen. Du willst wissen, wie du wieder ein „vollwertiger“ Teil der Gruppe werden kannst oder zumindest, warum ausgerechnet du es in den Augen der Anderen nicht bist.

Vermutlich hast du schon einiges versucht, um von dem Abstellgleis, auf das du auf seltsame Weise geraten bist, wegzukommen. Du hast denen, die dich ablehnen, die Freundschaft angeboten, virtuell und „offline“. Du fragst dich und sie oft, was du falsch machst, um diesen Negativstatus zu „verdienen“. Und womöglich versuchst du auch, herauszufinden, was „erwünscht“ ist und dein Verhalten, deinen Stil, deine Freizeitbeschäftigungen an das anzupassen, was sie mögen und wichtig finden.

Woher ich das erahnen kann? Ich war schließlich selbst mal dort, wo du jetzt stehst. Eine Jugendliche, die nachts heimlich in ihr Kissen weinte, weil sie ständig das Gefühl hatte, „falsch“ zu sein. Ein Niemand in den Augen derer, zu deren Kreis sie gehören wollte, um deren Freundschaft und Anerkennung sie (vergeblich) kämpfte. Jeden Tag, drei Jahre lang. Das ist ein erschöpfender, ein aussichtsloser Kampf und du spürst dies wahrscheinlich selbst, da du dich gerade auf dem gleichen Schlachtfeld befindest.

Irgendwie haben sie es geschafft, dich auszubooten, einen Bannkreis vor dir zu errichten und um ihre Gruppe eine unüberwindbare Mauer zu bauen. Wenn du sie fragst, warum das so ist, werden sie dir vielleicht keine Antwort geben. Weil sie es nicht wollen oder gar nicht können. Denn denjenigen, die einfach nur „dabei sind“, ist womöglich selbst nicht klar, was um sie herum passiert. Und diejenigen, die all dies zu verantworten haben, werden nicht ihre eingebildete Überlegenheit aufs Spiel setzen, indem sie etwas am „Status Quo“ ändern. Warum auch, ihnen geht es ja gut dabei. Sie sind die „Gewinner“ eines Machtkampfes, den sie eigentlich nur selbst wollten.

Egal, wie du dich anstrengst, abstrampelst und versuchst, ihnen zu gefallen – es wird dir selten gelingen. Eine Festung um ihre „geschlossene Gesellschaft“ zu errichten, hat bei einigen Methode. Andere Mitglieder der Gruppe ziehen vielleicht eher unbewusst, ziellos mit. Denn sie wollen im Lichtkreis der Stärkeren stehen, auf der Sonnenseite des Lebens, nicht auf der Schattenseite, so wie du es tust. Es ist vielleicht oft unbedacht von den „Groupies“, die sich um deine Mobber scharen, eine soziale Überlebensstrategie aus Angst, das nächste Opfer zu werden. Eigentlich eine ganz einfache Regel der Gruppendynamik: Das „Wir“ steht immer gegen ein anderes „Wir“ - oder gegen Einzelne, die aus irgendeinem Grund nicht hineinpassen. „Abgrenzungsmechanismen, die Identität stiften“ nennt das etwas vereinfacht die Psychologie. Oder noch einfacher: „WIR sind die Gruppe, DIE sind anders.“

Dass ich selbst auch irgendwie „anders“ war, auch wenn mir niemand je wirklich erklären konnte, warum, stand mir immer wieder vor Augen. Wenn in Sport die Mannschaften gewählt wurden, wenn es um die Zimmerverteilung auf Klassenfahrten ging, wenn eine Party gefeiert wurde, zu der fast jeder eingeladen war. Fast, denn ich gehörte nicht dazu. Und wenn man eingefleischte Cliquen schließlich dazu zwang, mich „mitzunehmen“, war ich immer das fünfte Rad am Wagen. Die mit den einzigen Zimmerzweitschlüssel, weil sie meist eh allein herumsaß. Die, die nicht mitreden konnte oder durfte. Oder die, die einfach nur ein lästiger Anhang war und die von Anfang an den Stempel „uncool“ auf der Stirn trug. Eines meiner schlimmsten Jugenderlebnisse war die groß gefeierte Expo 2000. Von einer Gruppe nach einem Toilettengang einfach stehen gelassen, von anderen vertröstet, musste ich stundenlang allein in der Menschenmasse herumirren und schließlich auch allein unseren Bus wiedersuchen. Ich war orientierungslos, zu spät beim Bus und schließlich noch die Lachnummer zweier Schulklassen. „Plötzlich war sie weg“, oder: „Wir haben sie einfach verloren“, werden die Betroffenen unserer Klassenlehrerin erzählt haben. Eine glatte Lüge. Aber eine, die überzeugend genug klingt, dass Lehrkräfte ihnen Glauben schenken.

Es war letztendlich die Vereinsaktivität beim Kampfsport und das Cellospiel im Orchester, die mir dabei halfen, den inneren Schalter umzulegen. Dort schätzte man mich – als Sportlerin, Musikerin und Gruppenmitglied. Ebenso wie bei meinen Freundinnen aus der anderen Klasse. Dadurch, dass ich im Tennisteam und in anderen Gruppen außer in der Schulklasse gut zurecht kam, erkannte ich endgültig: Es kann nicht an mir liegen. Als die Oberstufe in greifbare Nähe rückte, drängte sich erstmalig wirklich der Gedanke an einen Schulwechsel auf.

Vielleicht hatte ich endlich die Sinnlosigkeit hinter den ungezählten Versuchen erkannt, in Klassenkonferenzen das Gespräch zu suchen, immer wieder nach den Gründen zu fragen und keine klaren Antworten zu erhalten. Als wieder einmal das Psychodrama „Zimmerverteilung“ vor der Abschlussfahrt drohte, zog ich die Notbremse. Ich sagte erst meinem Vater, dann meiner Mutter, dass ich nicht mitfahren wollte. Sie schrieben mich krank. Den Anruf einer Klassenkameradin, ob ich denn trotzdem ein T-Shirt von der Abschlussfahrt wolle, bügelte ich höflich, aber kühl ab.

Während der Rest der Klasse nach Berlin fuhr, erlebte ich die ersten Probetage auf einer neuen Schule und blieb dort einfach. Denn was hielt mich schon noch bei einer „Gemeinschaft“, für die ich bestenfalls ein Spielball ihrer Launen war? Nur meine Freundinnen und meinen Deutschlehrer infomierte ich vorher über diesen Schritt. Alle anderen waren mir diese Mühe einfach nicht wert. Eine oder zwei Wochen, nachdem ich nicht mehr in die alte Klasse kam, erzählten mir meine Freundinnen, dass eine ehemalige Mitschülerin sich bei ihnen nach mir erkundigt hatten. „Na, die ist weg“, sagten sie sinngemäß. „Wie, weg? Warum denn?“, fragte die kalt Erwischte nach und erhielt nur eine Gegenfrage: „Könnt ihr euch das nicht einmal selbst denken?“.

Womöglich hast du Ähnliches erlebt. Oder du erlebst es gerade noch, zitterst vor dem nächsten Klassenausflug, fürchtest dich vor der nächsten Sportstunde, wo man dich wieder als Letzten wählen wird. Du kennst das Gefühl der Erniedrigung, irgendwie immer „übrig“ zu sein, vielleicht sogar „unerwünscht“. Ich möchte dir an dieser Stelle nur ein Sprichwort als Rat mitgeben: Reisende soll man nicht aufhalten. Lass diejenigen ziehen, die dich nicht bei sich haben wollen. Du wirst ihre Meinung nicht ändern, wenn du ihnen nachläufst – sondern dich nur weiter zur Zielscheibe machen. Zu einem Niemand, der nach und nach alles Eigene verliert, was ihn ausmacht. Natürlich will jeder Mensch irgendwo dazugehören, schließlich sind wir soziale Wesen. Aber: Nicht um jeden Preis. Also mach' dein eigenes Ding. Du kannst niemand sein außer dir selbst und das sollst du auch gar nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es dir Angst macht, vielleicht allein dazustehen. Aber du hast den Schlüssel selbst in der Hand, um neue Türen zu öffnen, wenn du eine hinter dir schließt. Oder, wie meine Mutter damals zu mir sagte: „Das Leben ist lang und die Welt ist groß“. Auch wenn du dir das vielleicht gerade noch nicht vorstellen kannst, wirst du sicher schon bald einen Platz in dieser Welt finden, wo du einfach nur du sein kannst. Ohne Angst, Selbsthass, Jagd nach Anerkennung und falsche Freunde. Dein eigenes Leben auf der Sonnenseite, nicht mehr im Schatten der Anderen. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut auf deiner Weiterreise.
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