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Forum - SCHÜLER GEGEN MOBBING :: Thema anzeigen - Allgemeine Gedichte/Geschichten Zusammenfassung

Allgemeine Gedichte/Geschichten Zusammenfassung

 
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JK1993 Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
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Anmeldedatum: Oct 10, 2010
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2012 3:00 pm    Titel: Allgemeine Gedichte/Geschichten Zusammenfassung
 
Hey,
Um alles mal übersichtlicher zu machen fasse ich hier mal einen großteil der geschichten und gedichte zusammen. Die threads und die antworten auf darauf sind jedoch nicht gelöscht sondern befinden sich noch im Archiv

____________________________________________________________

Von:b1996
Verfasst am: Fr Feb 10, 2012 3:54 pm Titel: Seelenschreie (gedicht)

Es verletzt mich sehr ,
immer mehr.
Wisst ihr wie weh das tut??
Das find ich überhaupt nicht gut.
Es gibt da noch ein bisschen Licht in meiner Seele ,
die sagt hör nicht drauf.
Die schüchterne Seele sagt: Lauf!
Die andere dagegen fragt :
Wann wirst du es wagen?
Es ist nicht mehr zu Ertragen.
Woran könnte es lagen , das die anderen mich plagen?
Jeder einzelne Spruch macht mich runter,
macht euch das munter?
Fühlt ihr euch gut bei dem was ihr tut?
Egal was ich sage ich komme bloß in eine Schwerere Lage.
Das was ihr tut find ich nicht gut.
Es bringt mich zur Glut ,
diese Wut.
Jahrelang macht ihr das schon.
Ich dacht' das es irgendwann vielleicht selbst aufhört.
Da dacht ich wohl falsch.
Was habe ich bloß gemacht ,
das ihr mich so fertig macht?
Manchmal seid ihr nett
aber danach sagt ihr ich sei fett.
Manchmal hört ihr auf,
doch wenn ihr wieder anfangt dann komplett.
Tag für tag dacht ich nach,
woran das lag.
Tag für tag machet ihr mir sorgen
über den nächsten morgen.
Tag für tag warens neue Tränen
die zu mir kamen.
Diese Sprüche machen mich nicht mehr fertig,
sie geben mir kraft zum kämpfen ,
damit ich euch's irgendwann zeige.
Das wird dann meine Rache für euer Gelache.

_____________________________________________________________


Von:Thes
Verfasst am: Sa Okt 15, 2011 5:43 pm Titel: Zwei Welten

Dies ist ein selbst geschreibenes Gedicht von mir.
Es entstand in folgendem Zusammenhang:

Ich wurde gemobbt und habe - weil ich nunmal keine Freunde hatte - eine Sucht nach einem Browsergame entwickelt.

Nach 5 Jahren habe ich die Schule gewechselt, auf der neuen Schule, waren alle Menschen nett zu mir und ich hatte realistische Chancen echte Freunde zu finden.

Als ich ein halbes Jahr lang diese Schule besucht hatte, da bemerkte ich, dass ich nicht beides kann:

Meine gesamte zeit meinen Online Freunden widmen (zu meinem Pech war ich auch noch in einen von ihnen verliebt) und hoffen, dass ich in der Realität Freunde finden würde. Dazu kam auch noch, dass ich von einer Realschule auf ein Gymnasium gewechselt bin, woduch ich erhebliche Schwierigkeiten mit dem Lernstoff hatte.

********************************************

Zwei Welten

Alles hat zwei Seiten eben,
zwei Seiten, so wie das Leben.

Lange schon bin ich beliebt,
in einer Welt, die es nicht gibt.

Und liege ich im Bett nachts spät,
zu anstrengend ist die Realität.

Nun muss ich mich für eine der beiden
Welten, so schwierig, entscheiden.

Doch was nun wirklich das Bessere ist,
allein, in Ruhe, so wie du bist,
lasse Kopf und Herz zu dir sprechen,
eine Welt wird zusammenbrechen.

********************************************

Letzten Endes habe ich mich dann für die Realität entschieden. Es hat zwar noch ein halbes Jahr gedauert, bis ich echte Freunde gefunden habe, aber ich muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt.
___________________________________________________________

Von:Kittie
Verfasst am: Mo Okt 10, 2011 10:22 pm Titel: Meine Gedichte warten auf eure Komentare

Lügen

Was ist denn für Dich das Schlimmst´ auf der Welt?
Was ist es, was Dir an der Welt nicht gefällt?
Dass mancher viel vom Lügen hält!
Die Häuffigkeit, die mag ich nicht!
Dass mancher gern eine Lüge ausspricht.
Warum, tun dich denn Lügen plagen?
Was kannst Du über Lügen sagen?
Lügen, die schein´n
Überall zu sein:
Auf der Arbeit, im Bureau,
und ich frage mich noch immer warum und wieso?!
Oft geht´s um Hass, oder um Neid,
doch leider bringen sie manchen sehr weit.
Ob in der Freundschaft, oder im Streit,
lügen, so denk´ ich, ist nicht gescheit!
Lügen, die haben ganz kurze Beine,
und dazu auch noch ganz kleine!
Okay, auch wichtige Notlügen tut es geben,
aber die brauchen nur wenige wirklich im Leben.
Manchmal sind´s 1000, die schwindeln und lügen,
und nur einer ist da, der die Wahrheit tut lieben.
Doch lügen ist schwerer, schwerer als alles, was stimmt,
und ich hoffe, dass mancher sich noch besinnt.
Hast Du ein bisschen Stolz oder Ehre?
Dann komm mir mit Lügen nicht in die Quere.
Lügen ist selten nett oder schön,
und doch scheint es oft zu gut zu geh´n.
Jeder der die Wahrheit vertritt,
tut einen großen, ganz wichtigen Schritt.


___________________________________________________________

Von:Skihaserl88
Verfasst am: So Dez 28, 2008 2:03 am Titel: WARUM???

Ich habe ein Gedicht geschrieben, mit WARUM?-Fragen, die dieses Thema betreffen. Freu mich auf eure Reaktionen

Warum?
Warum hat man mich nicht akzeptiert?
Warum hat man mich öffentlich blamiert?
Warum hat man mich angelogen?
Warum hat man mich betrogen?
Warum musste es gerade mich erwischen?
Warum ging keine Autoritätsperson dazwischen?
Warum hat man mich ausgelacht?
Warum hat man auf meine Kosten seinen Spaß gemacht?
Warum schauten selbst die Lehrer weg?
Was hatte das für einen Zweck?
Warum hat man mich ausgenutzt?
Warum hat mich das ALLES nicht schon früher gestutzt?
Warum muss man mit euch für Anerkennung saufen und rauchen?
Warum muss man dafür Geld verbrauchen?
Warum nahm man mich nicht so, wie ich schon immer bin?
Warum ergibt das alles weiter keinen Sinn?
Warum musste man über mich schlecht reden?
Warum kann man mir nicht einfach die Wahrheit erzählen?
Wenn ich Fehler gemacht hab,
warum weißt man mich nicht unter vier Augen ehrlich darauf hin, sag?!
Warum war ich in eurer Clique nicht gern gesehen?
Was musste noch alles dafür geschehen?
Warum wurde ich „Petze“ genannt?
Warum hat man mich mit verbalen Angriffen überrannt?
Warum hat keiner versucht, sich in meine Lage zu versetzen?
Warum musste man mich SO verletzen?


__________________________________________________________

Von:Pierrot_307
Verfasst am: Mo Mai 10, 2010 11:15 pm Titel: Wunden, die niemals heilen

Wunden die niemals heilen…

So sehr mein Wunsch wie ein schrei in der Nacht erklingt…
Genauso sehr wie meine Selbstbeherrschung mit dem Verlangen nach Rache ringt
Reißt ihr die Wunden auf, an den Stellen, wo sie tags zuvor heilten…

Es sind Wunden… deren Blut wie Regen auf den Boden fällt
Wunden, die bluten, wie alle Flüsse auf dieser Welt
Ihr seht mich an und lacht… lacht… brüllt vor lachen

Anders als Vampire seht ihr zu, wie ich jeden Tag mehr verblute, hört mich schreien
Ihr lasst mich leiden anstatt mich zu erlösen… mich zu befreien
Meine Seele zieren zahlreiche Narben, tief und groß…

Jede Stelle ist vernarbt, ich frage mich, was wird passieren
Wenn kein Platz mehr da ist… müssen sie mich dann endlich tolerieren?
Ich bin nicht was ihr zu sehen glaubt… ich bin, was ihr aus mir macht…

Das und nichts anderes…

Wärt ihr nur in der Lage mehr zu sehen als ihr wollt
Doch anstatt mich zu schätzen meint ihr, meine Geburt hat keiner gewollt
Für euch ist es Spass, für mich die Realität

Nun seht euch an, Jahre sind vergangen seit ihr mich das letzte mal gesehen
Und immer noch seid ihr nicht in der Lage, mehr als nur ein Opfer in mir zu sehen
Doch ich habe gelernt zu lächeln, denn IHR seid die Schwachen und nicht ich

Ihr sehnt euch nach Aufmerksamkeit, nach Anerkennung und Akzeptanz
Ich war ein graues Mäuschen, frage mich selbst heute noch „was soll dieser Firlefanz?“
Ihr seid gefangen in eurem Eigenen Netz aus Unsicherheit

Und nun bin ICH am lachen…

((selbst 3 jahre nach meinem abi ist es noch so präsent... ich frage mich, ob es je wieder weggeht... dieses ständige nachdenken über die vergangene zeit))

____________________________________________________________

Von:Sektion31
Verfasst am: So Apr 19, 2009 2:51 pm Titel: Auszug aus meinem Roman „Gib mir mehr Himmel“

Hallo ihr,

Folgende Geschichte ist ein Auszug aus meinem Roman "Gib mir mehr Himmel" (ISBN 978-3-8316-1410-3), der kürzlich im Literareon des Herbert Utz Verlages erschienen ist:


Es gongte. Konstantin eilte mit dem Läuten in den Pausenhof. Die Sonne blitzte zwischen den Bäumen hervor und er atmete noch einmal tief durch.

Für einen Moment strahlte der Hof jene Friedlichkeit aus, die er damals gehabt hatte, als Konstantin in die 5. Klasse gekommen war. Doch der Schüler wusste genau, dass die Ruhe trügerisch war. Trotzdem glaubte er sich von den Ferien frisch erholt und den Sprüchen von Rainer gewachsen. Die 11. Klasse schaffe ich auch noch! Ich bin schon so weit gekommen, da packe ich den Rest locker. Dann schaute er zum Schulportal. Mächtige Sandsteine umklammerten die schweren Glastüren. Immer mehr Schüler strömten in den Pausenhof. Jeder Mensch war wieder anders, jeder unterschiedlich. Konstantin liebte es, Menschen zu beobachten, er wollte etwas über sie erfahren, sie waren ihm nicht gleichgültig. Doch keiner erwiderte dieses Interesse. Jeder war eingefahren und hatte seinen bestimmten Ort im Pausenhof. Der Alltag in der Schule verkam zu einem sich wiederholenden Film. Das war genau das Verheerende: Es gab keinen Ausweg. Wohin? Es waren fest verteilte Rollen. Kaum einer störte sich daran.

Er erblickte mit Grauen zwei bekannte Gesichter: Sascha und Rainer. Doch anstatt sofort davonzulaufen, blieb er stehen. Jedes Mal hoffte er wieder, dass er mit ihnen normal reden könnte. Allerdings sank seine innere Widerstandskraft schon erheblich, sobald er sie gesehen hatte.

Warum nur? Ich würde gerne verstehen, warum die das machen. Ich würde es gerne wissen. Mache ich etwas falsch? Man müsste mit denen normalerweise vernünftig reden können …

Manchmal gelang diese Unternehmung sogar, aber dann nur für ein paar Sekunden, die folgenden waren dann umso schlimmer.

Sie waren da.

Rainer und Sascha stellten sich stocksteif vor ihn hin, streckten beide ihren rechten Arm nach vorne und riefen: „Heil Hitler!“

Konstantin versuchte ruhig zu bleiben, doch sein Inneres bebte. Wie konnte man als Gymnasiast so etwas sagen? Wie konnte man so blöd sein? Wie konnte man aus purer Dummheit solche Sprüche von sich geben? Wie um alles in der Welt kam man auf die Idee, den verbotenen Hitlergruß zu machen? Ich wollte Hannas Verbrechen zugleich verstehen und verurteilen. Aber es war dafür zu furchtbar. Konstantin dachte an Schlinks ‚Vorleser’. Natürlich hat Rainer noch niemanden getötet, aber ist das die Absolution? Darf er an einer öffentlichen Schule gesetzeswidrig handeln? Scheinbar schon.

„Heil unserm Stotterheld!“

Rainer schaute mit Genugtuung zu seiner Beute. In diesem Moment war Konstantin für sie kein Mensch mehr, sondern wurde ein Spielobjekt ihrer Leidenschaft.

„Bist du nicht auch dafür, die Juden wieder zu vergasen? Die Juden sind unser Unglück.“

„Was redest du für einen Dreck?“, platzte es aus Konstantin heraus und seine Stimme überschlug sich. „Du solltest eigentlich gebildet genug sein, um so etwas nicht zu sagen!“

„Wieso? Die Juden haben sich doch schon immer verschworen. Hitler hatte …“

„Red nicht so einen Scheiß daher!“, brüllte Konstantin impulsiv. Schon hatte er versagt. Er wich von der Sachebene in die Umgangsprache. Hatte schon verloren. Konnte man mit solchen Leuten anders kommunizieren? Ließen die überhaupt mit sich reden?

„Unserem deutschen Volke“, setzte Rainer unbeirrt fort, „ginge es viel besser ohne Juden, Behinderte und Ausländer. Die nehmen uns doch eh nur die Arbeitsplätze weg.“

„Das ist menschenverachtend, wie du redest. Wir selbst haben Ausländer in den 60er Jahren ins Land geholt, weil bei uns Arbeitskräfte fehlten. Und-und-und außerdem: Wer-wer-wer würde denn als Deu-deu-deutscher schon freiwillig putzen oder als Müllmann arbeiten? Finde erst mal einen deutschen Staatsbürger, der als Erntehelfer tätig sein möchte!“, argumentierte Konstantin, aber er redete so schnell und undeutlich, dass die Wörter sich ineinander vermischten und von den Informationen nichts bei seinem Gegenüber ankam. Er ärgerte sich über sich selbst, weil er so schlecht Paroli bot.

War er der einzige Demokrat, der dem Namen des Gymnasiums würdig war?

„Was willst du? Mann, du gehörst in den Sonderschulkindergarten … oder besser noch ins KZ!“

„Hört-hört-hört auf! Ihr sollt aufhören, so ein Blech zu reden, hab ich gesagt!“, bekräftigte Konstantin.

„Was für’n Blech?“, fragte Rainer doof.

„Ich meine, eure Thesen sind nicht qual-qual-qualifiziert, sondern beruhen auf Propaganda. Ihr fallt auf die gleichen Lügen wie die Menschen damals herein!“

„Qualifiziert? Gutes Stichwort, dein Reden ist nicht qualifiziert. Stotterheld, der nur bellt. Also, ich weiß nicht, was du hast, Hitler war doch ’n ganz anständiger Mann. Bei ihm gab’s noch Recht und Ordnung.“

„Hitler war ein höchst gestörter Mensch!“, rief Konstantin wütend.

Da holte Rainer ein Aufnahmegerät aus seiner Tasche und hielt es triumphierend in die Luft. Konstantin nutzte diesen Augenblick, um tief Luft zu holen und sich umzusehen. Es hatten sich inzwischen viele Schüler um die Streithähne versammelt. Einige lachten heimlich freudig hinter ihrer Jacke hervor, andere belustigten sich offen daran, wie herrlich Konstantin Widerstand leistete. Ein Lehrer war nicht in Sicht. Keiner hatte die Courage einzugreifen und Partei gegen die Nazis zu ergreifen. Nur Natalie blickte immer entsetzter zu ihrem Freund.



‚Wir werden etwas unternehmen und aufmerksam sein’, sagten die Lehrer in den Sprechstunden zu Frau Windig.



„Wollt ihr den totalen Krieg?“, fragte die Stimme Goebbels auf dem Aufnahmegerät.

Dann ertönte Konstantins Stimme vom Band: „Ja, o.k.!“

Rainer grinste über beide Ohren hinaus und rief: „Na, alter Nazi, zeig’ uns dein Gesicht!“

Wann hat er das bloß aufgenommen?, fragte sich Konstantin und dann ließ er seinen Wut freien Lauf:

„Halt deinen blöden Mund! Ich ha-ha-habe das niemals in diesem Zusammenhang gesagt! Lösch das sofort!“

Rainer schaute belustigt auf. Dann sagte er völlig trocken: „Ich glaube, ich muss dich jetzt auf die Zigeunerliste setzten.“

Danach holte er eine leere Packung Taschentücher hervor und legte sie sich auf seinen Mund. Anschließend verkündete er mit schriller, militärischer Stimme: „Du bist dem Führer untreu geworden!“

„Du, ich sag nur noch eines: Ich zeig dich an, wenn du jetzt nicht aufhörst! Allein der Hit-Hit-Hitlergruß ist verboten. Dazu kommt noch Volksverhetzung … Paragraf …“

„Ach, kleiner Nigger, gib nicht so an mit deinem Jura-Scheiß. Du traust dich niemals, mich anzuzeigen“, meinte Rainer selbstsicher.

Die Zuschauer standen gespannt um die beiden. Die Gladiatoren kämpften gut, die Menge belustigte sich an ihnen und war zufrieden. Immer mehr Begeisterte kamen zum Spiel. Was für ein Spaß! Die Kämpfer wurden umringt. Sie waren eingekreist.

Doch plötzlich trat Natalie hervor und übertönte mit ihrer Stimme den Tumult: „Schatz, es ist jetzt genug. Was du machst, ist längst kein Spaß mehr! Ich werde mich als Zeugin melden und gegen dich aussagen, auch wenn ich dich noch so liebe. Das ist mein voller Ernst!“

Still war es mit einem Schlag. Danach ging ein erstauntes Raunen durch die Menge. Flüstern und Wispern: „Die ist aber mutig!“ – „Gegen ihren Freund aussagen?“

Konstantin war dankbar. Er wandte den Blick zu seiner Helferin und nickte ihr stumm zu. Sie lächelte zurück. Es war ein schönes, ehrliches Lächeln. Er hätte sie umarmen können.

Rainer stand fassungslos im Pausenhof. Dann drehte er sich um, stapfte ärgerlich fort und brummelte: „Ach, ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken!“

Konstantin empfand einen kurzen Triumph.

Bitterlich war ihm dennoch eines klar: Der Krieg war noch lange nicht vorbei und siegreich entschieden.
_________________________________________________________

Von:deClode
Verfasst am: Do Jun 25, 2009 5:50 pm Titel: eigenes Geschriebenes

Was ich fühle


Es ist anders, als in anderen Klassen.
Niemand kann mich in Ruhe lassen.
Für euch war ich schon immer der Looser.
der Angsthase, der Bücherwurm, die Heulsuse.
Ihr konntet mich vom ersten Tag an nicht leiden.
Woltet immer von mir scheiden.

Doch ihr wisst nicht, was ich fühle.
In mir herrscht große Kälte. Jedes Wort von euch tut im Herzen weh.
Ich werde traurig, wenn ich euch seh.

Ich war immer still, wollte nichts klagen.
Wollte beim Lehrer nichts von euch sagen.
Doch manchmal wurde mir alles zu viel.
Ich musste erzählen, ob ich wollte oder nicht.
Doch es tat nichts zur sache, es wurde nicht besser.
Und immer schwerer wurde das Gesicht.

Doch ihr wisst nicht, was ich fühle...

Nun ist es leichter, doch ihr meidet mich.
Was ihr getan habt ist unverzeilich.
Ich weiß nicht, ob ich euch verzeihen kann allen.
Denn ihr lasst mich doch wieder fallen.
Ich will endlich aufgenommen werden.
Damit mein Leben nicht mehr liegt in Scheren.

Ihr sollt endlich wissen, was ich fühle.
In mir soll nicht herrschen diese Kälte.
Ich will nicht, dass es tut im Herzen weh.
Will nicht traurig werden, wenn ich euch seh.

___________________________________________________________


Von:Schueler91
Verfasst am: Di Dez 29, 2009 12:14 am Titel: Gedichte von mir

Ich habe Gedichte geschrieben udn wollte mal ien paar, di ezum Thema Mobbing passen veröffentlichen.

Die Tat

Was ist geschehen?
Warum stehe ich hier?
Wer steht dort?

Ein Mensch im weißen Gewand.
Ein Engel, Petrus genannt.
Dieser meint, ich sei zu früh.
Solle gehen dahin zurück.

Wohin zurück?
Wo weg komme ich?
Warum bin ich hier?

Ich gehe weg,
er geht weg,
entfernt sich von mir.

Mach die Augen auf.
Sehe sie,
die Schläuche, die Kabel.

Erinnere mich.
An das was ich getan.
Hebe meinen Arm,
sehe ihn mir an
sehe ein Verband, blutrotgefärbt.

Rot von meinem Blut.
Von meiner Tat.
Wollt mir das leben nehmen,
nur wegen denen.

SIE haben ALLES kaputt gemacht.
SIE haben MICH kaputt gemacht.


Ich habe nie selbstmord begannen udn ihn überlebt, doch habe ich mich leer geführt, nach und während des Mobbings, deswegen passt das zu jedem Opfer.

________________________________________________________

Von:Annii
Verfasst am: Mi Nov 18, 2009 11:38 am Titel: Ein kleines Gedichtchen

So viele Tränen vergossen
So viele Träume zerplatzt
So viele Ziele verflossen
So viele Arme zerkratzt

So viele male aufgegeben
So viele male stehn geblieben
So viele male ohne Leben
So viele male aufgeschrieben

So viele Gedanken
So viele Worte
So viele Schranken
So viele Orte

Kein klarer Gedanke
Kein fester Halt
Kein kleines Danke
Kein gleich oder bald

Ein Ziel gibt es nicht
Nirgends brennt ein Licht
Kein Start zu sehn
Kein Weg zu geh’n


Weiteres auf meine Homepage:
http://annibaby.jimdo.com/gedichte-by-me/

____________________________________________________________

Verfasst am: Do Mai 10, 2012 8:25 am Titel: Mobbing

Mobbing ist ein boeses Spiel.
Gespielt von boesen Lebewesen.

Was tut man wenn man so etwas tut.
Man weiss es nicht, man weiss es nicht.

Jedermann hat Freunde, aber auch Feinde.
Aber was genau sind Feinde, sind Feinde nicht Freunde?
In anderem Sinn und Begriff.
Man bezeichnet Feinde als boese Freunde.
Sind dann Freunde gute Feinde?

Was tut man wenn man so etwas sagt.
Man weiss es nicht, man weiss es nicht.

Freunde tun gute Dinge.


________________________________________________________


Von: Bobby
Verfasst am: Di Mai 08, 2012 12:50 pm Titel: Das Gedicht, Mobber schlecht

Ein Mobber ist ein Sohn,

das es sich selbst schwer macht,

Geleit durch Spott und Hohn,

kombiniert mit naiver Macht.


Allein der Stock in seinen Haenden,

das er wedelt wie wild,

Zeugt schnelle, fliessende Traenen,

in das kleine huebsche Kind.


Wieso kann man sowas machen,

alle zartfuehlende Seelen zu verletzen,

Somit auch mit kreischendem Lachen,

und mit Wut die Zaehne lechzen.


Die Jahre vergehen, die Grausamkeit steigt,

man erkennt es nicht wieder, aber sieht,

Der Mensch zu Verbrechen geneigt,

Hinter Gittern, sich aufschlitzen, das Blut fliesst.

Es versuchte sein Herz zu finden,

aber kam nur noch bis zum verenden.


So endet die Geschichte von Sohn,

geleitet durch Spott und Hohn.

Ein Herz schlaegt in Guete,

und nicht in boeser Gemuete.

_________________
Man nennt mich Bobby...hier Bobby...mehr nicht


Feinde tun schlechte Dinge.
Sind dann gute Dinge nur von Freunden zu erwarten?
Und schlechte Dinge nur von Feinden zu erwarten?
Wer tut was, Tun und getan?

Was tut man wenn man so etwas tut.
Man weiss es nicht, man weiss es nicht.

Drum sollten wir alles vergessen.
Jedem mit guten Blicke wuerdigen.
Alles wird vergehen und gegessen.
Freundschaft verbindet, Feindschaft verschwindet.

Was tut man wenn man so etwas tut ?

B.J.K.

_____________________________________________________________

Von:b1996
Verfasst am: So Jan 25, 2009 3:36 pm Titel: 2 Gedichte Smile

Sooo^^ Hier sind dann mal zwei Gedichte von miir
Bitte Commentare ,freu mich auf jedes
HEL,b1996

Das Leben ist wie die Sonne.
Das Leben ist wie der Mond.
Das Leben ist wie ein Stern.
Das Leben ist wie die Sonne
weil die Sonne schnell untergeht.
Das Leben ist wie der Mond weil
er unmöglich ist hinzulaufen.
Das Leben ist wie ein Stern weil
ein Stern geht schnell erloschen.
Im Leben gibt es immer eine Lösung.
Doch wir haben sie immer noch nicht
herausgefunden.Das Leben steckt
voller Überaschungen,niemand weiß
was als nächstes Passiert.Das Leben
ist wie eine verschlossen Tür:Sie
lässt sich nicht öffnen.Das Leben ist
wie ein Rätsel...,nicht lösbar ?!

Harte Zeiten mach ich durch,sehe keine
Lösung mehr,jedoch weiß ich ; irgend-
wann kommt alles wieder in ordnung.
Eingeschüchtert,beängstigt und ver-
schlossen bin ich doch ich weiß :
Ich werde meinen Schlüssel finden.
Hilflos sitz ich ,jedoch weiß ich:
Das wird sich ändern.
Mein Mut geht unter wie die Titanic
doch ich weiß:Irgendwann taucht er
wieder auf.
Traurig sitze ich hier doch ich weiß
Es geht vorbei.
Schwach bin ich nun jedoch weiß ich:
Ich bin zu Stark um aufzugeben.
____________________________________________________________

Von:Maja
Verfasst am: Fr Nov 30, 2007 12:44 am Titel: Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt...

Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt.

Freunde? Was ist das schon?
Feinde? Ja die kannte ich.

Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt.

Nicht normal! Sagten die anderen.
Normal sein! Wollte ich.

Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt.

Ausschließen. Wollten sie mich.
Ausgeschlossen. War ich.

Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt.

Hoffnungslos. War die Welt.
Hoffnung. Hatte ich nicht.

Ich hatte es mich nie zu träumen gewagt.
Doch es ist wahr geworden.

Freunde? Ich liebe sie!
Feinde? Die sind bedeutungslos.

Nicht normal! Bin ich.
Normal sein! Will ich niemals.

Ausschließen. Will mich keiner.
Ausgeschlossen. Bin ich nicht.

Hoffnungslos. War die Welt einmal.
Hoffnung. Habe ich Heute mehr denn je.

___________________________________________________________

Von:TimK
Verfasst am: Mo Jul 27, 2009 6:27 pm Titel: Kleines Mädchen

Ein kleines mädchen
Fröhlich und lebhaft
Es freut sich auf die schule
Es springt fröhlich dem schultag entgegen

Da steht dann ein junge
Er heißt gunnar
Er wird zuhause von seiner mutter geprügelt
Mit gürteln und peitschen

Es macht ihm spaß das mädchen zu schlagen
In den magen
Morgens vor der schule
Gibts erstmal nen schlag in dem magen

Dem mädchen fällt das lachen aus dem gesicht
Warum werde ich geschlagen?
Es weint, es bekommt kaum noch luft
Es geht zur lehrerin

Es darf kurz in der aula sitzen und sich erholen
Das mädchen hat angst, angst vor schlägen
Es lernt
Es lernt die angst

Das mädchen versucht sich hilfe zu holen
Lehrer, eltern...keiner hilft
Es ist alleine

Schule: angst, gewalt, schmerz

Das kleine mädchen springt nicht mehr
Das gesicht ist starr
Es ist traurig
Statt hilfe gibt es spott

Die seele bricht

Angst, übelkeit, angst, gewalt und die fassade dass das alles normal ist

Kleines mädchen
Du bist zu schwach
Du bist zu klug, zu zart, zu lieb, zu irgendwas
Du bist....
Verstehst du du bist nicht in ordnung

Schule bedeutet nicht freude
Nicht für dich
Alles andere ist normal
Die seele spaltet sich

Hörst du die stimmen wie sie lachen?
Siehst du dein gesicht?
Die tränen?
Es ist nicht dein gesicht, du bist nicht mehr du selbst
Keine würde mehr
____________________________________________________________

Von:Hope28
Verfasst am: So Jun 28, 2009 2:16 am Titel: Aus tiefer Nacht - Verletzte Seelen: Lebensgeschichten

In diesem Buch steht ein Teil von mir drin.
Lang habe ich überlegt, ob ich davon hier erzähle.
Verschiedene Autoren
erzählen über Trauer,
Depressionen, über ihre
Ängste und Zwänge, bis
hin zu Mißbrauch und
Vergewaltigung.

Ich hatte nur zwei Wochen Zeit, deshalb konnte ich nur einen Teil von mir in das Buch packen aber ehrlich gesagt reicht das für den Anfang. Und als ich es in den Händen hielt, war ich so stolz auf mich--wie noch nie zuvor.

________________________________________________________

_________________
And they scream: "Bloody Murderer" but I just say: "Hey, everybody has his own talents"


Zuletzt bearbeitet von JK1993 am Fr Jul 27, 2012 3:19 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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JK1993 Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
Mobbing-Experte


Anmeldedatum: Oct 10, 2010
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2012 3:14 pm    Titel:
 
Von:Rose
Verfasst am: Di Apr 14, 2009 7:55 pm Titel: Kurze Geschichten

Eine kleine Geschichte, würde mcih freuen, wenn ihr mir sagt was ihr darüber denkt:
___________________________________________

Zu spät

Vorwort
Was machst du, wenn du plötzlich erfährst, das es zu spät ist? Das es keine Möglichkeit für eine Aussprache mehr gibt? Wenn du bemerkst das alle Wörter die du im Zorn gesagt hast nie bereinigt werden können? Das es zu spät ist sich zu Entschuldigen? Das dir die Möglichkeit genommen wurde noch einmal in Ruhe alles zu erklären? Was machst du, wenn du weißt, dass ihr im Streit auseinander gegangen seid, und nie wieder in Frieden zusammen finden könnt? Wenn die Person die du so schlecht behandelt hast nicht mehr lebt?
Kannst du mit dieser Schuld leben Jahre lang Zeit gehabt und diese Zeit nie genutzt zu haben?


Text:
Die Nachricht traf sie wie ein Schlag. Der Schock saß noch tief, ebenso wie die Trauer die nun langsam von ihr bestitz ergriffen hatte. Konnte es wirklich sein? Konnte es sein das sie nach all den Jahren des Hasses nun Trauer darüber empfand? Das sie sich nun so viel Schuld gab?

Flashback

"Was? Ich soll mich entschuldigen? Nach all dem was du mir angetan hast?" ihre Stimme schwoll an. "Nach all dem was ich deinetwegen durchmachen musste willst DU eine Entschuldigung? Sag mal hast du sie noch alle? Wenn sich jemand entschuldigen muss dann ja wohl du!"
Nun schrie sie doch. Und das obwohl sie sich vorgenommen hatte ruhig zu bleiben, doch all die Wut, all die Verletzungen der letzten Jahre kamen nun wieder hoch und sie hatte keine Chance sich gegen die überweltigenden Gefühle zu wehren, sie waren einfach zu stark.
"Es tut mir ja leid, aber du musst verstehen, ich konnte nicht anders, ich musste-" das Mädchen das gerade angefangen hatte zu erklären brach abrupt ab, als sie den Blick von ihr sah, der so voller Wut und Hass war. Ihre stimmer zitterte vor unterdrückter Wut.
"Du hattest keine Wahl? Was musstest du? Mich verraten? Mich ausnutzen? Mein Vertrauen missbrauchen? Mich fallen lassen? Du denkst wirklich du musstest das tun? Dann tuts mir leid, dann bist du echt arm!" "Aber-" "Verdammt kein 'aber'. Ich will das nicht hören! Du hattest sehr wohl die Wahl. Du hättest zu mir, deiner besten Freundinn halten können und zu mir stehen können-" "Aber-" "KEIN ABER VERDAMMT!" Die Worte waren wie ein Kanonenschlag in der nächtlichen Ruhe in der sie sich stritten. Eine kurze Sille folgte bis sie wieder das Wort ergriff. Nun klang ihre Stimme wieder ruhig und beherrscht, fast schon neutral, so als ob es sie nicht wirklich interssieren würde. Sie hatte wieder zu ihrer Maske zurück gefunden.
"Kein aber! Du weißt genau das du die Wahl hattest. Du hättest zu mir halten können, aber du wolltest nicht. Es wäre ja so 'uncool' gewesen, und die anderen hätten dich nicht mehr akzeptiert. Du wärst 'out' gewesen und das wolltest du nicht. Du wolltest lieber 'cool' und 'angesagt' und 'in' sein, als zu deiner besten Freundin zu halten!" Für einen kurzen Augenblick herrsche Stille. Es war eine angespannte, unangenehme Stille die in ihren Ohren dröhnte, dann sagte das Mädchen ihr gegenüber "Sei ehrlich, du hättest genauso gehandelt, jeder hätte so gehandelt, du-" wieder wurde sie von ihr unterbrochen, die unbeherrschbare Wut war zurückgekehrt. "Ich? Woher nimmst du dir das Recht das zu sagen? Kennst du mich wirklich so schlecht? Du müsstest ganz genau wissen, das ich alles für dich getan hätte, alles! Heute weiß ich, dass du das nicht Wert bist, das du nur ein Stück Dreck bist, das es nicht einmal Wert ist, das ich mit ihm rede!"
Die Worte hatten gesessen. Tränen liefen dem Mädchen übers Gesicht, doch auch das regte kein Mitleid in ihr. Erbarmungslos redete sie weiter. "Du warst alles für mich, ich dachte du wärst etwas besonderes, aber ich musste auf härteste Weise rausfinden, was für eine Schlampe du bist, wie Charackterlos du bist. Ich glaube es gibt nichts auf der Welt das ich so verabscheue wie dich, von mir aus kannst du sterben, es wäre mir egal! Ich würde mich höchstens darüber freuen! Ich hasse dich!"
Mit diesen Worten lies sie das Mädchen das unter ihren harten Worten zusammen gebrochen war allein auf dem staubigen Boden zurück. Sie ging, ohne sich auch nur einmal umzuschauen davon.

Flashback ende

Wieso war sie so hart gewesen? Wieso hatte sie sie nicht ausreden lassen? Wieso hatte sie ihr nicht die Möglichkeit gegeben sich rechtfertigen zu können? Wieso hatte sie immer dazwischen geredet? Vielleicht hätten die beiden ehemaligen Freundinnen nach so vielen Jahre Frieden schließen können, doch sie hatte es nicht zu gelassen, das es Frieden gab! Was hatte se zu ihr gesagt? "Von mir aus kannst du sterben, es wäre mir egal! Ich würde mich höchstens darüber freuen! Ich hasse dich!"
Und nun? Nun war sie tot. War von einem LKW überfahren worden. Wie fühlte sie sich nun? Freute sie sich? Nein! Sie war traurig. Sie gab sich selbst so unendlich viel Schuld. Wieso hatte sie in ihrem letzten Gespräch so reagiert? Sie dachte sie hätte noch so viel Zeit alles zu klären und nun war es zu spät.
Man sollte nie zu lange warten sonst rennt einem die Zeit davon....
Und die ersten Tränen vielen auf das frische Grab....


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Von:Rose
Verfasst am: Do Apr 16, 2009 4:58 pm Titel:

Jolanta: Freut mich, wenn sie dich berührt, denn es steckt auch sehr viel Gefühl von mir drin.
Ich habe mir oft Gedanken über verzeihen und vergeben gemacht. Es ist eine Denkanregung, aber ich finde, jeder sollte es für sich selbst entscheiden ob er vergeben will/kann oder nicht.


Eine ganz andere kleine Geschichte (oder eher ein Geschichte zu nem Song), die aber auch in gewisser Weise von Mobbing handelt. Würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, was ihr davon haltet:
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Klinge
Die Klinge blitzt im dunklen Schein einer einzelnen schwarzen Kerze. Zieht sich vorsichtig durch die weiße Haut. Langsam quillt die rote Flüssigkeit aus der frischen Wunde und ein Seufzer der Erleichterung entfährt dir. Für einen kurzen Moment vergiss du alles. Genießt den Schmerz in deinem Arm. Ja, du genießt den körperlichen Schmerz. Er lenkt dich von den seelischen Schmerzen ab, die so stark sind, das du sie nicht mehr ertragen kannst. Wieder ein Aufblitzen des schon leicht stumpfen Metalls und wieder eine Rinnsal roter Flüssigkeit.
Was haben sie dir angetan, das du so etwas tust?
Hast du den nichts mehr, wofür sich das Leben lohnt?
Wofür es sich zu kämpfen lohnt?
Ich sehe dich noch so vor mir, wie du einmal warst. Fröhlich, glücklich, lachend…. Es ist so lange her. Selbstzweifel haben dich zerbrochen, dir dein Lachen geraubt. Haben dir in gewisser Weise deine Freiheit genommen. Die Freiheit zu leben.
Wie gerne würde ich dir helfen. Dir sagen, dass ich immer für dich da bin, dich in den Arm nehmen…doch das lässt du nicht zu. Du lässt dir nicht helfen, nicht mehr. Zu oft wurden deine Gefühle verletzt, zu oft dein Vertrauen ausgenutzt. Du vertraust niemandem mehr, nicht einmal dir selbst.

“Crawling in my skin
These wounds, they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

There’s something inside me that pulls beneath the surface
Consuming, confusing
This lack of self control I fear is never ending
Controlling, I can’t seem
To find myself again
My walls are closing in
[Without a sense of confidence and I’m convinced
there's just too much pressure to take]
I’ve felt this way before
So insecure

Crawling in my skin
These wounds, they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

Discomfort, endlessly has pulled itself upon me
Distracting, reacting
Against my will I stand beside my own reflection
It’s haunting how I can’t seem
To find myself again
My walls are closing in
[Without a sense of confidence, I’m convinced
there's just too much pressure to take]
I’ve felt this way before
So insecure...

Crawling in my skin
These wounds, they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real

Crawling in my skin
These wounds, they will not heal
Fear is how I fall
Confusing what is real
[There’s something inside me that pulls beneath the surface
Consuming, confusing]
Confusing what is real
[This lack of self control I fear is never ending
Controlling, I can’t seem]
Confusing what is real”

Stumm summst du dieses Lied vor dich hin. Es ist dein Lebenslied geworden. Ich weiß nicht, wie lange du es noch schaffst. Noch schaffst zu leben. Ich muss dir dabei zu sehen, wie du dich Stück für Stück mehr von dir tötest….

…Langsam ziehst du die Klinge durch deine Haut… ein letztes Metallisches klitzern…ein letzter Hilferuf, der unerhört bleibt….

Was ich noch dazu sagen möchte ist, das ich selbst nicht ritze und es nie getan habe, aber ich mich viel damit beschäftigt habe

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Von:marv
Verfasst am: Do März 05, 2009 7:32 pm Titel: spontan

Gib mir liebe
natürliche triebe
Gib mir mut
das tut gut
Schütze mich
auch wenns dann böse aussieht für dich
Gib mir Lebenskraft
das ist der lebenssaft
gib mir alles was ich nur als gegenteil bekam
so schön so warm

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Von:asa90
Verfasst am: So Feb 22, 2009 6:47 pm Titel: Gedanken

Hallo, ich bin 18 und bin vor einiger Zeit über Google zu dieser Seite gekommen. Ich finde diese Seite sehr hilfreich für Menschen mit Mobbingproblemen. Super!
Ich bin zum Glück nicht mehr in der Schule und mache zur Zeit eine Ausbildung.

Hier habe ich mal meine Gedanken zum Thema aufgeschrieben:

Gegen außen wirkst du still, in deiner eigenen Welt, doch innen drin bist du im Dauerstress, jeden Tag jede Minute. Es ist ein Teufleskreis. Willst ja nicht auffallen, möglichst neutral sein, keine Meinung haben, in Ruhe gelassen werden. Doch genau das fällt auf.
Du kommst nicht mehr aus dem Teufelskreis heraus, weißt nicht wie du ihn durchbrechen kannst. Mit der Zeit integriert sich dieser Zustand in deinen Alltag. Du willst dich nicht daran gewöhnen, aber zu diesem Zeitpunkt hast du es schon längst getan. Es hat sich fließend entwickelt. Hat ganz langsam angefangen und plötzlich steckst du mittendrin.
Du hast immer noch die Hoffnung, dass sich die ganze Situation in Luft auflöst, dass es wieder besser wird, dass es aufhört. Aber genau das Gegenteil ist der Fall; es wird schlimmer. Du rutschst immer weiter und weiter in diese Falle hinein.
Mit der Zeit zweifelst du daran, ob du überhaupt noch lebst innen drin. Oder ob es nur noch der Pulsschlag ist, der macht, dass du noch lebst. Das kleine Stückchen Selbstbewusstsein, das du jeden Tag von neuem aufbaust, wird immer wieder zerstört.
Du magst dich nicht mehr. Wie auch, wenn dir jeden Tag gezeigt wird, dass man dich nicht mögen kann?
Je tiefer du in dieser Situation drinsteckst, desto Stiller wirst du, bis du ganz verstummst. Genau diese Stille zeigt, dass immer wieder Grenzen überschritten werden können, ohne dass etwas passiert.
Du resignierst komplett. Hast keine Kraft mehr um zu Kämpfen.
Die Ursache von allem ist, dass jeder aufgehört hat selber zu denken und das Denken jemandem überlässt der dazu nicht fähig ist.

Ich weiss, dieser Text klingt ein wenig pessimistisch, aber es hilft die ganze Sache irgendwie loszuwerden.

Lg asa90

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Von:christoph91
Verfasst am: Fr Dez 26, 2008 12:14 am Titel: Lebe für dich!

Lebe nicht für falsche Leute.....!
Denn sie haben es verdient,das du ihnen nicht mehr das Herz öffnest.
Lerne daraus,das Leben ist hart.
Du lernst aus Fehlern,indem du Fehler machst.
Nichts ist mehr rückgängig!
Du denkst an Suizid?
Du willst nicht mehr,
Du kannst nicht mehr,
Du willst einfach nur wegg von hier,
dann sag ich dir,
du bist noch hier.
Reiße dein Herz auf und lege deine Gefühle auf den Tisch.
Du kannst es,ich weiß es.
Aber du willst nicht.
Aber ich weiß es,du kannst es.
Du willst einfach so dein Leben beenden?
Ich frage dich warum?
Du sagst Mobbing!
Du weinst?
Du siehst so ängstlich aus.

Du sagst:Helfe mir,ich kann nicht mehr.Ich kann nur noch dir Vertrauen!
Bitte helfe mir!
Aus der Situation lernt man am meisten!

Christoph


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Von:christoph91
Verfasst am: Do Dez 25, 2008 12:34 am Titel: Gefühlsbad

Lebe so wie du bist und stelle dich nicht für andere
um,
um nur zu gefallen,wie es andere gerne hätten.
Bleibe so wie du bist und behalte dein Lachen bei.

Man soll Gefühle erleben,
um sie an einem Menschen weitergeben,der das fühlt,was
ich fühle.
Der Geist gibt dir die Kraft weiter zu leben.
Das Leben?Was ist das eigentlich?
Was braucht man um zu leben?
Eine gute Seele,ein guter Geist,das Gefühl,
man ist etwas.
Und das Etwas hat es in sich.
_________________________________

Das Leben ist zu kurz.Stehe jeden Morgen auf und
entdecke etwas,was dich innerlich stärkt.

Ich fühle mich wie ein dunkler Spiegel meiner
Seele.Meine Seele atmet im tiefen,im Nebel.Meine Tiefe
ist meine Seele.
Und meine Seele ist meine Tiefe.
Man kann einen Menschen erleben,was er tut,
aber man kann nicht fühlen,was er fühlt.
Die Augen eines Menschen sind die Seele des Spiegels.
Man muss einen Menschen erst richtig kennen,
sonst redet er später über dich.
Meine Gedanken spiegeln sich darin.
Man fühlt sich verstoßen
und es ist ein Gefühl der Sehnsucht,
nach der Ersten Großen Liebe.
Wenn man Gefühle fühlt,
hat man einen guten Spiegel.
Gefühlsleute unterscheiden,
wenn sie lieben und hassen.
Meistens hassen sie sich selbst,
doch Menschen glauben an sie.
Man hat immer einen Menschen an seiner Seite.

Sehnsüchtig nach allem......

Man kann alles kaufen,
nur keine Gefühle zahlen.Reiche Leute zeigen sich nicht
ihren Gefühlen entgegen.Im Fernseh stark,im inneren
schwach!

Gruß euer Christoph

__________________________________________________________

Von:mg21
Verfasst am: Mo Dez 08, 2008 12:08 pm Titel: Fünf vor Acht

Langsam und mit unsicherem Schritt ging er den Schulflur entlang in der Hoffnung auf niemandem zu treffen. Wie der heutige Tag wohl werden würde? So wie immer? Schon allein bei dieser Vorstellung krampfte sich sein Magen zusammen. Hoffentlich war wenigstens ein Lehrer da, dann konnten sie nicht soviel gegen ihn machen. Der Schulkorridor strahlte eine unwirkliche Bedrohung aus, die man zwar nicht sah aber er dennoch deutlich spürte. Je näher er seinem Klassenzimmer kam um so schlimmer wurde es. Er lief an zwei Schülern vorbei die er nicht kannte als er schon das Getuschel hörte:"Schau dir den mal an wie der Aussieht." "Und wie der läuft! Wenn ich so aussähe ich würd mir ja die Kugel geben." Er ignorierte sie in dem Wissen das es nicht besser würde. Sein Klassenzimmer war nun in Sichtweite. Es war 7:50 Uhr, um 7:55Uhr mussten sie spätestens im Klassenzimmer sein. Das hieß das er noch fünf Minuten vor dem Klassenzimmer warten würde. Früher wäre er einfach reingegangen hätte seine Sachen ausgepackt und gehofft das der Lehrer ein bisschen später kommt damit er noch mit den anderen noch etwas reden konnte. Tja früher eben. Jetzt wäre es ihm am liebsten das immer ein Lehrer da wäre, das sie ihn wenigstens in Ruhe ließen und das es keine Pausen mehr gab in denen er, wenn er Glück hatte, ignoriert wurde. Wenn nicht, dann konnte es schon mal passieren das sie Sachen nach ihm warfen, ihn nicht durchließen oder ihn wegen irgendwelcher Kleinigkeiten verpetzten. Es war nun 7:54 Uhr. In einer Minute musste er im Klassenzimmer sein. Hoffentlich war schon ein Lehrer da. Dem fröhlichem Geplappere das aus dem Klassenzimmer drang nach war das aber eher unwahrscheinlich. Er versuchte tief durch zu atmen, was ihm aber nicht gelang. Es war jetzt 7:55 Uhr. Er ging auf die Tür zu, jeder Schritt war eine Überwindung, als ob er gleich in den Abgrund stürzen würde. Plötzlich wurde ihm schwindlig, er musste seine ganze Kraft darauf konzentrieren um weiter zu gehen. Er hatte die Türklinke in der Hand. Sollte er sich nicht besser umdrehen und ganz weit weg laufen? Ein schöner Gedanke! Er drückte die Klinke runter und stieß die Tür auf. Nichts geschah. Die anderen saßen schon da und ignorierten ihn. Wenn er glück hatte blieb das auch so. Er steuerte auf seinen Platz zu, möglichst ausenrum gehen damit niemand ihm das Bein stellen konnte. Er setzte sich. Immer noch nichts. Der Junge neben ihm schaute ihn angewiedert an, ließ ein deutliches "Ihhhh" von sich hören, packte seine Sachen und setzte sich weg. Es war 7:56. Sollte er seine Sachen jetzt schon rausholen? Früher hätte er das getan ohne groß darüber nachzudenken. Er hatte früher auch noch schnell zur Toilette gehen können, ohne das etwas passiert wäre. Er dachte lieber nicht daran was er vorfinden würden wenn er seine Sachen jetzt unbeaufsichtigt ließ. "Da ist ja unser Opfer" brüllte plötzlich jemand ins Klassenzimmer. Alle drehten sich zu ihm um. "Gott hilf mir, was soll ich jetzt tun?", schoß es ihm durch den Kopf, als ihn auch schon die ersten Papierkugeln trafen. Es war 7:57 Uhr. "Na was hast du denn gestern gemacht?" fragte ihn jemand im wiederlichen Tonfall. Er antwortete nicht. Was sollte er schon groß gemacht haben? Hausaufgaben, gelesen, spazieren gegangen, gelernt, schlafen gegangen. Das was man an einem normalen Nachmittag eben machte. "Nichts" brachte er schließlich heraus. Was daran nun lustig sein sollte verstand er zwar nicht, die anderen aber offenbar schon. Alle lachten, gerade so als ob er ihnen erkärt hätte er sei zum Mond geflogen. "Nichts. Ach du bist ja mal ein echter Loser" schrie jemand zu ihm rüber. "Willst du wissen was wir gestern gemacht haben?" "Nein" dachte er ,"das interessiert mich nun wirklich nicht" "Das werden wir so einem Spasti wie dir nicht sagen", grölte der Junge weiter ohne die Antwort abzuwarten. Es war 7:59 Uhr. Der Sekundenzeiger schritt mit einer sadistischen langsamkeit voran, als ob selbst er sich mit den Mobbern verbündet hätte. "Also wenn ich deine Mutter wäre, ich hätte mich ja schon längst umgebracht", meinte ein Mädchen hinter ihm."Das kannst du gerne auch jetzt machen" dachte der Junge. Er sagte aber nichts, da er sowieso nur das falsche antworten konnte. Es war 8:00 Uhr. "Wo bleibt denn der Lehrer? Hoffentlich kommt er bald."Lange würde er es hier jedenfalls nicht ausshalten. Etwas hartes traf ihn ins Gesicht. Er unterdrückte mit aller gewalt die Tränen die ihm in die Augen liefen, was allerdings nichts brachte. "Jetzt heult er noch wegen dir",meinten andere im Scherzton zu dem der ihn offenbar etwas ins Gesicht geworfen hatte und wieder alle, so kam es ihm jedenfalls vor lachten. Plötzlich hörte man Schritte vor der Tür. Die Tür ging auf und der Lehrer kam rein. Der Junge wischte sich hastig die Tränen weg und packte sein Zeug aus. Fürs erste war er gerettet.
Bis zur Pause jedenfalls. Es war 8:01 Uhr

Ich wollte hier einfach mal die Situation beschreiben, wenn man als gemobbter zur Schule geht und eigentlich schon morgens weiß das der Tag schrecklich wird. Mir selber ist es teilweise auch so ergangen wie oben beschrieben. Über Kommentare und Kritik würde ich mich jedenfalls sehr freuen.
Lg
mg21


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Von:marv
Verfasst am: Do Okt 09, 2008 7:24 pm Titel: Rap

mitten in der pause geschrieben:
Jeden Tag leiden Schüler darunter,
dass die Klasse sie nicht mag.
Beschimpfungen sind der Unterhaltungsnorm,
schlechter Tag in Bestform.
Nidergemacht von allen Seiten,
jeder lässt sich dazu verleiten.
In Cliquen fühlen sie sich stark.
Machen dich nieder,sogr im Freizeitpark.
Warum wollt ihr uns niedermachen?
Wieso könnt ihr dabei lachen?
Unsere Trauer und Wut,
ist für euch kein Hut.
Ihr könnt uns nicht verstehen.
Ihr könnt unsere Probleme nicht sehen.
Wir ändern die Welt und lecken unsere Wunden.
Nun sind wir oben und ihr unten.
Jetz versteht ihr wie wir uns fühlen
Auch ihr könnt euren Zorn nicht abkühlen!
Irgendwann werden wir uns bekriegen,
den jeder will oben liegen,
über anderen fliegen,
doch keiner wird siegem.
Die Welt wird verschwinden,
den wir können uns nicht verbinden.
Dann sind wir nichts
Ihr nichts
NICHTS

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Von:Calamita
Verfasst am: Di Sep 09, 2008 9:30 pm Titel: Ein Gedicht

Habe gestern Abend ein Gedicht geschrieben, das zwar nicht unbedingt etwas mit dem Thema Mobbing zu tun hat, aber ich es trotzdem ganz gerne posten würde, werdet vielleicht verstehen warum =)

Ps: Manche könnten es schon kennen...

Hin und her, immer im Kreis
Die selbe Strecke, das selbe Gleis
Freies, ewiges Dasein,
mit Gedanken immer allein

Es ist, wie es ist,
so soll es sein

die Gedanken, nur noch ein Hauch der Zeit
verbracht in der Unendlichkeit
Das innere Feuer, das innere Licht,
egal wie kostbar, ewig ist es nicht

Man kann es nicht ändern,
so soll es sein

So groß, so schön, es doch erlischt
und jene, die trauern, die Verzweiflung erwischt
Doch bedenke, nichts ist auf Erden
da, um ewig zu werden

Das Leben ist das Leben,
so soll es sein

Ein Hauch des Lebens in den Weiten der Zeit,
so schnell vergeht es in der Ewigkeit,
so bist du gezwungen, im Dunkeln zu gehen,
doch suchst du das Licht, dann wirst du es sehen

Der Tod ist der Tod,
so soll es sein

Doch es war nicht das Wunder in der Nacht,
das die Ferne sichtbar macht,
sofern du nur den Funken dir fängst,
der in den Köpfen der Menschen vergessen ist längst.

Alles und nichts, in der Ewigkeit das gleiche ist,
so soll es sein

Das Wunder bist du selbst,
und alles, was du von dir hälst,
irgendwann sich wird zeigen,
wenn nur noch deine Taten bleiben.

Auf und ab,
so soll es sein

Wenn von wahrer Größe du dich zeigst,
und über die mächtigsten Berge du steigst,
wird immer an dich jemand denken,
seine Gedanken und Taten nach deinem Vorbild lenken.


Auf ewig und für immer,
so soll es sein

Verluste, Gedanken, Liebe und Leiden,
das Leben hat so viele Seiten,
wer es nicht nutzt, merkt am letzten Tag,
dass er niemals zu Leben hat gewagt.

Lebe, lebe, niemals allein,
ja, so soll es sein!

_________________________________________________________

Von:Expresso
Verfasst am: Mi Jul 09, 2008 8:43 pm Titel: Was ich den Mobbern noch sagen wollte (Gedicht)

Es war in den 90er Jahren,
mit dem Fahrrad bin ich zur Schule gefahren.

Ich habe einen Umweg genommen,
auch davon habt ihr Wind bekommen.

Ihr habt mich abgefangen und beleidigt,
und deswegen Reim ich.

Ihr wolltet mich Verprügeln,
habt meine Sachen zerstört.

Doch ich habe trotzdem nie auf euch gehört,
aber dennoch habt ihr mein Leben zerstört.

Die Lehrer schauten weg und wollten nichts sehen,
ich kann sie immernoch nicht Verstehen.

Auch meine Familie habt ihr belästigt,
man was ward ihr gehässig.

Meine Tote Oma war auch euer Verbales Opfer,
aber das war euch egal.
Denn euer Grad an würde war eben sehr Schmahl.

Ich kann nicht sagen wie ich euch Hasse,
nur eines kann und will ich nicht lassen.

Euch dafür abzustrafen,
und hoffe Ihr könnt nie wieder Ruhig Schlafen.


Mit besten Grüßen

Euer Opfer

__________________________________________________________

Für:Eve
Verfasst am: Mi Feb 20, 2008 7:52 pm Titel: Angst...

Das hat eine Freundin für mich geschrieben, als ich mal wieder mehrere Tage lang nur von meiner Mobbingvergangenheit geträumt habe und immer nur Angst hatte... nichtmal darüber reden konnte. Danke Sabbi, ich möchte dich echt nie verlieren!



Angst, die mich jede Nacht aus dem Schlaf weckt,
Angst, die mich jeden Tag an dem was ich tue und bin zweifeln lässt
Angst, die ich selbst nicht einmal zu beschreiben zu vermag
Angst, die ich bändigen kann- wenn ich will.

Bändigen, indem ich über sie spreche
Bändigen, indem ich mich ihr gegenüber stelle,
sie lauthals anbrülle und ihr zu verstehen gebe, dass ich sie nicht haben will.

Angst, die mich zu etwas macht was ich nicht sein will,
Angst, die mich verändert
Angst, die mich jede Nacht aus meinen Träumen weckt.
Angst, die mich unter Strom stellt, aber dennoch verschwinden kann.

Verschwindet, dass ich nicht mehr aus meinen Träumen geweckt werde
Verschwindet, dass ich wieder lachen kann
Verschwindet, dass ich mein Leben wieder genießen kann.

Angst, lass dich bändigen von mir und verschwinde auf nimmer wieder sehen.


__________________________________________________________
Von Cocojo
Verfasst am: Sa Mai 05, 2007 4:57 pm Titel: Mein Songtext!!!

Hey Leute!
Ich hab auch schon mal Songs geschrieben:

Wieso?
Kannst du nicht verstehn, dass ich anders bin?
Willst du nicht kapiern, dass ich nie so sein will wie du?
Ich sitz hier voller Trauer, Tränen im Gesicht.
Versteh nicht, wieso du mich hasst!
Wieso? Kannst du mich nicht akzeptier´n?
Wieso? Ich gehe noch kaputt wegen dir!
Tot ist keine Lösung! Doch das Leben ist ´ne Qual!
Ich kann nur noch weinen, nie mehr Lachen!
1000 Träume genommen, Hoffnungen zerstört.
Vorbei ist mein Leben, für immer vorbei!
Wieso? Kannst du mich nicht akzeptier´n?
Wieso? Ich gehe noch kaputt wegen dir!
Merkst du nicht, wie sehr du mich verletzt?
Mein Herz ist zerbrochen wegen dir!
Farbenlos ist die Welt für mich,
und nichts hat einen Sinn!!

Das ist mein Lieblingslied!!!

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Von:Spike
Verfasst am: Fr Jun 15, 2007 5:19 pm Titel: hallo

hallo leute,

bin neu hier und wollt mich mal kurz vorstellen, bin zwar schon relativ alt (27) und gott sei dank längst raus aus der schule und durch eine TV sendung auf das forum aufmerksam geworden und vieles kam mir leider bekannt vor

ich habe selbst einen text geschrieben der, zwar eher auf meine erkrankung aufmerksam machen soll aber wenn ihr ihn lest werdet ihr schon verstehen das der text auch sehr gut hierhin passt.

es ist schon wieder einer dieser tage
wo ich mich mit alten erinnerungen rumplage,
für mich ists vergangenheit hab mich davon längst befreit,
doch für manche jüngere beginnt ab sechs uhr die schlimmste zeit,
verprügelt, ausgelacht und abgezogen
wenn man mich fragte wies in der schule war habe ich sofort gelogen.

egal was theoretiker predigen von probleme lösen ohne gewalt,
lässt dus dir immer gefallen kommste als nervliches wrack in ne anstalt,
wehr dich auch wenn du verlierst ! wehr dich auch wenn du krepierst wehr dich !

ich habe es gehasst ein opfer wegen der krankheit zu sein,
um mich zu wehren war ich einfach zu schwach und zu klein.
ich habe sie verachtet diese ganze brut
wünschte allen die mich quälten einen grausamen tod,
die stunden gingen vorbei doch mich packten die sorgen,
gleich danach schon auf den nächsten morgen.

egal was theoretiker predigen von probleme lösen ohne gewalt,
lässt dus dir immer gefallen kommste als nervliches wrack in ne anstalt,
wehr dich auch wenn du verlierst ! wehr dich auch wenn du krepierst wehr dich !

jedes mal wurde es besser
kam gestern noch einer mit knarre gabs heut nur ein messer,
damals bin ich hin damit die mich was lehren,
gelernt hab ich nur eins mich endlich zu wehren,
ich wollt nicht mehr hin ich wollt schon nicht mehr leben
doch wollt ich nach was höherem streben !
als leute verprügeln zu können und einen zukünftigen hartz 4ler aus mir zu machen,
heute sind die in der gosse und ich bin am lachen ! YEAH !

egal was theoretiker predigen von probleme lösen ohne gewalt,
lässt dus dir immer gefallen kommste als nervliches wrack in ne anstalt,
wehr dich auch wenn du verlierst ! wehr dich auch wenn du krepierst wehr dich !



hinzu möchte ich nur noch sagen, es ist als einfach nicht möglich sich zu wehren das weiß ich aus erfahrung aber ich hab mir geschworen das ich nie wieder opfer bin und ich habe mal leider etwas tun müssen um keins mehr zu sein, keine sorge hab niemand umgebracht aber bei mir hat sich alles mal entladen


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And they scream: "Bloody Murderer" but I just say: "Hey, everybody has his own talents"
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JK1993 Antworten mit Zitat
Mobbing-Experte
Mobbing-Experte


Anmeldedatum: Oct 10, 2010
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: Fr Jul 27, 2012 4:39 pm    Titel:
 
Von:Maja
Verfasst am: Mi Aug 22, 2007 10:09 pm Titel: Gedanken heute.

Auch heute noch merke ich wie mcih Leute komisch angucken. Weil ich mittlerweile einen, nun ja, meinen Stil habe. Aber fertig macht mich sowas nicht mehr. Meine Gedanken zum Thema:


An Viele.
Ihr denkt ich bin komisch, stimmts?
Ihr denkt mein Kleidungsstil ist seltsam?
Röcke bei meiner Figur?
Blöde Muster auf dem Pulli?
Hey, ihr könnt mir gar nichts!
Ich seit nicht die ersten die über mich lästern.
Und ihr werdet nicht die letzten sein.
Ihr findet meinen Stil komisch?
Ich finde ihn toll!
Es ist nämlich mein Stil!
Ihr seid doch blos angepasst!
Und warum sollte mich interessieren was ihr denkt?
Es reicht doch wenn mir gefällt wie ich herumlaufe.
Ihr könnt mir gar nichts.
Das habe ich hinter mir.
Ja früher wollte ich sein wie ihr:
Normal;
Niedlich;
Angepasst;
Und?
Ich bin nicht so.
Ich bin ich.
Ich bin so wie ich sein möchte.
Das bin ich.
Und niemand anderes.
Hey, und glaubt mir: Ich bin toll;)

__________________________________________________________

Von:Gepard88
Verfasst am: Mo Nov 12, 2007 6:36 pm Titel: Meine Gefühlswelt

Unsichtbar

Kaum gesehen und doch da
Kaum beachtet
Unsichtbar

Kaum sichtbar und betrachtet
Kaum gehört
Missachtet

Kaum wurde ihr flehen erhört
Kaum ausgesprochen
Sie stört


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Von:Naturfreund
Verfasst am: So Nov 18, 2007 9:05 pm Titel:

Die Romanze

Sie ist in jeden von uns
Sie zerreist uns in Stücke,
wenn wir ihr nicht nach geben
Sie lässt uns weinen und hoffen
eine herzzerreißende Romanze.

Wie sie im Buche steht
Sie trifft ihn zufällig oder
er trifft sie auf der Straße
ihre Blicken treffen sich
das Kribbeln im Bauch hört einfach nicht auf.
Sie wollen es tun und umschlingen ihre Hände
ineinander.

Ihre Küsse vereinen sich zärtlich umhüllt
mit Liebeshormonen.
Jeder, der sie sieht ist hin und
weggerissen, jeder möchte an
deren Stelle sein.
Sie genießen ihre Zweisamkeit
und sind die Stärksten unter uns,
da sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Aus dieser packenden Umarmung
entsteht mehr, er streichelt sanft
ihr Haar und möchte sie begehren
sie streichelt sanft sein Bauch
und möchte ihn küssen.
Es entsteht eine wilde Nacht
voller Leidenschaft sind sie bei
sich und ihrem Partner.

Sie wollen es und aus der
packenden Romanze entsteht
eine sagen umworbende Beziehung,
die bis zu ihrem Tod anreicht.
Sie bekommen Kinder und sind
stolz auf sich.

Eines Tages werden sie sich
an dieser herzzerreißenden Romanze
zurück erinnern und es hält ihre
Beziehung fit.

____________________________________________________________

Von:falena
Verfasst am: Mi Jun 13, 2007 5:43 pm Titel: 'Herzgrab' & 'Seelenschmerz'

Kleine Anmerkung vorweg: Dieses zwei Gedichte handeln nicht vom Mobbing direkt. Die sind in der Zeit entstanden, wo es mir richtig dreckig ging und beschreiben eher die Gefühlswelt.


Herzgrab

In einer dunklen Winternacht,
da bin ich aus dem Schlaf erwacht.
Denn mein Herz: Es schmerzte sehr,
und ertragen konnt' ich's nimmer mehr.
So riss ich's aus der Brust heraus,
und trug es in den Schnee hinaus.
Und in einer dunklen Winternacht,
da hab ich mein Herz zu Grab gebracht.


Seelenschmerz

Seele schmerzt,
Klinge blitzt,
Haut zerschlitzt,
ausgeträumt.

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Von:Vanylla
Verfasst am: Mi Aug 29, 2007 1:15 pm Titel: ein bisschen was von mir

Also ich hoffe ich bin hier richtig gelandet. (wenn nicht, tuts mir Leid)
Hier sind ein paar Sachen von mir.
Sie beziehen sich nicht nur auf Mobbing, sondern stammen aus einer Zeit in der es mir richtig dreckig ging...

Warum?

Warum musstest du gehen? Warum? Warum ist die Welt so grausam?
Warum?
Warum, ist eine Frage, die versucht zu erklären, einem Gründe zu geben, das etwas passiert ist, was sich nicht mehr ändern lässt, etwas was für immer gegangen ist, und nie wieder zurückkehrt.
Warum, ist die Frage nach Gefühlen.
Warum setzen wir unsere Gefühle, unsere Liebe, in etwas wovon wir wissen das es vergänglich ist, dass wenn es geht, nur Leid und Kummer zurücklässt.
Warum?
Warum tun wir das?
Warum lernen wir nicht daraus, warum lassen wir uns immer wieder verletzen?
Warum?
Warum findet man auf solche Fragen keine Antworten, die einen den Schmerz nehmen. Warum?
Warum müssen wir immer tausende von Tränen vergießen, wenn wir längst wissen, dass es nichts mehr ändert.
Warum?
Warum – ist einfach nur ein Wort, ein Wort womit man sich versucht Antworten zu geben, die man nicht finden kann, nicht finden will.
Und warum tun wir das dann?
Wir tun es, damit wir uns besser fühlen können, damit wir nach vorne schauen können, damit wir nicht an der Vergangenheit zerbrechen, damit wir versuchen können unser Leben einfach weiter zu leben....
Um uns weiter die Frage nach dem Warum zu stellen....

Alles verblasst....

Ich sitze hier, und schaue auf das Bild. Auf das Bild von uns..
Lachend blicken wir in die Kamera, Arm in Arm sitzen wir auf einer Bank.
Hinter uns scheint die Sonne, und spiegelt sich in unseren Gesichtern wieder.
Damals dachten wir noch, wir werden mit allen fertig, und unsere Freundschaft kann nichts zerstören.
Wie Naiv wir waren, wie Dumm...

Denn wenn ich uns heute anschaue, sehe ich nicht mehr die Sonne in unseren Gesichtern, nicht mehr das Lachen, und auch nicht mehr die Freundschaft.
Wir haben uns auseinander gelebt, und später war es zu spät, als das wir noch unsere Probleme mit einander geteilt hätten.
Lange wollten wir es nicht einsehen, doch unsere Freundschaft war zerstört.

Keiner von uns wollte das, doch es ist so gekommen, und es ist schwer nach dem Grund zu fragen, geschweige denn ihn zu finden.
Wir haben versucht es zu retten, doch man muss einsehen, dass manches nicht zu retten ist, das manches einfach zu der Vergangenheit gehört...

Ich werde in Zukunft dieses Bild betrachten, und es wird nicht die Gegenwart sein, sondern nur noch ein Teil meiner Vergangenheit, eine Erinnerung die langsam immer weiter verschwindet bis nichts mehr von ihr über ist..

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Von:BlackButterfly
Verfasst am: Fr Aug 24, 2007 3:20 pm Titel: Und noch ein Gedicht


Großer Schmerz !

Ganz tief in mir ist er verbannt worden.
Er sitzt fest,
er hat sich eingenistet.
Man spürt ihn jeden Tag -
und er tut so weh.
Er drückt auf die Seele,
auf das Herz und Deine Gedanken.
Er zerfrisst alles in Dir,
er bohrt sich durch Dein Herz
und lässt es bluten.
Wie soll man
gegen diesen Schmerz ankommen?
Wer kann schon
den Schmerz der Liebe heilen!!!


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Von:BlackButterfly
Verfasst am: Mi Aug 22, 2007 9:20 pm Titel: Ja und noch ein Gedicht

Gebrochenes Herz

Warum nur tust
Du mir so weh,
spürst Du nicht
das ich bald geh.
Gebrochen hast Du
nicht nur mein Herz,
ich fühle nur noch
unendlichen Schmerz.
Ich bin am Ende
weiß nicht mehr weiter,
gibt es einen Weg
der macht wieder Heiter?
Ich gebe auf der
Kampf ist zu Ende,
mein Herz liegt gebrochen
in Deine Hände.

__________________________________________________________

Von:Samuel
Verfasst am: Mi Aug 08, 2007 10:02 pm Titel: Meins!..

Als das Licht anging bellte der Hund.
Als der Schuss fiel winselte er.
Als der Schlosser die Tür öffnete, war sein Herz längst verdorrt.

Ihr Licht vertrieb die Schatten nicht,
nur Tränen in sein Angesicht,
Ihr Feuer fand kein Lebenslicht;
Sie wardt gewiss: Er lebte nicht.
Und ging.

Eine Motte zog einst los das Licht zu suchen, doch als sie eine Lampe gefunden hatte an der sie ihr Herz erwärmen könnte, war diese von einer Abdeckung umhüllt. Hätte sie es vermocht hinter jene zu gelangen, so wäre sie verhungert und vertrocknet - Doch wäre sie nie an ihr Ziel gekommen, hätte ihre Liebe, ihre Sehnsucht und ihr Instinkt nachgelassen, so lebt sie.
So ist denn das Licht der Weg zum Tod und die Finsternis der Weg zum Licht. Ohne Leben wird der Tod sein eigenes Opfer.
[Ich zog schon lange los das Licht zu suchen, doch man gab es mir nicht und ich vermochte nicht es mir zu nehmen. So begnüge ich mich mit dem Leben und nehme es mir selber.]

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Soviel von mir.
Ich denke nicht jeder wird die drei Texte direkt verstehen. Ich fände es nett wenn ihr erstmal keine Kommentare posten könntet. Lest euch das durch und denkt drüber nach, ich hab noch mehr.
__________________________________________________________

Von:Samuel
Verfasst am: So Aug 12, 2007 1:38 am Titel:

Er blickte hinab. Dort unten lag sie - blendend, verführerischer und freundlicher als jedes Mädchen: Seine Freiheit. Freudig und entzückt wollte er nach ihr greifen; doch ein Omnibus entriss ihn dem Abgrund. Nein. Nicht für euch werde Ich alles opfern.
Der Busfahrer setzte den Blinker um in die Straße hinter der Brücke einzubiegen. Den schmächtigen jungen Mann auf der Brücke hatte er längst vergessen, er freute sich auf sein bladiges Schichtende, die Umarmung seiner Kinder. Kurz erinnerte er sich an eine Frage seiner Frau was ein Abschiedsbrief bedeuten sollte. Er hatte ihn aufbewahrt, um nicht zu vergessen warum er Busfahrer geworden ist, sich dunkel an jenen Sommerabend erinnernd.
Nur wer die Vergangenheit nicht vergisst kann aus ihr lernen.
Der junge Mann schritt jedoch schon längst aus um von Lhrern verstanden zu werden die nicht an ihm interessiert waren, Menschen, deren Meinung er nicht teilte die Meinung zu sagen, vor Jugendlichen die ihn nicht verstanden seine Verzweiflung zu verbergen und einer Welt den Krieg zu erklären den er nicht gewinnen kann. Er wird kapitulieren. Oder sich entscheiden zu leben. Einfach so. Kann er ja...

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das hatte ich geschrieben als es mir mal richtig beschissen ging, nachts um halb eins, um einschlafen zu können. Wie der letzte Satz beweist hats geholfen



-----

Das Relikt
Ich trage es mit mir rum, das Relikt, trage es ganz alleine, zeige es niemandem. Manchmal kommt es zum Vorschein, zwingt mich die Situation es schmerzvoll hervorzukramen. Dann hüllt es mich in brüllenden Schmerz, setzt meine Umgebung chlolerischem Zorn aus und entmächtigt mich aller meiner Masken Oft wünschte ich, ich könnte mich dieser schweren Bürde entledigen, sie abstreifen, zurücklassen und einfach vergessen... doch es geht nicht. Nur einen schmalen dunklen Pfad gibt es, der sich sofort in ungewissem schwarztem Nebel verliert, doch den darf ich nicht gehen, das Relikt verbietet es mir. So muss ich es denn weiter mit mir herumtragen, das schwere harte Gewicht dieser, meiner, Bürde. Muss dessen Gelächter, Hohn und Spott auch weiterhin ertragen. Harrend was dort kommen mag im dunkelgrauem Nebel.
Die Erinnerung ist wie ein Hund der sich hinlegt wo er will.

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___________________________________________________________


Von:Britt
Verfasst am: Do Jun 28, 2007 2:04 pm Titel: Ein Text

Hey, hier ist eine kleine Geschichte.

Ich spürte, wie er sich neben mich setzte. Mein Herz pochte. Vorsichtig schielte ich rüber, in der Hoffnung er hätte sich jemand anderem zugewendet.
,,Hallo” Ich fuhr leicht zusammen. Ohne meine Arbeit an dem Schulcomputer zu unterbrechen, antwortete ich mit einem knappen ,,Hi”. Er lachte kurz und starrte auf den Computerbildschirm. In meinem Kopf kreisten die Gedanken wild umher. Was wollte er? Er war der Letzte, den ich nun gebrauchen konnte. Warum kann er nicht einfach seine Arbeit machen, anstatt andere zu nerven.
Ihm schien eine Idee gekommen zu sein. Er suchte nach dem Hebel meines Schreibtischstuhles und drückte ihn herunter. Mein Herz machte noch schnellere Sprünge, doch ich beachtete ihn nicht weiter und fuhr den Stuhl wieder auf die gewünschte Größe. Doch er schien sich einen großen Spaß daraus zu machen den Hebel des Stuhles erneut herunterzudrücken. Ich atmete tief ein und ließ mir erneut nicht anmerken, was in mir vorging. Das Spielchen ging noch einige Male, bis er mich, unschuldig anlächelnd, fragte: ,,Nerve ich dich?” Ich wandte mein Gesicht von dem Computerbildschirm ab und meinte mutig: ,,Nö, wenn dir das Spaß macht, dann machs halt” Und es schien ihm Spaß zu machen. Doch inzwischen hatte er eine neue Idee. Immer, wenn ich mich zu meiner Freundin wandte, lehnte er sich nach vorne und drückte meinen Bildschirm aus. Nach einigen Malen unterließ ich es einfach die Augen von dem Bildschirm zu nehmen.
Nun widmete er seine Aufmerksamkeit einem Klassenkamerad und ich atmete auf. Vielleicht konnte er sich ja mal mit ihm über seine Schularbeit kümmern. Doch falsch gedacht, nach einiger Zeit wandte er sich wieder mir zu. Er setzte sich entspannt in seinen Stuhl und fuhr mit seinem Schuh über meine Hose. Sofort zeigte sich ein grauer Staubfleck. ,,Du hast da einen Fleck”, meinte er grinsend. ,,Ach neee” Ein wenig genervt fuhr ich mit meiner Hand über den Fleck und schon war er verschwunden.
,,Und da hast du auch Einen” Mit seinem Zeigefinger drückte er auf meinen Oberarm. Flüchtig schaute ich nach, und dort war wirklich ein Fleck und sogar einer, der nicht von ihm entstanden ist. ,,Joa, das stimmt”. Ich widmete mich wieder meiner Arbeit zu und überlegte fieberhaft, wie ich der jetzigen Situation entfliehen könnte. ,,Nerv ich dich wirklich nicht?” fragte er mich erneut. ,,Nein”. Wenn er wüsste, wie es in meinem Innern aussieht, hätte er diese Frage nicht stellen brauchen. Innerlich betete ich zu Gott, ob er ihn nicht wegschicken oder ablenken könnte und Gott schien mich noch nicht verlassen zu haben. Sein Klassenkamerad stellte ihm eine Frage und lenkte so seine Aufmerksamkeit auf sich. Sofort ging ich zu meiner Freundin und überredete sie, mich in meine Klasse zu begleiten. Mit einigen guten Argumente konnte ich sie auch überreden und ich verschwand schnell aus dem Computerraum. Mit noch weichen Knien, aber gutem Gefühl es überstanden zu haben, gingen wir in unsere Klasse.


________________________________________________________

So das sind mal recht viele der Geschichten und Gedichte aus diesem Forum. Wenn ihr selbst was habt das ihr posten wollt. Macht das bitte in nem neuen thread damit man drüber diskutieren kann. Ich werde versuchen mal so alle halbe oder dreiviertel Jahre durch zu gehen und aufzuräumen^^

_________________
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