Verfasst am: Mo Jun 21, 2010 6:05 pm Titel: Schulen und ihr (gutes) Image
Hallo Zusammen, wer meine Geschichte kennt, der weiss das ich 6 Jahre auf einer Gesamtschule sehr Stark gemobbt wurde und noch heute daran zu knacken habe. Genau diese Gesamtschule tut alles um ihr Image aufzupolieren. Es wird an Mathe Wettbewerben teilgenommen, Geld gesammelt für Spendenprojekte, Wochenenden werden im Kloster verbracht u.s.w. Es wird also alles getan ( und das wurde es auch zu meiner Zeit schon), das alles so aussieht, als habe diese Schule ein gutes Image und würde alles für seine Schülerinnen und Schüler tun. Was noch hinzu kommt ist, das man jetzt Aufzüge für Rollstuhlfahrer eingebaut hat um ja als Soziale Schule darzustehen. Ich habe hier auch schon einmal geschrieben, das ich auch mehrere Behinderungen habe, die man nicht sieht. Deswegen möchte ich mal eine ganz Provokante Behauptung aufstellen. Ich wurde Jahrelang wegen meiner Behinderungen auf das Schlimmste gemobbt, Verprügelt, ausgelacht u.s.w. Ich könnte diese Liste endlos fortsezten, aber um Rollstuhlfahrer kümmert man sich. Für mich ist dieses plötzliche Soziale Engament dieser Schule pure Heuchelei. Denn wie gesagt, wenn jemand wie ich mit unsichtbaren Behinderungen auf diese Schule kommt, dann wird er fertig gemacht, wenn aber jemand im Rollstuhl sitzt, da wird sich drum gekümmert. Macht sich ja auch besser in der Presse.
_________________ Ein Mobber zu einer sehr Kranken Klassenkameradin: "Wir feiern hier demnächst ne Messe für Dich". Man muss wissen, das Mädchen hatte vorher Krebs.
hi Expresso
leider ist es meistens so das man sich nur um offensichtliche Probleme kümmert, anstatt allen gerecht zu werden. Auch ich finde das Verhalten deiner ehmaligen Schule zynisch, aber leider ist es typisch. Ich könnte mir aber gut vorstellen das auch Menschen im Rollstuhl fertig gemacht werden getreu dem Motto "sei froh das du hier bist, wo anders wärst du schon längst untergegangen","schau was wir für dich tun sei mal dankbar"usw. Die Arroganz von Mobbern kennt da leider keine Grenzen.
lg
mg21
_________________ Mach dich nicht fertig, wenn du pech hast erledigen das andere für dich
hi Expresso
leider ist es meistens so das man sich nur um offensichtliche Probleme kümmert, anstatt allen gerecht zu werden. Auch ich finde das Verhalten deiner ehmaligen Schule zynisch, aber leider ist es typisch. Ich könnte mir aber gut vorstellen das auch Menschen im Rollstuhl fertig gemacht werden getreu dem Motto "sei froh das du hier bist, wo anders wärst du schon längst untergegangen","schau was wir für dich tun sei mal dankbar"usw. Die Arroganz von Mobbern kennt da leider keine Grenzen.
lg
mg21
Das sehe ich genauso. Mittlerweile hat man auf dieser Schule auch Psychologen und Sozialarbeiter eingestellt. Zu meiner Zeit (in den 90er Jahren) war davon überhaupt keine Rede. Aber was hätte das in meinem Fall auch genutzt. Sie hätten mir sowieso nur erzählt das ich alles selber Schuld bin. Das ist leider die Taktik dieser Berufsgruppe. Aber wie du schon schreibst, das Verhalten dieser Schule ist Zynisch und ich weiss leider auch nicht was man dagegen machen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich das Verhalten der Schüler und der Schulleitung zum Positiven Verändert hat.
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tja ich fürchte das sich bei meiner Schule (vor allem Schüler und teilweise Lehrer) auch nichts zum positven verändert hat, allerdings hab ich von meiner alten Schule auch nichts gehört und es ist mir auch egal was die machen. Momentan geht es mir gut, ab und zu bin ich etwas gestresst, aber ich sehe meiner Zukunft ganz aufgeschlossen entgegen. Wie geht es dir momentan?? (kannst mir antwort auch als pm schicken.)
lg
mg21
_________________ Mach dich nicht fertig, wenn du pech hast erledigen das andere für dich
also meine Schule versucht auch besser dazustehen, mit einem bilingualen Zweig, Wirtschaftsenglisch, Aktionen mit Funk und Fernsehen, ich denke, dass sie damit nur bezwecken ihre Inkompetenz bzw. Faulheit in was Mobbing angeht zu verdecken.
Meine ehemalige Schule veranstaltet demnächst ein Schulfest. Es wird ein Jubiläum gefeiert und damit verbunden eine Ausstellung eröffnet. Aber mich wird man dort nicht sehen.
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Noch ein Nachtrag: Heute war dieses besagte Schulfest und ich bin Gott sei Dank Zuhause geblieben. In meinen Augen gibt es nichts zu Feiern. Ich wollte mich eigentlich im Vorfeld an die Presse wenden, aber ich habe es dann doch gelassen.
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Eine Sache ist mir vor ein paar Tagen passiert. Ich traf eine Bekannte dessen Kind heute auf meine ehemalige Schule geht. Aus unserem Anfänglichen Gespräch entwickelte sich eine Diskussion. Diese Mutter erzählte mir, wie wohl sich doch ihre Tochter auf meiner Ehemaligen (Mobbingschule) fühlt und wie toll die Lehrer und die Klassenkameraden wären. Ich hätte fast einen richtigen Wutanfall bekommen. Als ich dieser Frau von meiner 6 Jährigen Leidenszeit auf dieser Schule berichtete, wollte sie mir nicht glauben. Ich war so Wütend und Traurig zu gleich. Vor allem weiss ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Deswegen schreibe ich euch hier, um meine Gefühle mitzuteilen. Von dieser Mutter kamen nur Reaktionen wie z.B: "Das kann ich mir aber gar nicht vorstellen" oder "Auf dieser Schule werden die Kinder gut gefördert" und "Die Lehrer sind sehr kompetent".
Es wurde so getan, als hätte ich mir alles nur eingebildet. Auf jeden Fall habe ich den Kontakt zu dieser Bekannten abgebrochen und wünsche ihrem Kind das es weiterhin bessere Erfahrungen auf dieser Schule macht, als ich.
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Vostellen können sich dies wenige, schade das man bei den Tag der offenen Tür nie sowas hört wie: Die Lehrer helfen den Mobbern! Keiner tut was ! oder Kinder mit Intelligenz sollten das Schulzentrum weiträumig umfahren!
Das sehe ich genauso. Wenn dann wird die Schule sehr positiv dargestellt. Wenn ich an meine ehemalige Schule denke, dann wird mir nur noch Schlecht.
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Obwohl negative Presse bei uns nicht schlecht wäre, dann würden weniger Schüler angemeldet, denn unsere Schule ist für380 Schüler ausgelegt, aber 700 gehen hin
Eigentlich wäre jetzt der Perfekte Zeitpunkt einen Artikel über meine ehemalige Schule zu veröffentlichen. Denn dieses Jahr feiert die Schule ein Jubiläum und damit verbunden hat gerade eine Ausstellung über den Schulgründer eröffnet. Aber ich traue mich ganz einfach nicht. Es wird von der Schule so getan, als wäre nie irgendetwas gewesen. Von der Schulleitung hat sich auch bei mir noch nie jemand Entschuldigt. Ich bin einfach nur noch Sauer.
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Meiner Meinung nach haben wir hier bei uns sowieso keine Meinungsfreiheit. Alles was ich über diese Schule schreiben könnte entspricht der Realität. Nur es möchte niemand hören. Der Schulleiter dieser Schule gehört einer Partei an und natürlich würde er alles tun, damit meine Geschichte nicht in der Presse erscheint. Hauptsache den Schein wahren.
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Eben. Es würde gar nichts nützen. Ich hätte keine Chance.
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Obwohl,an der richtigen Stelle vielleicht, wenn mal so ne Art Pressekonferenz ist und man da die richtigen Fragen stellt, könnte klappen muss aber nicht
Ihr müsst immer daran denken wir sind alles nur Menschen und kein Mensch ist perfekt auf dieser Welt jeder macht Fehler jeder Schüler jeder Lehrer jeder Verbrecher jeder Polizist.
Versucht die Vergangenheit zu vergessen blickt in die Zukunft egal wie schwer es ist versucht zu kämpfen.
Ihr müsst immer daran denken wir sind alles nur Menschen und kein Mensch ist perfekt auf dieser Welt jeder macht Fehler jeder Schüler jeder Lehrer jeder Verbrecher jeder Polizist.
Versucht die Vergangenheit zu vergessen blickt in die Zukunft egal wie schwer es ist versucht zu kämpfen.
Da gebe ich dir Recht. Ich habe nur das Gefühl, das ich die Fehler die andere gemacht haben, ständig ausbügeln darf. Ich bin der Leittragende.
Es ist doch so: Selbst wenn ich etwas gegen meine Ehemalige Schule Unternehmen könnte, den Schuldirektor wird es nicht interessieren. Er hat einen Sicheren Posten. Ihm Passiert nichts. Er bekommt seine Pension, während ich eines Tages wahrscheinlich von Grundsicherung leben darf. Ich habe mir vor einiger Zeit schon einmal überlegt, ein Buch über meiner Mobbingerlebnisse zu schreiben. Nicht um damit viel Geld zu verdienen, sondern um Aufzuklären und meine Seele von einer riesigen Last zu befreien. Aber ich kann mir nicht vorstellen, das es einen Verlag gibt, der es Druckt.
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das mit den Verlägen weiß man nicht wir haben gerade in der Schule ein Buch über Mobbing gelesen, wahrscheinlich damit es so aussieht, als wäre diese Schule anders. Aber warscheinlich ist und bleibt Intelligenz eine Sraftat
Manche Schulen tun oberflächlich so, als würden sie sich mit diesem Thema beschäftigen. Leider bleibt es meist dabei. Meiner Meinung nach können sich viele Lehrer gar nicht in das Opfer hineinversetzten. Als damals meine Mutter am Elternsprechtag zu meiner Lehrerin ging und ihr sagte das meine Peiniger vor meiner Tür gestanden hätten um zu Fragen ob ich mit zum (Klauen) in die Stadt kommen will oder das meine Mobber meinen Schwerbehinderten Vater (windelweich) Prügeln wollten und bei uns Einbrechen wollten, hat sie das zwar zu Kenntnis genommen, aber auf Grund dessen fand nicht mal ein Gespräch statt. Es hat sie einfach nicht interessiert.
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Aber wehe du beleidigst einmal einen von denen, dann stehendie Lehrer gleich Schlange, war bei mir so
mfg
Bei jeder Kleinigkeit kommt sofort die Polizei.
Aber wenn die Mobber mich 6 Jahre lang Körperlich und Psychisch fertig machen, kommt keine. Ich finde Mobbing müsste als Straftat ganz klar geregelt sein und es müssen damit verbunden richtige und Spürbare Strafen her. Notfalls auch Knast. Denn ich sehe das was diese Ars...... Jahrelang mit mir gemacht haben als Straftat.
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Ich denke, dass im schulischen Bereich, die Lehrer dafür verantwortlich sind, wenn die auch nur ein wenig kompenter wären, aber wir haben Lehrermangel, heißt jeder Horst kann Lehrer werden.
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